I n s p i r i e r e n d e

"GEDANKEN  zum  SONNTAG"

-  aktuell  und  im  Rückblick  -

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Zur Vorgeschichte dieser Rubrik:

 

Seit dem Dezember 2020 gehöre ich einem Online-Netzwerk in den USA an, wo ich ebenfalls eigene Texte, Gedanken, Meditationen, etc. veröffentliche und wo ich mich im regen Austausch mit Gleichgesinnten befinde. Eine Sparte sind dort u.a. meine "SUNDAY GREETINGS". So kam mir der Gedanke, "Warum nicht auch hier regelmäßig Impulse veröffentlichen und per Mail versenden ?".  (P.S.-12.9.2021)

 

© Copyright seit 2021 · Peter Schmalenbach · Alle Rechte an meinen Texten und Bildern vorbehalten.

 

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Mein nächster Impuls erscheint

am Sonntag, 4. Dezember 2022.

 

Bis dahin wünsche ich allen eine gute Zeit.

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Sonntag, 13. November 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “eine MEDITATION

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

es ist Ende Oktober, ich sitze in unserer Küche, mache mir so meine Gedanken und schreibe.

 

Geräusche um mich herum, wie das leise Surren des Eisschranks, Kinderstimmen von der nahegelegenen Grundschule, das Schlagen unserer alten Standuhr, begleiten mich dabei im Hintergrund.

 

Auch wenn das Leben weitertickt, habe ich gerade im Moment das Gefühl, die Zeit dürfte ruhig mal stehen bleiben.

 

Manchmal könnte genau das das Richtige sein, denn es würde etwas “konserviert“ werden, was doch irgendwie bewahrt werden sollte - nämlich das Unbeschwerte im Dasein.

 

Draußen ist es ungewöhnlich warm, die Sonne lacht dazu, doch nach einem “Jetzt-Rausgehen“ ist mir nun gerade mal nicht.

 

Vor einigen Tagen bin ich in meiner Geburtsstadt Duisburg gewesen, um einfach mal wieder dort zu sein. “Hängengeblieben“ bin ich in einer Buchhandlung, die genau das vorrätig hatte, womit ich im Moment beschäftige.

 

Das sind diese vorbestimmten “Zufälle”, die uns das zukommen lassen wollen, was wir benötigen.

 

In Duisburg habe ich eigentlich nur mein erstes Lebensjahr verbracht, aber meine väterliche Familie war dort sehr lange ansässig, weswegen es mich immer mal wieder dorthin zieht - vielleicht mit dem Gedanken, mit dem Wunsch, etwas aus diesen vergangenen Zeiten nachspüren zu wollen.

 

Eine zeitlang (vor Corona) habe ich freitagabends an den kontemplativen “Wegen in die Stille“ in den Räumlichkeiten der Karmelkirche teilgenommen, was mir immer sehr viel innere Ruhe und neue Energien geschenkt hat.

 

Ganz in der Nähe befinden sich das Schwanentor und der Innenhafen, die Salvatorkirche und das Rathaus, wo ich - zum Ausklang - an diesem besagten Tag auch noch gewesen bin.

 

Die beiden Bilder geben bewegende Lichtspiele in dieser Umgebung wieder.

 

Von links :

Schwanentor - Turm des Landesarchivs NRW - Marina im Innenhafen

 

 

Von links :

Karmelkirche - Salvatorkirche - Rathaus

 

Und habe ich etwas von meinen Ahnen erspüren können ?

 

Ein wenig. Auch wenn ich dieses Mal nicht an den ihnen damals bekannten Orten und Straßen gewesen bin, so weiß ich doch, dass sie meine, an diesem Tag gemachten Wege irgendwann einmal gekreuzt haben müssen.

 

Meine Eltern sind mit mir von Duisburg nach Düsseldorf zur Lindemannstraße und dann, Anfang 1962 mit meinem jüngeren Bruder und mir, da war ich 3 Jahre alt, nach Tiefenbroich in Ratingen gezogen.

 

Zu dieser Zeit war es überall noch recht ländlich und so konnten wir uns als Kinder mehr als entfalten. Als dann Ratingen-West “hochgezogen“ wurde, war es für uns Gleichaltrigen mit unseren Fahrrädern ein gern angesteuertes Ziel.

 

Das war Abenteuer-Spielplatz pur. Neben der Anger, die ich mit einem aus einer alten Holztür bestehenden Floß stolz befahren habe - da schlägt noch heute mein Herz höher !

 

Das Haus in der Lindemannstraße ist mir sehr gegenwärtig. Zum einen gibt es da die noch schönen Erinnerungen aus der damaligen Zeit, zum anderen kommen wir, meine Frau Karin und ich, an diesem Haus immer wieder vorbei, wenn wir auf dem Weg zu der Wohnung unserer jüngsten Tochter Sarah und ihres Freundes in Flingern sind.

 

Von meinen Eindrücken an einem Samstag in Flingern habe ich bereits in einem meiner früheren Beiträge berichtet.

 

Unser Zuhause, das ist seit über 30 Jahren der Ratinger Süden und so schließt sich gerade wieder der Kreis hier an unserem Küchentisch, vor meinem iPad.

 

Während meiner Gedankenreisen waren die mich umgebenden Geräusche wie verschwunden. Nun, beim “Auftauchen“, treten sie wieder hervor. Ganz typisch für einen meditativen “Flow-Zustand“.

 

Den heutigen Tag genieße ich. Wann hat man schon mal die Zeit, sich von “Tiefgründigem“ einfach so davontragen zu lassen.

 

Und _

es ist auch mal schön, nicht immer “voraneilen“ zu müssen, sondern unbefangen in dem Rückwärtigen herumzustöbern.

 

So _

die in Duisburg erstandenen Bücher warten auf mich, auch sie werden sicherlich wieder zum Versenken in andere “Welten“ einladen. ;-)

 

Herzliche Grüße

und einen die “seele-baumeln-lassenden“ Sonntag.

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 23. Oktober 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “auf dem WEG bleiben“

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

der erster Gedanke zu meinem heutigen Thema kam mir bei einem meiner (meditativen) Abendgänge. Sind wir nicht unser gesamtes Leben lang auf irgendwelchen Wegen unterwegs?

 

Zu unserem Lebensweg gesellen sich oft sehr individuelle Pfade, die das Privat- und Berufsleben “färben“, die aber auch unsere inneren Einstellungen und Sichtweisen zum Leben formen und ausrichten.

 

Wege sind auch mit Einbahnstraßen, Sackgassen, Um- und Irrwegen verbunden, die allerdings ihren Sinn haben, denn Sie regen uns an, nachzudenken und Neues anzubahnen.

 

Auf dem Weg zu sein bedeutet ebenso, wach und offen für das Leben zu bleiben.

Ist das nicht mehr der Fall, sollten wir uns ERNSTHAFT Gedanken machen !

 

Gedanken darüber, ob und . . .

WARUM dieser Fall (bestimmt schleichend) eingetreten ist,

WARUM wir uns auf einmal (ich möchte mal sagen) “hängen lassen“,

WARUM wir uns verschließen und andere Meinungen nicht mehr zulassen.

 

Phasen dürfen natürlich sein - Dauerzustände sollten uns aber wirklich nachdenklich stimmen. Genau dann kann schon ein Gespräch, ein Austausch mit der Familie, mit Freunden, wie auch mit guten Bekannten weiterhelfen.

 

Unterschiedliche Sichtweisen führen zu neuen Lebensimpulsen und lassen bisher übersehene Möglichkeiten des persönlichen Handelns auflodern.

 

Aber ein stiller Weg kann ebenso weiterhelfen.

 

Im Jahr 2009 habe ich auf unserer “Familien-Insel“ Juist an den damals beginnenden “Schweigemeditationen am Morgen“ in der katholischen Kirche “Zu den heiligen Schutzengeln“ teilgenommen.

 

Sehr prägende halbstündige Einkehr-Zeiten, die meine bis dahin gemachten Erfahrungen noch vertieften. Es ist so bewegend, was Stille alles bewirken kann.

 

In ihr “tobt“ das Leben, was zunächst einmal geordnet werden muss, um dann hinter all dem “Vorlauten“ die Stille überhaupt erst entdecken, erfahren und sogar ersehnen zu können.

 

Nicht grundlos gibt es meditative “Techniken“, die uns weiterhelfen (können) den Geist, die Gedanken zu beruhigen, sogar zu “leeren“. In dieser Leere finden wir dann den Raum und die Zeit zu hören, zu sprechen, zu verstehen und befreiend durchzuatmen.

 

Die Andachten der “Religiösen Gesellschaft der Freunde“ (Quäker) bestehen aus einem einstündigen Schweigen und Hören auf Gottes Stimme, weil einfach nicht mehr nötig ist, um SEINE Gegenwart zu erleben. Ihr Leitsatz lautet daher: “Hören, was Gott uns sagen will.“

 

Das Bewegende im Leben ist doch, dass es so viele unterschiedliche Möglichkeiten eines Entdeckenwollens gibt, die (fast) alle ein ähnliches Ziel anstreben.

 

Das ZIEL _

unser so einmaliges Leben besser ergründen, vertiefen, verstehen zu wollen.

 

Dabei zu missionieren ist jedoch aus der heutigen Sicht auf zurückliegende Ereignisse ein schwieriges “Pflaster“.

 

Wenn meine nordamerikanischen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner (Native Americans) ihrem Umfeld berichten, dass sie wöchentlich einen Zoom-Meeting-Kontakt auch nach Deutschland haben, wird nachgefragt, wer denn “Peter“ ist. Erfahren sie dann, dass ich Katholik bin, stellt sich eine gewisse “Funkstille“ ein, da (anscheinend) tiefsitzende Negativerlebnisse mit der katholischen Kirche wachgerufen werden.

 

Diejenigen, die mich aber mittlerweile näher kennen, haben damit kein Problem (mehr), weil sie durch die seit April nahezu wöchentlichen Gespräche und Diskussionen meine persönliche Gesinnung nun einzuordnen wissen.

 

Eigentlich bin ich immer unbefangen in unsere Zusammenkünfte hineingegangen, aber diese Randbemerkungen haben mich schon nachdenklicher werden lassen. Meine Intention ist es daher auch zu zeigen, dass man sich erst einmal ein eigenes Bild über andere und deren Einstellungen machen sollte.

 

Die Nacht-Meetings sind mit vielen bereichernden Impulsen verbunden. Daher sehe ich die weltweiten Probleme von “Indigenous People“ mit sensibleren Augen.

 

Vor Kurzem, am 5. Oktober ist die erste Astronautin mit indigenen (russischen) Wurzeln zusammen mit zwei Amerikanern und einem Japaner in den Weltraum gestartet.

 

Bei allen aktuellen Unruhen ein Zeichen und Hoffnungsschimmer, dass Barrieren auch überwunden werden können und friedvollere Zeiten hoffentlich nicht auszuschließen sind.

 

Die weltweit angedachten Problemlösungen, um die zunehmende Umweltproblematik in den Griff bekommen zu wollen, entspringen nicht selten einem naturverbundenen Denken und Handeln der sogenannten Ureinwohner. In Beachtung natürlicher Lebensweisen und Rhythmen leben und geben gerade sie diese, also ihre “Visionen“ bereits seit Generationen weiter.

 

Bewusst und achtsam auf dem Weg zu sein ist doch einfach nur wunderbar und ergreifend. Unsere Erdenzeit ist eigentlich viel zu kurz, um all die facettenreichen Perspektiven des Lebens ausfindig machen zu können.

 

Hat man erst einmal einen Weg zum eigenen Forscherdrang gefunden, wird das Leben (ein wenig) klarer - UND - noch geheimnisvoller. Bestimmt ist das aber auch so gewollt. Auf diese Weise werden wir dazu angehalten, unsere “Fühler“ immer wieder neu ausschweifen zu lassen.

 

In diesem Sinne _

möchte ich also NICHT missionieren, ABER dazu inspirieren innerlich offen zu bleiben und zwar für Neues, Altes, Anderes, aber auch Sprachlosmachendes. Erst dann werden wir aufgerüttelt und wundersame Wege des Lebens zur Wirklichkeit geführt. ;-)

 

Zum (guten) Schluss noch ein Impulsgedanke _

 

“Der Weg

zu sich selbst ist der längste,

doch wenn Du ihn gefunden hast

kann Dich nichts mehr erschüttern !“

                                                 (P.S.)

 

Persönlich arbeite ich daran

und habe zumindest schon einmal eine Spur entdeckt. ;-)

 

Herzliche Grüße

und einen erholsamen,

die Sinne “kitzelnden“ Sonntag

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 2. Oktober 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “Zeit ~ GEFÜHLE“

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

geht es uns nicht allen zur Zeit recht ähnlich ?

Innerlich werden wir von Fragen bewegt, wie :

 

     -  Was ist da eigentlich los in unserer Welt ?

     -  Warum gibt es so viele Unruhen und Kriege ?

     -  Bleibt “Corona“ uns “erhalten“ ?

     -  Wohin soll die Kostenexplosion noch führen ?

     -  Warum ziehen nicht alle Nationen bei klimaschützenden Maßnahmen mit ?

     -  Welche Probleme überlassen wir unseren nächsten Generationen ?

     -  und . . . und . . . und . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  .

 

Berichte in den Medien, wie unter anderem in der Zeitung, im Fernsehen überschütten uns fast nur noch mit Nachrichten, die das Leben auf unserer Erde nicht gerade beruhigt angehen lassen - empfinden Sie das ähnlich ?

 

Eine Folge unserer digitalen Vernetzung ist, dass selbst kleinste Ereignisse mit höchsten Geschwindigkeiten um die gesamte Welt herumgeschickt werden.

 

Genau genommen Herausforderung und Chance zugleich, denn recht zeitnah “könnten“ wir gemeinsam globale Hilfsaktionen bewirken, wenn es da nicht diese menschlichen “Eitelkeiten“ und festgefahrenen Standpunkte gäbe.

 

Vieles an “Verlorenem“ in den letzten, nun knapp schon drei Jahren, habe ich durch interessante Verbindungen und Erfahrungen im Internet ausgeglichen. Ich habe ja schon einmal davon “erzählt“ und ich muss wirklich sagen :

 

“Wer weiß, ob ich ohne Corona überhaupt diese so bereichernden Gespräche und Austauschmöglichkeiten gesucht und bekommen hätte, auf die ich ehrlich gesagt auch gar nicht mehr verzichten möchte.“

 

Selbst ein gegenseitig sich helfen können, kann sich auf diesen digitalen Wegen ergeben. Meine indigenen Freundinnen und Freunde in Nordamerika fragten mich letztens bei einem Nacht-Zoom-Meeting, ob ich einen “Plan“ für meine Familie und mich habe, wenn es bei uns zu einem atomaren Zwischenfall kommt.

 

Von zwei international agierenden Netzwerken, in denen ich aktiv mitwirke, hatte ich ebenfalls bereits berichtet. Hilfesuchende können dort ihre Anliegen einsenden, um von Ehrenamtlichen mit heilsamen Gedanken und Gebeten begleitet zu werden.

 

Kann so etwas in unserer heutigen, modernen Zeit überhaupt noch helfen und lässt sich das irgendwie belegen ? JA, es kann  helfen ! NEIN, objektiv belegen lässt es sich nicht, aber die Rückmeldungen sind überaus positiv.

 

Eingegangene Anliegen, die ich wöchentlich per Mail aus England, beziehungsweise aus Australien weitergeleitet bekomme, sind oft mit dankbaren Feedbacks von eigenen Klientinnen und Klienten verbunden, die mich bestärken, mit diesem Engagement “am Ball“ zu bleiben.

 

Darüber hinaus habe ich eine eigene, digitale (kosten- und bedingungslose) “Anlaufestelle“ für Hilfe-, Ratsuchende eingerichtet, die eine einfühlsame Begleitung mit freundschaftlichen Ratschlägen ermöglicht.

 

Nach zunächst “vorsichtigen“ Mailanfragen kommt es zu intensiven persönlichen Telefonaten, auch mit dem Wunsch nach “stillen“ Begleitungen.

 

Was sind denn “stille“ Begleitungen ?

 

Sie sind ein “im Hintergrund“ Dabei-Sein, was diejenigen, die ratsuchend sind, im Alltag unterstützend bestärkt, ihnen aber auch eine kurzfristige Möglichkeit für eventuelle Gespräche bietet.

 

Das Leben hat sich schon verändert. Das “World-Wide-Web“ bietet neue, zeitgemäße Ansätze, um Hilfsangebote suchen und bekommen zu können. Natürlich ist das nicht jedermanns Sache, muss es ja auch nicht. ;-)

 

Bei allen Unsicherheiten, die wir in unserer aktuellen Lebenszeit erfahren (müssen), bin und bleibe ich jedoch zuversichtlich. Noch habe ich mein (Gott-) Vertrauen nicht verloren und ich bleibe dabei an meinen Visionen zu arbeiten, um irgendwie mit dazu beitragen zu können, dass vieles schrittweise wieder “gerichtet und entschärft“ wird. Visionen, die mit kleinen Mosaiksteinchen zu einem großen Guten beitragen wollen.

 

Wenn Sie möchten, gesellen Sie doch mit Ihren eigenen Ideen und Fähigkeiten dazu.

 

Denken Sie mal JETZT darüber nach, welche Stärken Sie in unsere aufrührenden Zeitfragen mit einbringen können. Nur gemeinsam sind wir stark und nur gemeinsam können wir etwas verändern !

 

Öffnen Sie sich - als Einstieg - für die folgende kleine Meditation :

 

       Atmen Sie einmal tief durch _

       schließen Sie Ihre Augen und

       lassen Sie sich bewusst auf Ihrem momentanen Platz nieder.

       Besinnen Sie sich _

 

       Hören und sehen Sie Ihre aufkommenden Antworten auf die Fragen :

       “Was kann ich - was liegt mir - wie kann ich mich einbringen ?“

       - noch einmal -

       “Was kann ich - was liegt mir - wie kann ich mich einbringen ?“

 

In diesen Minuten Ihrer einkehrenden Stille gibt es tatsächlich Menschen, die auf diese, auf Ihre Eingebungen warten, weil sie sich von irgendwoher Hilfe, Begleitung und Unterstützung erhoffen.

 

Manche Entscheidungen dürfen und müssen natürlich erst einmal in Ruhe heranreifen. Sollten Ihre Visionen und “Träume“ dann auch noch so “abwegig“ erscheinen, nehmen Sie sich einfach ein Herz und packen Sie sie MUTIG an, um die angedachten Initiativen blühende Realität werden zu lassen.

 

Im Rückblick ist man erstaunt, wie sich viele Kleinigkeiten äußerst sinnvoll aneinanderreihen.

 

Allen wünsche ich einen “stimmigen“,

vielleicht auch einen etwas nachdenklichen,

vor allem aber einen durch und durch zuversichtlichen Sonntag !

 

Herzliche Grüße

und bis bald,

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

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Sonntag, 11. September 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “vom äußeren UND inneren Bewegen“

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

schon im Mutterleib haben wir uns durch mehr oder weniger zarte Bewegungen mit unserer Umwelt auseinandergesetzt.

 

Dann erschien plötzlich das Tageslicht und viele neue Reize strömten auf uns ein, die wir in ihrer Fülle erst einmal ordnen und bewältigen mussten.

 

Ausgehend von einem ersten Reagieren, entwickelten wir unsere Fähigkeiten stetig weiter, konnten uns allmählich drehen und wenden und schafften es über den Kniestand hoch in die aufrechte Haltung.

 

Nun begannen die Wege, hinein in unsere Welt, verbunden mit einem lebenslangen Lernen _

 

Leben ist ein Bewegen und Erkunden unserer Umgebung mit all ihren Herausforderungen. Erfahrungsgemäß kann das sehr unterschiedliche Ausprägungen annehmen, von gemächlich-gemütlich und ausgeglichen, bis hin zu hastig und ewig rastlos, von “nicht mehr als notwendig“, bis hin zu sportlich und übertrieben-aktiv.

 

Meine (physiotherapeutische) Bewertung :

Bewegung ist gut und wichtig, in moderater Weise absolut angeraten, in übertrieben sportlicher Ausführung nicht selten der Grund, warum sich Überlastungsprobleme vorzeitig ankündigen, die uns dann ganzheitlich (aber leider im negativen Sinne) beeinflussen.

 

Ausprobiert habe ich schon vieles. Dem (moderaten) Gehen und Laufen bin ich durchweg treu geblieben. Was fand ich es in der Jugendzeit faszinierend in unserem Ratinger Stadion laufend die Runden zu drehen. Beim Wandern in den bayerischen Bergen habe ich ein unterstützendes “Gehgerät“ entwickelt - der Prototyp befindet sich noch heute auf unserem Dachboden. ;-)

 

Später kamen das Joggen und Walken hinzu, und im letzten November, als mich Corona erwischte, begann ich in der Quarantäne zu Hause mit meinem “Low Impact - Living Room Running (LRR)“. Schonend und effektiv hat es mich wieder aufgebaut und begleitet mich weiterhin nahezu täglich.

 

Meine beschriebenen “Bewegungsspiele“ verbinde ich auch sehr gerne mit Formen der Meditation und Achtsamkeit. Die rein körperliche Kondition ist dann weniger gefragt, das Gespür für die spirituellen Seiten des Lebens aber um so mehr.

 

Vorgegebene Regeln gibt es eigentlich nicht, jedoch interessante Erfahrungen anderer, die es lohnt, auszuprobieren und auszubauen, weil sie uns auch innerlich voranbringen.

 

Und _

nahezu überall und zu jeder Zeit sind meditativ und achtsam geprägte Bewegungen möglich. Sie bereichern, man kann schon sagen, sie erleichtern so manche Lebenssituation und sind, egal in welchem Alter, egal in welchem Mobilitätszustand (dann eben in geschickt angeglichenen Versionen) IMMER durchführbar.

 

Ebenfalls “erfasst“ hat mich seit Jahrzehnten das Pilgern. In einer ganz besonderen “Auszeit auf Zeit“ fügen sich hierbei ein Bewegen mit einem Suchen nach Antworten auf Fragen des Lebens zusammen.

 

Es öffnen und zeigen sich Lebenswelten, die zum Nachdenken inspirieren :

 

   -  über den Sinn UND Zweck unserer Existenz.

   -  über die Zusammenhänge von Gott und der Welt.

   -  über das WARUM und WIESO unverständlicher Ereignisse,

   -  aber auch über mein aktuelles Thema  . . . . .  .

 

Die Länge und Zeitdauer von Pilgerstrecken sind von untergeordneter Bedeutung. Das bewusste DABEISEIN ist wichtig, denn erst die verinnerlichten Erfahrungen tragen uns sanft über die nächsten “Klippen“ hinweg !

 

Hinzu kommen die interessanten Verknüpfungen von Atmung und Bewegung, von Worten und Gangarten, wie auch von Gedanken und ihren “übernatürlichen“ Kräften.

 

Wenn ich heute “vom äußeren UND inneren Bewegen“ schreibe, bekommt unsere Ganzheitlichkeit (Körper, Geist und Seele) einen hervorgehobenen Stellenwert.

 

Sie erst macht unsere Persönlichkeit, unser Da-Sein aus und sie ist der geheimnisvolle “Schlüssel“, der die Tür zu unserem tiefsten Inneren öffnet.

 

Vor Kurzem noch hatte ich einen Text in der Hand, der die Passage enthielt :

“. . . Erlösung kommt von innen, nicht von außen . . . “.

 

Diese Aussage entspringt einer lebenserfahrenen Weisheit, der wir uns alle nähern werden. Die Wege dorthin sind vielfältig und individuell gestaltbar - das Pilgern gehört dazu.

 

Falls Sie etwas Derartiges mitentdecken, oder gerne auch erstmalig miterleben wollen, möchte ich Sie hiermit zum Pilgern für Aufgeweckte einladen, das ich am Samstag, 24. September, ab 6.00 Uhr, in Ratingen, genauer in Düsseldorf-Knittkuhl, anbiete.

 

Diese  Veranstaltung  hat  bereits  stattgefunden.

 

Körper, Geist und Seele

sind eine Einheit und beeinflussen sich gegenseitig. Das ist wunderbar und “herzzerreißend“ zugleich. Nehmen wir sie als unzertrennliche, gute Weggefährten mit auf unsere kommenden “Reisen“ - hinein in die äußeren UND inneren Bewegungen.

 

Herzliche Grüße und

einen erholsamen Sonntag.

 

Ach ja _

meine “GEDANKEN zum SONNTAG“ erscheinen heute seit genau einem Jahr. :-)

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

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Sonntag, 21. August 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “KEVELAER mal ANDERS“

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

zu Hause gibt es natürlich viele Möglichkeiten sich “sinnvoll“ zu beschäftigen. In Ruhe kann ich zum Beispiel in meinen Büchern herumstöbern, wobei in der eigenen umfangreichen Bibliothek immer wieder “Schätze“ neu aufleuchten, die im Laufe der Zeit irgendwie und das sogar “schleichend“, in der Versenkung abgetaucht waren.

Ähnliches kennen sicherlich alle "Bücherwürmer". :-)

Gerne besuche ich aber auch Ziele in der näheren Umgebung, um sie mal wieder etwas genauer und auf eine andere Art und Weise zu erkunden.

 

Vor Kurzem, an einem Montag, zog es mich deswegen nach Kevelaer, dem bekannten Marien-Wallfahrtsort am Niederrhein mit einer langen und interessanten Tradition.

 

Gewesen bin ich dort schon des Öfteren und da ich die Spiritualität auch von Wallfahrtsorten gerne auf individuellen Wegen auf- und wahrnehme, habe ich an meinem Pilgertag viele neue “Kleinigkeiten“ ausfindig machen können.

 

Vergleichbar gehe ich an die Vorbereitung meiner, mir sehr am Herzen liegenden "Tages-Pilgerfahrten in Fahrgemeinschaften" heran, die aber LEIDER noch etwas warten müssen.

 

Einen “tollen“ Parkplatz vorgefunden, ging es weiter zu Fuß auf Pilgerschaft. Zunächst wurde ich zur Kapelle “Maria in der Not“ geleitet, ein Ort, der der tödlich verunglückten Motorradfahrer gedenkt und die dort namentlich auf einer Schriftrolle erfasst werden.

 

Namen, die mich mit meinem Geburtsjahr verbanden, ließen mich schon recht nachdenklich werden.

 

Sehr beeindruckend ist immer wieder ein Besuch in der Kirche “St. Antonius“ mit dem (verkohlten) Kreuz in der Apsis, das von Bert Gerresheim sehr eindrucksvoll nach dem verheerenden Brand vom 13. Januar 1982 künstlerisch umgestaltet wurde.

 

Als einziger Besucher, habe ich die Stille des Kirchenraumes genossen, mich auf einer der Bänke zur einkehrenden Ruhe niedergelassen und meine Eingebungen und aktuellen Anliegen Revue passieren lassen.

 

Auf meinem Weg zum Kapellenplatz, kehrte ich in einer der vor Ort ansässigen Buch-handlungen ein und wurde zum Thema “Spontanheilungen“ in Kevelaer fündig.

 

“Heilungen“ dieser besonderen Art interessieren mich wirklich sehr. Sie sind ein großes Kapitel für sich, das ich sicherlich irgendwann einmal thematisch aufgreifen werde, zumal ich seit einiger Zeit als “Volunteer“ Mitglied von zwei in England ansässigen, aber international agierenden Organisationen bin, denen weltweit bewegende Anliegen und Krankengeschichten zum Begleiten mit heilsamen Gedanken und Gebeten zugesandt werden.

 

Eine ehrenamtliche Mitarbeit, die ungemein bereichernd und tatsächlich weltumspannend ist !

 

Ein Montag ist eine empfehlenswerte Tages-Wahl, gerade dann, wenn Kevelaer ruhiger vorgefunden werden soll. Oft war ich alleine in den Kirchenräumen, so in der Basilika, in der Kerzenkapelle, wie auch in der Gnadenkapelle, die das Marienbildchen "Maria - Trösterin der Betrübten" beherbergt, mit dem im 17. Jahrhundert die Geschichte dieses Wallfahrtsortes begonnen hat.

 

 

Die Sakramentskapelle ließ mich wieder länger verweilen. Als Ort der stillen Anbetung lädt sie zum Ordnen von Anliegen ein. Eine Zeit, die ungestört und ohne Zeitdruck vergeht.

 

Kevelaer ist ein Zentrum der “Bündelung“ von “Kraftorten“, die das Leben wundersam entschleunigen und weiten. Am besten geht das aus meiner Sicht, wenn man sich dabei einem eigenen, ruhigen Tagesrhythmus unterwirft.

 

Im Anschluss an meine “Zeiten der Besinnung“, bin ich durch die Stadt einen “etwas längeren“ Weg zum “Solegarten St. Jakob“ weitergegangen.

 

Dort wurde im Juli 2019 ein Gradierwerk, eine architektonisch interessante Vorrichtung mit eigener Solequelle, in Betrieb genommen, die es uns ermöglicht, eine salzhaltige Atemluft, einer “Meeresbrise“ gleich, aufnehmen zu können.

 

 

Hölzerne Bänke und Liegen in und an der muschelförmig angelegten Sole-Anlage ermuntern zum Verweilen, wovon auch ich eine gute halbe Stunde im Außenbereich Gebrauch gemacht habe. Es ist WIRKLICH ein Besuch und eine Erfahrung wert.

 

Angrenzend an das Gradierwerk befinden sich “Kneipp-Anlagen“ (die frei zu benutzen sind), der “Atemweg“, ein “Vital-Weg“, ebenso der “Bibelgarten“. Wissensbereichernde Hinweistafeln und Anleitungen schließen ein Aktivwerden nicht aus. ;-)

 

“Glaube“ (erfahren und gelebt) ist eigentlich etwas Ganzheitliches, das den Körper, den Geist und die Seele anspricht und auch beansprucht. Hier, in Kevelaer gibt es nun tatsächlich “Angebote“, auch der neueren Art, die in ihrer Gesamtheit genau das, recht ansprechend umsetzen.

 

“Gott“ zu entdecken und zu verstehen ist sowieso NUR mit allen Sinnen möglich und ergänzend gehört die Bewegung dazu. Schon Zachäus musste sich bewegen (auf den Maulbeerfeigenbaum klettern, s. dazu Lukas 19, 1-10), um Jesus besser zu sehen, aber auch um mit ihm in Kontakt treten zu können.

 

Wir suchen alle nach einer Unterstützung für unserere individuellen Alltage, und ich bin fest davon überzeugt, dass Jesus genau auch das uns zur “Lebenserleichterung“ zugedacht hat !

 

 

Die XII. Kreuzweg-Station im Kevelaerer “Forum Pax Christi“ ist untertitelt mit “Stellvertretung“ (niederländisch ergänzt “Overgave“). Sie bringt klar zum Ausdruck, dass Jesus FÜR UNS (um uns zu befreien und um stellvertretend unser Leid Gott Vater zu übergeben) das Martyrium am Kreuz durchlitten hat.

 

Der besagte (Mon)Tag in Kevelaer und dann zu Hause das den Tag abrundende Nachlesen in den mitgebrachten Schriften, haben mir den Wallfahrtsort mit neuen “Akzenten“ ganz anders näher gebracht.

 

Der in der Stadt hinzugekommene “Kur-Charakter“ ist ein toller und belebender “Schachzug“, der sehr das Ganzheitliche in uns anspricht und ein Pilgern mit interessanten gesundheitlichen Aspekten anreichert und verbindet !

 

Wenn Sie demnächst oder irgendwann einmal die zuvor beschriebenen Eindrücke vor Ort nachempfinden wollen, bedenken Sie, dass Erlebnisse IMMER etwas sehr Persönliches sind. Vielleicht entdecken Sie ja noch viel mehr, als ich es in Kevelaer getan habe oder aber Sie können sich so gar nicht in meine Pfade hineindenken. Das ist normal, denn so ist das Leben, das wir alle recht unterschiedlich wahrnehmen und bewerten.

 

Genießen wir nun aber den Sonntag und das Gefühl zu wissen, dass es da jemanden gibt, der das Schwere unserer Zeit auf seine Schultern nimmt. Nur “sprechenden“ Menschen kann geholfen werden. Ein (stilles, freies) Gebet ist da sicherlich schon eine passende Gelegenheit. ;-)

 

Herzliche Grüße

und bis bald

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

 

Anmerkung :

Ich freue mich wirklich sehr, dass meine Kevelaer-Beschreibung nun auch auf der offiziellen Homepage der Wallfahrtsstätte Kevelaer nachzulesen ist.

=> https://www.wallfahrt-kevelaer.de/gedanken-zum-sonntag/ <=

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Sonntag, 31. Juli 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “die WELT retten“

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

wir alle haben breitgefächerte Interessen, denen wir auch recht verschieden nachgehen werden.

 

Denke ich an meine Aktivitäten, so schreibe und lese ich unter anderem sehr gerne und “tüftel“ an den unterschiedlichsten Sachen und Themen herum.

 

Vor einiger Zeit, in Hamburg, bin ich durch ein Buch - in einem Gartencenter :-) - auf das “Lettering“ gestoßen, was eigentlich mit der Kalligraphie, also dem Gestalten von Buchstaben, Worten, kurzen Texten zu vergleichen ist.

 

Um mich nach entsprechenden Utensilien umsehen zu können, war ich dann an einem Freitagnachmittag in einem größeren Kaufhaus in Düsseldorf, weil ich dort schon in früheren Jahren immer recht fündig geworden bin.

 

Doch die Zeiten ändern sich und so habe ich zwar ein riesiges Sortiment an Stiften, Schul- und Büromaterialien vorgefunden, der kreative Sektor ist jedoch - zumindest dort - irgendwie auf der Strecke geblieben.

 

Natürlich ist es nachzuvollziehen, dass bei allem “Kostendenken” ungern etwas “auf Halde“ gelegt wird. Heute zählt der Absatz, das zur Zeit Gefragteste und das, was gut und schnell “abzuverkaufen“ ist.

 

UND _

wir alle sind DER antreibende und beschleunigende Motor dieser “Maschinerie“ !

 

Trotzdem, ist es frustrierend, denn früher (“Oh nein, jetzt fängt der auch schon mit “früher“ an!“) hat man so manches zwar übersichtlicher, doch irgendwie auch einfacher vorgefunden und bekommen.

 

Das Leben ist nun einmal im Fluss, ob aber die Richtung immer stimmt ?

 

Boomen deswegen die Online-Bestellungen ?

Oft können wir nur noch auf diesem Wege das außergewöhnlich Gewünschte erhalten und das dann sogar auch noch zu einem günstigeren Preis.

 

Das Sortiment von nahezu gleichen Artikeln ist in den Warenhäusern sicherlich umfangreicher geworden und trotzdem (vorsichtig ausgedrückt) auch “fragwürdiger“.

 

Ist das in “Supermärkten“ und Lebensmittelgeschäften nicht recht ähnlich ?

Brauchen wir wirklich diese “zig-Sorten“ Brot, Wurst, Käse, Müsli, “Durstlöscher“, Alltagsartikel, etc., oder ist es eine Entwicklung unserer Zeit, wo Produktionsstätten und die damit verbundene Profitsucht ins nahezu Unermessliche expandieren und explodieren ?

 

Und dann erreichen uns, plötzlich und unerwartet, logistische Probleme und die Massen an Waren können nicht mehr durch die Welt bewegt werden.

 

Containerschiffe liegen fest, politische Machtspielereien werden ausgereizt, sinnlose Kriege töten Menschenleben und empfindliche “Schaltzentralen“, die mittlerweile unser alltägliches Leben fest im Griff haben, werden gezielt manipuliert oder zerstört.

 

- Können wir diese Auswirkungen des globalen Denkens und Handelns alle noch erfassen ?

- Haben wir als Individuen überhaupt noch Einflussmöglichkeiten auf das, was da gerade

   weltweit geschieht ?

- Lässt uns die aktuelle Zeit nicht erst recht zur Umkehr von Eingefahrenem auffordern ?

 

Man mag über Greta Thunberg oder die “Fridays for Future - Bewegung” unterschiedlicher Meinung sein - sie haben zumindest etwas sehr Wichtiges ins Rollen gebracht. Sie haben uns wachgerüttelt und uns noch nachdenklicher und sensibler für den Umgang mit unserer Umwelt und ihren Fragen werden lassen.

 

WAS aber können WIR - also Sie, Ihr und ich - noch zusätzlich tun ?

 

Bei allen Unruhen (im Inneren, im Äußeren), sollten wir weiterhin an einem berechtigten Gefühl der Hoffnung und Zuversicht festhalten, sogar darauf vertrauen, auch dann, wenn uns die bekannten Schwankungen im Tagtäglichen immer wieder gnadenlos einholen

 

WAS soll das genau heißen ?

 

Ich bin von dem Nutzen und Heilsamen kurzzeitiger, meditativer Besinnungszeiten überzeugt und glaube an die Kräfte, die solchen Lebensmomenten entspringen.

 

In der Ruhe und Stille werden “schlummernde“, persönliche Ressourcen freigesetzt, die uns das Leben besser erkennen, verstehen und lenken lassen.

 

Eine ersehnte Veränderung unserer Lebenseinstellungen und angedachte Neu-Orientierungen werden in diesen Momenten sogar von wundersamen Kräften begleitet und unterstützt.

 

Sind solche Überlegungen “weltfremd“, oder vielleicht doch eine zusätzliche Möglichkeit, die uns hilft, wieder gelassener in die Zukunft schauen zu dürfen ?

 

Wir kennen das Sprichwort : “In der Ruhe liegt die Kraft.“

 

Aus einem überlegten, achtsameren Handeln heraus lässt sich das Weltgeschehen auf jeden Fall besser be-leben, weitsichtiger be-planen und die Menschheit “mit Köpfchen“ voranbringen.

 

Die Geschichte und das Leben auf unserer Erde haben uns genau das, rückblickend betrachtet, bereits gelehrt.

 

Als möglichen EINSTIEG eines ganz persönlichen Beitrages zur Umsetzung neuer Ziele, lade ich Sie genau  -  J E T Z T  -  zu folgender kleinen Übung ein :

 

   - Schließen Sie Ihre Augen _

   - atmen Sie einmal tief durch _

   - und lassen Sie Ihre Gedanken zu der Frage spielen :

 

“Was kann ich, . . . . . , machen, um die Welt zu retten ?“

 

Schmunzeln Sie nicht, machen Sie es einfach und hören Sie, was Ihnen Ihre Innere Stimme zuflüstert. Geben Sie sich und der Inneren Stimme ein wenig Zeit, um wirklich zuhören und die vielleicht “zarten“ Hinweise auch richtig verstehen zu können. ;-)

 

Selbst erste kleine Taten verändern das Leben. Sie wissen doch, Wassertropfen werden zu einem Rinnsal, entwickeln sich zu einem Fluss, der schließlich sogar Schluchten in Felsen schneidet.

 

Heute ist jede Initiative gefragt und willkommen, denn noch bekommen wir die Möglichkeit und die Chance zu einem Umbruch zugedacht. Wir dürfen und müssen unseren ureigenen Fähigkeiten vertrauen und im besten Fall auch dementsprechend handeln !

 

Geschehen kann das allerdings NICHT NUR im Alleingang, sondern durch eine Kooperation von Aktionen, die jedoch durch unsere Eigeninitiativen (einem Rinnsal ähnlich) an Fahrt und Wirkung zunehmen werden !

 

Wie oft höre ich bei meinen nächtlichen “Amerika-Expeditionen“ (Zoom-Meetings) von dem globalen Auftrag : “We can save the World !“

 

Wir können es tatsächlich noch, sind dazu auch alle mit unseren noch so kleinen Beiträgen in der Lage und sollten es tun, bevor “der Zug abgefahren ist“ !

 

Natürlich freue ich mich ebenso über Ihre und Eure kritischen Anmerkungen und Rückmeldungen, denn sie bereichern die Sichtweisen, die Gedanken und bringen neue Ideen hervor.

 

Uns allen wünsche ich einen zuversichtlich stimmenden Sonntag, der uns mit inspirierenden “Elementen“ in eine Zukunft führt, die unsere so einmalige Welt doch noch retten lässt.

 

Herzliche Grüße

und bis bald

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 10. Juli 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “unser ZUHAUSE“

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

manchmal, da möchte man einfach raus, etwas anderes hören und sehen, das Gewohnte (aus den unterschiedlichsten Gründen) hinter sich lassen, um dann doch wieder dorthin zurückzukehren, was einem so lieb geworden ist.

 

Muss man deswegen gleich in die Ferne schweifen ?

Ehrlich gesagt - Nein !

 

An einem Samstagmorgen im Juni bin ich mit meiner jüngsten Tochter, die mit ihrem Freund in Düsseldorf-Flingern wohnt, mal wieder zu einer Vater-Tochter-Tour “losgezogen“.

 

Hatte es uns noch vor gar nicht langer Zeit zu einer Spritztour nach Norddeich an die Küste geführt, wollten wir dieses Mal (bewusst) durch Flingern gehen.

 

So waren wir zunächst auf dem Wochenmarkt am Hermannplatz, der klein, idyllisch und einladend familiär ist. Mit den gekauften Franzbrötchen und einem Croissant gingen wir zum gegenüberliegenden Kaffeestand, wo wir freundlich begrüßt und bedient wurden.

 

Statt einen Sitzplatz zu nehmen, stellten wir uns an einen der Stehtische, genossen unsere Leckereien, aber auch die einfach “dörfliche“ Atmosphäre um uns herum.

 

Ebenso befindet sich dort ein neu gestalteter Spielplatz, der von experimentierfreudigen Kindern begeistert belagert wurde und den auch gerne unsere Enkelinnen “ausprobieren“, wenn sie bei ihrer Tante übernachten dürfen.

 

Vielleicht können Sie sich dieses harmonische Treiben (verborgen in einer Großstadt) gerade bildlich vorstellen. Alles in allem sind das diese besonderen Momente, die mal “soeben“ in nächster Nähe, unser Leben bereichern wollen. Die einen sogar durchatmen, auftanken und rund um`s Herz leichter werden lassen.

 

Vom Hermannplatz ging es dann weiter durch die Straßen des Stadtteils, der gerade in den letzten Jahren einen enormen Wandel zum “Angesagten“ mitgemacht hat.

 

Viele kleine Geschäfte, Läden, Einkehrmöglichkeiten und grüne Oasen, die insgesamt zu der wirklich bunten Vielfalt beitragen, dieses Viertel eben besonders beleben und in dem auch unsere Tochter und ihr Freund bereits sehr heimisch geworden sind.

 

Schaut man sich die Häuserfronten genauer an, sind immer wieder Details zu entdecken, die mutmaßlich von vielen Begebenheiten der Vergangenheit berichten wollen.

 

Unseren kleinen Ausflug haben wir zum Abschluss auf der Außenterrasse einer alteingesessenen Lokalität abgerundet.

 

Ehrlich gesagt war das ein bisschen meine “spontane“ ;-) Idee, besser - mein Wunsch, da es mir der dort angebotene Veggie-Burger so sehr angetan hat und der natürlich auch dieses Mal wieder einfach nur klasse war !

 

Aufgetankt mit schönen neuen Eindrücken habe ich mich dann auf meinen Heimweg nach Ratingen begeben - und das - mit den Gedanken, dass man sich ja zu Hause doch am allerwohlsten fühlt.

 

Meine Tochter wird das sicherlich ebenfalls und im gleichen Moment in ihrer schönen Wohnung gedacht haben.

 

Ein “ZUHAUSE“ kann eben überall sein - man sollte es aber hin und wieder neu entdecken.

 

Die Bibel hat dazu eine spirituelle Auslegung und beschreibt es als ein “In-Gottes-Gegenwart-Sein“ :

 

“Sei mir ein sicheres Zuhause, wohin ich jederzeit kommen kann ! Du hast doch zugesagt, mir zu helfen; du bist mein Fels und meine Burg !“ (Psalm 71,3)

 

Was brauchen wir, - auf den Punkt gebracht, - im Moment, in diesen Zeiten mehr ?!

 

Allen wünsche ich einen Sonntag mit einem (realen oder gefühlten) Wiederentdecken dessen, was aus welchem Grund auch immer, in der letzten Zeit irgendwie abhanden gekommen ist.

 

Herzliche Grüße

und bis bald

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 19. Juni 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “Ge-LASSEN-heit“

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

es ist ein Mittag im Mai. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und soeben bin ich von einem Ausflug durch Ratingen mit unserer 1 1/2 jährigen Enkelin Louise zurückgekehrt.

 

Unsere gemeinsame Zeit führte uns durch die Innenstadt, zur Wasserburg “Haus zum Haus“ und durch den Poensgenpark. Natürlich haben wir wieder einen Abstecher zum Bücherschrank auf der Oberstraße gemacht.

 

Die “Fügung“ dieses Mal _

ein Buch mit dem großen Titel “Gelassenheit“.

 

Ein Thema, das mich immer wieder begeistert, allerdings auch immer wieder herausfordert, da es die persönlichen “Grenzen“ (gnadenlos) erfahrbar werden lässt.

 

Das erstandene Buch ist eine DDR-Ausgabe aus dem Jahre 1972.

Es geht diese Thematik NICHT, wie heute üblich, gebrauchsanweisungsähnlich an, sondern führt mit schwarzweißen Landschaftsbildern, Zitaten, aber auch Bibelstellen zum Nachdenken und “Schlussfolgern“.

 

Ein darin aufgenommenes und recht zutreffendes Zitat des deutschen Schriftstellers und Verlegers Friedrich Michael (* 30.10.1892; † 22.6.1986) :

 

“Die Gelassenheit geht das Lebensganze an, die Geduld nur die einzelnen Vorgänge in diesem Leben.“

 

Wie gut, wenn alles einfach nur “stimmig“ ist, wenn Wolken nicht den Himmel trüben, wenn auch keine herausfordernden Termine im Raume stehen.

 

Unser wahres Dasein kennt aber eher die sich stetig ändernden Gefühlsseiten, wie

- Sonne, Wind und Wolken,

- gemächliche Wege, Klippen und Felsen,

- ruhige Seen, Strömungen und Untiefen.

 

Viel Unberechenbares also, mit dem wir während unserer gesamten Lebenszeit nun einmal zurechtkommen müssen.

 

Die Gelassenheit als notwendiger Bestandteil unserer oft unruhigen Alltage hat dabei eine recht wichtige Aufgabe und Funktion.

 

In diesem Gemütszustand werden unsere “Batterien“ eher geschont, erholen sich sogar wieder und stellen Kräfte und Energien bereit, die wir für unsere weiteren Aktionen im Tagesgeschehen nutzen können. 

 

Schon deswegen sollten wir diesen erstrebenswerten Gemütszustand NICHT als ein “Irgendwann-Ziel“ verstehen, sondern als etwas, das direkt im Alltag UND schon bald “mit ins Boot“ hineingenommen werden sollte.

 

Was zeichnet aber diese Gelassenheit aus, die mir, aber auch meinem Umfeld zugutekommt ?

 

Würden wir jetzt an ein “dickeres Fell“ denken, wäre genau das NICHT erstrebenswert, da es die Empathie, den also einfühlsamen mitmenschlichen Umgang hemmt und einschränkt.

 

Die Vorstellung einer “Ruhe im Sturm“ halte ich da für angemessener, weil sie die ermüdende hektische Eile aus einem Geschehen herausnimmt.

 

Und wie kann ich eine heilsame Gelassenheit in die fordernden Zeiten eines Alltages hinein übertragen ?

 

In “aufwühlenden“ Momenten hilft es zunächst tief durchzuatmen und kurz innezuhalten. Eine Ruhe breitet sich aus, Gedanken werden besänftigt, Geschehnisse durchdacht und in die richtigen Bahnen gefügt.

 

Hinzugenommene Innere Bilder verstärken dies und unterstützen das “Glätten von Wogen“. Sogar der Puls und der Blutdruck lassen sich auf diese Weise wieder normalisieren.

 

Welche Inneren Bilder können denn hilfreich sein ?

 

Erinnern Sie sich beispielsweise an eine Landschaft, in der Sie sich wohl und entspannt (gelassen) gefühlt haben. Diese Umgebung und die damit verbundenen Gefühle lassen Sie innerlich neu aufkeimen, besser sogar aufleben.

 

Sollten Sie damals von dort einen Stein, eine Muschel, eine Ansichtskarte oder Ähnliches (eben eine Erinnerungshilfe) mitgebracht haben, nehmen Sie nun diesen Gegenstand in Ihre Hände, schließen die Augen und erspüren die lebensbejahenden und lebensspendenden Kräfte dieses Mitbringsels, das die gefühlsmäßige Verbindung zu “Ihrer” Landschaft wieder herstellt.

 

Schmecken und riechen Sie (gedanklich) Ihren “Kraftort”, der Ihnen schon damals soviel gegeben hat. Lassen Sie sich dabei BEWUSST fallen und nehmen Sie einen besonderen Augenblick des Geborgenseins wahr.

 

All das, was Sie jetzt gerade in sich erspüren und denken ist Ihre geheime Energiequelle. Verbinden Sie es mit einem “Zauberwort“ oder mit einem Schlüsselbild, das Sie - ab jetzt - jederzeit und überall - gedanklich anzapfen und einsetzen können.

 

Der “Springende Punkt“ im “Fall der Fälle” ist :

Die damaligen guten Gedanken und Gefühle (über die Erinnerungshilfe, das “Zauberwort“, etc.) in eine anstehende herausfordernde Lebenslage mit hineinnehmen und auf diese Weise begleitend zur Entfaltung bringen.

 

Machen Sie es und erleben Sie, wie Ihr “Innerer Kraftort“ mit einem gewissen Einüben auch tatsächlich wirkt. Sie glauben gar nicht, wie Ihnen das guttun wird - wirklich - ganz wirklich !!!

 

Auch ich persönlich habe ein bewährtes (biblisches) Inneres Bild, das ich schon oft in “brenzlichen“ Situationen visualisiert habe und das in mir, - fast wie auf Knopfdruck - eine Ruhe, eine Gelassenheit auslöst und hilfreich zur Seite steht, weil es mich herunterkommen und anschließend beruhigter, also gelassener handeln lässt.

 

Für Ihre “Erfolgsstrategie“ benötigen Sie keine aufwendigen Intensivschulungen, müssen Sie auch keinen “Guru“ aufsuchen - spielen und experimentieren Sie einfach mit Ihren eigenen Ideen und Vorstellungen.

 

Denn _

nichts geht über das wertvolle “Learning by Doing“.

 

Zum heutigen Abschluss lenke ich Ihre Aufmerksamkeit auf einen Bibelvers, der uns mit seiner Zusage ebenfalls zu einer Gelassenheit führen möchte :

 

“All Eure Sorgen werft auf IHN, denn ER sorgt für Euch.“ (1. Petrus 5,7)

 

Vielleicht lesen Sie auch noch einmal (weiter unten) meine Meditation “Dein Jesus hoch am Kreuz“ vom vergangenen Ostersonntag.

 

Genießen wir nun den heutigen Sonn-en-tag

und schauen wir schon deswegen gelassener nach vorn,

weil uns genau diese innere Haltung, aufleben und ruhiger werden lässt. ;-)

 

Herzliche Grüße,

diesmal wieder aus Hamburg.

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 29. Mai 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “we are ALL connected“

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

im “Vorspann“ dieser Rubrik, s.o., habe ich geschrieben, dass ich seit dem Dezember 2020 Mitglied in einem (spirituellen) Netzwerk in den USA bin, wo ich ebenfalls einiges von mir veröffentliche.

 

Das Besondere daran, man kommt mit den unterschiedlichsten Menschen aus verschiedenen Nationen zusammen und im Laufe der Zeit entstehen zu einzelnen “Ähnlichgesinnten“ intensivere Verbindungen.

 

Auf diese Weise entstand auch ein zunächst “zarter“ und mittlerweile, ein wirklich freundschaftlicher Austausch mit nordamerikanischen Native Americans (amerikanische Ureinwohner, Indianer), was mir viel Neues, jedoch auch Bedrückendes in Form von Berichten zugeführt hat.

 

Hatte ich zunächst eine Teilnehmerin des Netzwerkes angeschrieben, um mich zu ihrer äußerst vielfältigen Homepage zu äußern, bekam ich schon kurze Zeit später eine Einladung zu einem Zoom-Meeting, das donnerstags von 19.00 - 21.00 Uhr stattfindet - amerikanische Zeit !

 

Nun ja, dachte ich, das ist ja klasse. Bei uns ist es halt “nur“ freitagmorgens von 2.00 - 4.00 Uhr. “Oha“, - das ist natürlich sportlich, aber meine Neugier hatte Energien freigesetzt und so habe ich mir den Wecker gestellt und den “Sprung ins Wasser“ gewagt.

 

Was für ein Glück !

Es war und ist einfach nur bereichernd und ich komme sogar wieder dazu Englisch sprechen zu können.

 

Thematisch geht es um das Vermitteln und Weitergeben alter Traditionen, wie Sprache, Zeremonien, Wissen der Vorfahren etc., aber auch darum, wie ökologische Fragestellungen neu zu bewerten und einzuordnen sind.

 

Ebenso werden aktuelle Probleme der Ureinwohner angesprochen, die noch heute zu gravierenden Benachteiligungen und Beeinträchtigungen führen.

 

Leider _

muss sich die Kirche auch diesbezüglich einiges an Kritik gefallen lassen, da sie den seit “geraumer Zeit“ bestehenden Glauben der Ureinwohner mit dem “neuen Glauben“ überschreiben wollte ! Dies aber weniger im nächstenliebenden Sinne, als überwiegend mit recht autoritären und drastischen Maßnahmen.

 

Gerade erst im März und April dieses Jahres hatte Papst Franziskus Vertreter der indigenen Völker Kanadas eingeladen, um sich für die Gräueltaten der katholischen Kirche im 19. und 20. Jahrhundert zu entschuldigen.

 

Unter meinem Zoom-Bild steht “Peter Schmalenbach · Germany“, das besonders Amerikaner immer wieder dazu “auffordert“ deutsche Wortbrocken in die Gespräche einfließen zu lassen und von ihren zurückliegenden Deutschland-Erfahrungen zu berichten.

 

Weder als Katholik, noch als Deutscher bekomme ich irgendwelche Kommentare oder Randbemerkungen zu hören, was ich wirklich sehr zu schätzen weiß.

 

Die Aussage “we are ALL connected“, bekommt aus der Sicht der neuen Kontakte eine ganz andere Gewichtung. Hierbei findet auch “neues“, aber eigentlich doch ganz altes Wissen zu unseren heutigen Lebensfragen.

 

Als an einem frühen Morgen zum Abschluss eines Nacht-Meetings ein älterer Teilnehmer aus dem Stegreif heraus ein traditionelles indianisches Lied zur Rahmentrommel sang, war das schon recht berührend !

 

Die Nachtzeiten auf dem Weg über den “Großen Teich“ verfliegen im Nu. Ich lege mich dann noch einmal hin und bin morgens, zu meiner “normalen“ Zeit sogar wieder “top-fit“ und einsatzbereit.

 

Unsere heutige Zeit, sie bietet so viele Möglichkeiten, um zu auch außergewöhnlichen “Expeditionen“ aufzubrechen - und das sogar im heimischen Arbeitszimmer tief in der Nacht. ;-)

 

Genießen wir auch den heutigen Sonntag

und bleiben wir offen für die vielen noch verborgenen Geheimnisse in unserer weiten Welt.

 

Herzliche Grüße

und natürlich bis bald,

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 8. Mai 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “der WOW-Effekt“

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

die Gedanken sind frei und so kommt es immer wieder vor, dass unsere Zeit von existentiellen Fragen begleitet wird. Dann vernehmen wir Worte in uns, wie :

Was habe ich nur getan, dass ich in diese Lage hineingeraten bin ?

Wieso sind wir unbeschadet aus einer bedrohlichen Situation herausgekommen ?

Wer oder was steht hinter all den vielen Fügungen im Leben ?

 

Existiert vielleicht doch ein Gott ?

 

Zu dieser Thematik gibt es genügend Bücher, Vorträge und “Erklärungen“ - doch - unsere Suche, sie geht ständig weiter, weil unsere Fragen immer noch nicht zufriedenstellend beantwortet worden sind. 

 

Wie aus vielen meiner Beiträge “herauszuhören“ ist, habe ich es sehr mit der Wahrnehmung, mit dem Beobachten, mit dem “Feeling“ von Stimmungen und Situationen.

 

Das Befragen und bewusste Wahrnehmen des eigenen Innenlebens führt oft zu Deutungen, zumindest aber zu Annäherungen, die erste Erklärungen zu unseren Fragen bereit halten.

 

Zu dem auch immer wieder auftauchenden Gedanken, was Gott überhaupt ist, habe ich durch einen Fernsehbericht recht anschauliche Auslegungen gesehen und gehört.

 

Eine jüdisch-deutsche Gruppe stand hoch oben auf einem Felsen mit herrlichem Blick über eine atemberaubende Landschaft. Dazu erklärte ein Teilnehmer, dass Gott nicht derjenige ist, der uns kontrollieren, maßregeln und observieren will, sondern “das“ ist, was wir gerade bei diesem herrlichen Ausblick empfinden und das aus uns sogar ein überwältigtes “WOW“ hinausströmen lässt.

 

In der Bibel (Mt. 18,3) heißt es, dass wir dem Glauben, wie Kinder begegnen sollen. Sie nehmen noch überwiegend “ungefiltert“ und unbeeinflusst das Leben und seine Schattierungen auf, gehen also relativ unvoreingenommen und spontan an die Geschehnisse des Lebens heran.

 

Ähnlich habe ich es vor einiger Zeit mit meiner 4-jährigen Enkelin Emilie erlebt.

 

Opa Peter hatte ( was aber natürlich alle Omas und Opas können ! ) “etwas ganz Tolles“ gemacht, was ihrem tiefsten Inneren ein langgezogenes, bewunderndes “WOW“ entlockte (ich denke, Sie hören es gerade in sich).  ;-)

 

Ist das einer dieser weltumspannenden “Urlaute“, die einer grenzenlosen Bewunderung entspringen ? Gut möglich.

 

Nun aber zurück zu der Gruppe auf dem Felsen, die ergriffen den so einmaligen Blick in die Weite genoss und dabei sich Gedanken zu möglichen Hintergründen machte.

 

So, wie diese Personen das sehr Beeindruckende auf- und wahrgenommen haben, so kennen wir sicherlich alle diese Situationen und Ereignisse, die wir zunächst so gar nicht einordnen konnten, die uns aber schon “sagten“, dass es da noch “etwas ganz Großes“ geben muss, das hinter all dem Wunderbaren steckt.

 

Man muss zwar nicht alles im Leben erklären und verstehen (können), aber wir sollten es wertschätzen, weil eben NICHT ALLES selbstverständlich ist.

 

Wertschätzen, was ist das eigentlich und wie kann ich das “machen“ ?

 

Für mich ist das eine bewundernde Art von Beachtung, die mit einem gedanklichen Auseinandersetzen verbunden ist. Man vergleicht, erkennt und forscht mit den Sinnen tiefer nach.

 

So entstehen Momente des Überdenkens und Staunens, sogar einer gewissen Demut, was sich in Worte (in ein Gebet ?) fassen lässt.

 

 

DANKE, _

dass ich diese Welt, so wie ich sie sehe, überhaupt erleben darf.

 

DANKE, _

dass ich sooft schon behütet durch Situationen geführt worden bin, die anfänglich

so belastend auf meiner Seele, so schwer auf meinem Weg vor mir lagen.

 

DANKE, _

dass ich weiß, dass auf Täler auch Höhen folgen, die mich schon bald wieder

gelassener und beruhigter nach vorne schauen lassen.

 

DANKE, _

dass  …………………………………………………………………………………...

 

 

Lebenssituationen berühren uns vielfältig. Zudem haben wir schon vieles mit Erfolg geschafft und recht gut regeln können.

 

Mit “wundersamer“ Unterstützung werden wir das auch in Zukunft “managen“ und erleben können - da bin ich mir sicher !

 

In diesem Sinne _

wünsche ich Ihnen und Euch einen gelassenen Sonntag und eine zuversichtliche kommende Zeit, vielleicht sogar mit diesem ganz tollen “WOW“ am Rande unserer Wege und Aktionen.

 

Herzliche Grüße,

sicherlich bis bald

 

und  . . .  allen Müttern

einen schönen Muttertag !

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Ostersonntag, 17. April 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “FROHE OSTERN“

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

zunächst einmal wünsche ich allen ein FROHES OSTERFEST.

 

 

Möge auch uns der heutige Tag zu besonderen Taten inspirieren und beflügeln.

 

 

Einzug - Verfolgung - Verurteilung - Kreuzestod - Auferstehung _

 

Welche Dramatik beherrschte die Geschichte der letzten Tage und welch erlösende Tat verbirgt sich hinter der Feier des heutigen Ostersonntags.

 

Wie begehen wir diesen Tag - als eine christlich-religiöse Feier, oder als ein Fest, das den Frühling und die Lebensfreude neu erwachen lassen ?

 

Mit welcher Grundeinstellung wir auch immer in den heutigen Sonntag hineingehen, es gibt da etwas, das uns alle miteinander verbindet - die Suche nach Frieden, nach Angenommensein, auch nach Harmonie und dem Gefühl in sich ruhen zu wollen.

 

Selbstverständlich ist das nicht - das erfahren wir gerade in relativer Nähe zu uns.

 

Warum machen wir Menschen uns das Leben eigentlich so schwer ?

Wo liegen die dafür (fraglichen) Gründe ? Ist es das wirklich wert ?

 

Während diese Gedanken gerade aus mir “heraussprudeln“, höre ich (ausnahmsweise im Hintergrund, da ich sonst lieber ohne “Nebengeräusche“ nachdenke und schreibe) das Lied “Look at the World“ von John Rutter.

 

Für mich ist dieser (englische) Komponist und Dirigent ein beeindruckender Mensch, der vor Lebensfreude nur so sprüht und das Leben spritzig-kreativ mitgestaltet.

 

Klänge, Bilder, Worte können zu inspirierenden Elementen werden, die uns ganz tief in der Seele ansprechen und berühren (wollen). Das geschieht NICHT von selbst, die persönliche Bereitschaft müssen wir schon mitbringen.

 

Wir haben es somit (ein wenig) selbst in der Hand, in welches Licht wir die Welt und das Leben rücken (lassen wollen).

 

Eigentlich lernen wir doch stetig nur dazu. Verborgene Zusammenhänge werden mit der Zeit klarer, unterschwellige Fragestellungen verlieren (hoffentlich) an Schwere und Träume bekommen eine ersehnte Leichtigkeit.

 

OSTERN _

das ist das Aufstreben des Lichtes.

 

Aus einer Tragödie heraus entsteht Neues _

neues Leben, neue Perspektiven, neue (befreiende) Gedanken.

 

Und _

wenn ich jetzt meinen heutigen Impuls mit der christlichen Bedeutung des Osterfestes unterstreiche, so möchte ich dazu eine Meditation heranziehen, die ich vor längerer Zeit im Rahmen einer meiner “StilleMomente”-Abende in der Kapelle des Ratinger St. Marien-Krankenhaus angeleitet habe.

 

Anschließend schrieb ich die folgenden Zeilen, die das Ziel und die Bedeutung einer befreienden Einkehr widerspiegeln.

 

Ich lade Sie nun ein _ ob Sie religiös eingestellt sind oder auch nicht, sich vorbehaltlos auf diesen Text einzulassen und ihn in einer von Ruhe geprägten Stimmung bewusst und bildlich aufzunehmen.

 

Anschließend lassen Sie ihre Gedanken mit geschlossenen Augen “nachsinnen“. Achten Sie mal darauf, in welche Richtung sich Ihre innere Stimmungslage verschiebt und welche Erleichterung Sie erfahren.

 

 

Dein Jesus
hoch am Kreuz


ER
nimmt Dir

das Schwere
die Lasten

die Dich

vielleicht
gerade jetzt

so sehr
im Tiefsten
berühren

Mit dem
Ein-atmen

sammelst Du
( das in Dir )

was
bedrückt
beunruhigt

um es IHM
im Aus-atmen

anzuvertrauen
abzugeben

Für Dich
ja für Dich

lädt ER sich
Deine Sorgen auf

Erduldet
das Dunkle

um Dich
zu befreien

um Dir das
zu schenken

was
zurückführt
in eine Ruhe

die auch
Dein Leben

anhaltend
und heilsam

bestärkt

 

P.S. - 2016

 

 

. . . Zeit für Ihre ganz persönliche “Nachruhe“ . . .

 

 

Am vergangenen Mittwochabend wurde auf dem Essener Burgplatz “Die Passion“ aufgeführt (eine moderne Inszenierung, die auch seit 2011, jeweils Gründonnerstag in den Niederlanden stattfindet), die der Fernsehsender RTL live übertrug und der ich für meinen vorangegangenen Text eine zusätzlich bestärkende Aussage entnommen habe.

 

Zum Ausklang sang der wiederauferstandene “Jesus“ die tröstliche Zusage :

 

“Halt Dich an mir fest, wenn Dein Leben Dich zerreißt.

 Halt Dich an mir fest, wenn Du nicht mehr weiter weißt.

 ICH kann Dich verstehn.“

 

Für austauschende Gespräche, die den Hintergrund und die auch verborgenen Möglichkeiten dieser Worte “beleuchten“, bin ich immer gerne bereit. 

 

Uns allen wünsche ich ein Frohes und hoffentlich von Frieden geprägtes Osterfest. Eine gute kommende Zeit mit offenen Blicken und wachen Sinnen für die vielen kleinen Anregungen im tagtäglichen Leben.

 

Lassen Sie abschließend Ihre Gedanken zu der stimmungsvollen Musik und den beein-druckenden Bildern des Liedes “For the Beauty of the Earth“ dahinschweben. John Rutter hat es komponiert, diese Aufführung aber nicht dirigiert.

=> https://www.youtube.com/watch?v=qRh2ZcxddtA

 

Herzliche Grüße

und bis bald,

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 27. März 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “ENTschleunigung UND ...“

 

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

ich bin mir sicher, dass nicht nur ich es so empfinde.

 

Frühmorgens auf dem Fußweg zu meiner Praxis herrscht oft eine dermaßen große Hektik auf den Straßen, die förmlich die Luft auflädt und die nicht gerade ruhig oder gelassen in den Anfang eines neuen Tages hineingehen lässt.

 

Wie kommt das ?

Wo liegt die Ursache ?

Wohin soll das noch führen ?!

 

Nun ja, unsere Wahrnehmung wird “reifer“, … oder aber … man macht sich mehr und anders Gedanken, über “Gott und die Welt“ und bewertet das alltägliche Treiben eben auch sensibler.

 

Statt mit dem Fahrrad auf dem Weg zu sein, gehe ich sehr gerne zu Fuß, weil es dem Nachdenken Abstand und dem Innenleben ganz neue Anregungen zuführt. Wie oft schon ist es so zu herzlichen und nachwirkenden Gesprächen gekommen.

 

Nun ein “Gedanken-Sprung” :

Am 22. Januar dieses Jahres verstarb im Alter von 95 Jahren der vietnamesische Buddhist Thích Nhất Hạnh. Die ersten Informationen hierzu bekam ich durch einen meiner Internet-Netzwerker in Alaska, woraufhin ich weiter recherchierte, da auch ich seine recht interessanten Beiträge sehr schätze.

 

Ergänzend dazu erwähne ich den Jesuitenpater Hugo Makibi Enomiya-Lassalle SJ (geboren 1898 in Nieheim / Westfalen), der als deutsch-japanischer Jesuit und ZEN-Meister eine sehr prägende und “neuzeitliche“ Verbindung von Christentum und ZEN-Buddhismus (Christlich-buddhistischer Dialog) geschaffen hat.

 

Wieso kommen mir diese beiden Pioniere und Meinungsbildner im Hinblick auf meine frühmorgendlichen “Stress-Gedanken“ in den Sinn ?

 

Beide waren und sind Fürsprecher einer “Strömung“, die Wert auf eine achtsamere  und rücksichtsvollere Lebens- und Handlungsweise legt und die sich einem tieferen Erlebenwollen unseres Daseins nähert.

 

Das also, was wir eigentlich alle anstreben und weswegen es heute eine große Bewegung der Spirituellen Suche gibt.

 

Am diesjährigen Aschermittwoch, dem 2. März 2022, hielt Papst Franziskus bei der Generalaudienz ein Plädoyer für die Langsamkeit, wobei er folgendes Zitat äußerte : “Die Geschwindigkeit bringt uns in eine Zentrifuge, die uns wegfegt wie Konfetti. Wir verlieren das große Ganze völlig aus den Augen.“

 

Für mich sind das weise Worte, die ebenfalls dazu einladen und auffordern, unserer Lebenszeit “mit Köpfchen” zu begegnen.

 

Unsere Möglichkeiten einer Nachforschung und “Ideenanregung“ sind heute so einmalig, vielfältig und beinahe unerschöpflich.

 

Hierzu zählen Bücher, Schriften, das Internet und die so wichtigen austauschenden Gespräche, wobei gerade Letzteres durch die virusbedingten Einschränkungen LEIDER in den Hintergrund getreten ist, was ich wirklich sehr bedauere ! Zoom-Meetings sind jedoch eine ganz tolle Alternative.

 

Ich freue mich schon auf die Zeiten, wenn wir (hoffentlich bald) wieder unbelastet zu inspirierenden Gesprächskreisen zusammenkommen können. Schauen wir mal.

 

UND nun noch _

einige Worte zum aktuellen und sehr bedrückenden Angriffskrieg Russlands in der Ukraine, der nur unmenschlich, unverständlich und rücksichtslos ist !!!

 

 

In der Hoffnung, dass Einsicht und Vernunft gewinnen werden, möchte ich zu einer “StilleZeit“ anregen, die die Schwere der menschlichen Nöte beachtet und bedenkt.

 

Die heilsamen Energien einer Inneren Einkehr haben schon immer dazu beigetragen Leiden auf “wundersame“ Weise zu lindern. Wenn Sie möchten auch in Form eines Gebetes, das sich nach Ihren eigenen Regeln den Weg nach draußen bahnt. Es wird auf jeden Fall erhört werden.

 

Probieren Sie es einfach mal aus und nehmen Sie sich diese Zeit für einen stillen Moment. Unterbrechen Sie Ihren “Lebenslauf“ und entzünden Sie vielleicht auch eine Kerze, als Symbol des Lichtes, das Klärung in dunkle Zeiten bringt.

 

 

Stichworte zu meinen aufsteigenden Gedanken und Gefühlen :

 

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Mit Zuversicht

grüße ich Sie und Euch von Herzen.

 

Mein  nächster  Impuls

erscheint  Ostersonntag,

am  17. April 2022.

 

Bis bald also

und gönnen Sie sich nun Ihre “StilleZeit“,

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 6. März 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “FASTEN- und UMKEHRzeit“

 

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

mein heutiger Impuls fällt sicherlich recht persönlich aus, sehen Sie ihn daher als ein vertrauliches Gespräch unter Freundinnen und Freunden an.

 

Nach den Tagen des “Feierns“, das wohl auch dieses Jahr eher im Hintergrund stattgefunden haben wird, folgt nun die Fastenzeit, eine Zeit der Einkehr, der Besinnung und Umkehr, als Vorbereitung auf das Osterfest.

 

Sowohl die Evangelische, als auch die Katholische Kirche haben jedes Jahr engagierte Fasten-Angebote und Impulse, die den Menschen Einhalt gewähren wollen. Werden sie auch wirklich umgesetzt, diese Möglichkeiten einer Neuorientierung ?

 

Bekanntermaßen wird der christliche Glaube aktuell sehr auf die Probe, auch in Frage gestellt. Dabei geht es weniger um die Mutmaßung einer Gottes-Existenz, als vielmehr darum, wie sich die “Organisation Kirche“ darstellt, aufstellt und in das Leben einbringt.

 

Noch vor Kurzem habe ich mich dazu mit einer guten Freundin in einem Café getroffen, weil sie sich einfach mal mit mir zu den gerade anstehenden kirchlichen “Querelen“ austauschen wollte, was ich auch wirklich sehr gerne getan habe, liebe G.  :-)

 

Wenn ich dazu ein persönliches Statement abgeben darf, kann ich nur “sagen“, dass mir die Institution Kirche einen “Roten Leitfaden“ aufzeigt, den ich allerdings mit eigenen, auch kritischen Überlegungen begleite - und weiterhin - begleiten möchte.

 

Doch gerade die Nachrichten und Berichte der letzten Zeit rütteln da schon (mehr als) sehr an einer Respekt- und Glaubwürdigkeit der Kirchenstrukturen !?!

 

Glaube, Kirche, Religion sollten einen von Mitmenschlichkeit geprägten Bezug zum Leben behalten (oder wieder bekommen ?), denn genau das ist die eigentliche christliche Intention.

 

Seit Urzeiten haben Menschen nach Begleitung und Unterstützung bei Fragestellungen des Lebens gesucht und sie schließlich auch bekommen.

 

Wie empfinden und verstehen Sie das nahende österliche “Ereignis“ ?

 

Ist es “nur“ eine atemberaubende Geschichte oder etwas, das wirklich stattgefunden hat, um uns Erlösung und Erleichterung zukommen zu lassen ?

 

Hilft Ihnen dieser Gedanke auch persönlich weiter ?

Ein wenig, gar nicht oder eher mehr ?

 

Die Fastenzeit, als eine vorbereitende und umstimmende Zeit, die uns zwischendurch (im Alltag) immer mal wieder etwas zurücknehmen und resümieren lassen möchte, mobilisiert belebende Energien, die das alltägliche Geschehen heilsam unterstützen. 

 

Hinzugenommene StilleZeiten lassen Sichtweisen und die vielfältigen Ausrichtungen des Lebens im Bewusstsein zum Überdenken aufsteigen und von dort aus sogar nachwirken.

 

Was hat das für einen Sinn ?

 

Auf jeden Fall den, zum Nachdenken geführt zu werden und das Leben nicht nur einfach dahinplätschern zu lassen, sondern aufrichtig wertzuschätzen.

 

Was soll daraus entstehen ?

 

Ein umsichtiges Miteinander, das von menschlichen Unsicherheiten begleitet werden darf, das aber letztendlich das ersehnt Friedliche in der Welt mit aufbauen wird.

 

Und das Resümee ?

 

Nehmen wir doch die kommende Vorbereitungszeit als bereichernde Tage und Wochen an, die gerne etwas anders als sonst gestaltet sein dürfen, die behutsam der inneren UNruhe entgegenwirken und uns zu einem empathischen und weitsichtigen Handeln führen wollen.

 

Genau das entspricht dann einer tiefgründigen und vom christlichen Geist geprägten Lebenseinstellung, die sich hoffentlich auch in den Entscheidungen zur Beilegung der Konflikte in der Ukraine ausbreiten und bemerkbar machen wird.

 

Lassen wir nun unseren freundschaftlichen Austausch mit eigenen Eingebungen ausklingen und nachschwingen - vielleicht sogar zu den folgenden, einfach nur passenden “Lied-Worten“ von Udo Lindenberg. Hören Sie mal genau auf den Text.

=> https://www.youtube.com/watch?v=hgwytOPOR5E

 

Herzliche Grüße,

diesmal wieder aus Hamburg.

 

Eine Gute Zeit und bis bald,

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 13. Februar 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “Faszination LOURDES“

 

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

der 11. Februar (1858) ist der Tag der ersten Marien-Erscheinung in Lourdes, weswegen ich heute das “Lourdes-Thema“ aufgreife.

 

Schon immer habe ich mich gerne auf Wege begeben, die Neues entdecken und erfahren lassen. So kam es im Jahr 2003 zu einer “Initialzündung“, die die Freude an Pilgerwegen noch tiefer empfinden ließ.

 

Zusammen mit einer Chorgemeinschaft ging es damals zum ersten Mal auf eine (Zug-) Kranken-Wallfahrt in die südfranzösischen Pyrenäen nach Lourdes.

 

Schnell ergriff mich die außergewöhnliche Stimmung dieses Fleckchens Erde, die von Einkehr, Gesprächen, Erlebnissen, dem Leben in einer besonderen Landschaft und einem spirituellen Auftanken für den Alltag geprägt ist.

 

Eingebunden in die “Einsätze“ des Chores, die auch einmalige Einblicke “hinter die Bühne“ erleben ließen, habe ich mich - zwischendurch - auf erste eigene Wege des näheren Erkundens begeben.

 

Das war bereits so begeisternd, dass ich seitdem zu sehr vielen Pilgerfahrten nach Lourdes aufgebrochen bin. Überwiegend mit dem Flugzeug, aber auch schon mal in einem Reisebus.

 

Nun, ohne vorgeplante Aufgaben und Termine, konnte ich tiefer und anders in die verborgenen Geheimnisse dieser Stätte und ihrer Geschichte eintauchen.

 

Hinzu kam das Kennenlernen vieler Menschen mit den unterschiedlichsten Nationalitäten. Sprachbarrieren lassen sich so einfach überbrücken, vorausgesetzt, man geht - so gut wie möglich - offen aufeinander zu. In dieser Hinsicht kann es manchmal auch vorteilhafter sein, alleine aufzubrechen.

 

 

Dieses stimmungsvolle Bild der Grotte habe ich an einem Abend meiner Pilgerfahrt im Jahr 2016 aufgenommen.

 

Oft werde ich gefragt, ob ich denn auch schon auf dem Jakobsweg gewesen bin. NEIN, - ich habe es auch (noch) nicht geplant, da es eine ganz andere Form des Pilgerns ist, die ich (zur Zeit) nicht anstrebe.

 

Mich beeindrucken und interessieren die sogenannten Kranken-Wallfahrtsorte und Stätten, die “Übernatürliches“ hervorgebracht haben. Wie oft habe ich in Gesprächen von wundersamen Heilungen erfahren, die niemals an die Öffentlichkeit gelangen werden, die aber die betroffenen Menschen dazu geführt haben, zu ganz persönlichen Pilgerwegen des Dankes aufzubrechen.

 

Gegenden, die mich ansonsten sehr ansprechen sind beispielsweise Banneux und Moresnet Chapelle in Belgien, aber auch die Imagination des ehemaligen Zisterzienser-Klosters Ihlow in Ostfriesland. Ziele, die ich ebenfalls mit meinen Pilgergruppen besucht und erkundet habe.

 

Nicht zuletzt wird es die Verbindung zu meinem Beruf sein, weswegen mich geschichtsträchtige Anlaufstellen mit außergewöhnlichen Gesundungen anziehen, wo ich mit besonderem Interesse den Erzählungen und Wegen einer Umkehr näher auf den Grund gehe.

 

Dies hat mich auch zu der bemerkenswerten Entstehungsgeschichte der “Healingrooms“ in Amerika in den 1920-er Jahren gebracht - dazu aber vielleicht ein anderes Mal mehr. :-)

 

WICHTIG ist es,

UNvoreingenommen - wie sooft im Leben - auf Erkundungen von Pilger- und Wallfahrtsstätten zuzugehen, denn vorgefasste, oder einfach nur übernommene Meinungen stellen oft Hindernisse dar, die nur recht fordernd zu überwinden sind und “Geheimnisse“ unsagbar schwer, wenn überhaupt, entdecken lassen.

 

Zu “meinem“ Lourdes habe ich eine Webseite mit Bildern eingerichtet, die Sie besuchen können und auf der Sie auch Näheres zu der Geschichte dieses weltbekannten Kranken-Wallfahrtsortes erfahren können.

 

S. dazu => https://PS-Lourdes.beepworld.de <=

 

Lassen Sie sich dazu inspirieren eigene Wege einer Suche nach dem Wundersamen und noch Unentdecktem in unserer Welt zu beschreiten. Machen Sie es aber “UNvoreingenommen“ und Sie werden erleben, - “Schätze“ öffnen sich.

 

Dazu wünsche ich Ihnen und Euch gute gedankliche und reale Exkursionen !

 

Mein nächster Impuls liegt fast bereit

und erscheint am ….. , also in Kürze.  ;-)

 

Herzliche Grüße.

Genießen wir den Sonntag und freuen wir uns

auf die Erfahrungen der kommenden Woche.

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 30. Januar 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “vom LABYRINTH zur Lösung“

 

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

Labyrinthe gleichen einer geordneten “Unordnung“ - zumindest dem ersten Anschein nach. Sie können geplant oder eher zufällig entstehen und wollen durch ein bewusstes Beschreiten fördern und fordern. Auch haben sie immer ein Ziel, einen Leitfaden, einen Ausweg, was schon einer Rettung, einer Hoffnung und einer Zuflucht sehr nahe kommt.

 

Warum werden Wege erschwert, wenn es doch leichter geht ?

Hat das Verborgene, das Unübersichtliche einen tieferen Sinn ?

 

Labyrinthe, die angelegt und entdeckt wurden sind oft zeitlos und haben die unterschiedlichsten Bestimmungen. Mit dem “Flow-Prinzip“ sind sie sicherlich nicht zu verbinden, denn es geht weniger um ein Sichfallenlassen, als vielmehr darum unseren Entdeckergeist und Spürsinn zu “kitzeln“.

 

Berühmt ist unter anderem das Boden-Labyrinth in der Kathedrale von Chartres, das eine Pilgerfahrt, wie auch einen Weg zur Selbst-Erkenntnis beschreibt und vorlegt. Solche Pfade laden dazu ein, das Leben und seine Seiten aus der Ruhe heraus meditativ anzugehen.

 

 

Auf diesem Bild ist das Labyrinth in Sonsbeck nahe der Gerebernus-Kapelle zu sehen, das im Jahre 2017 als Gemeinschaftswerk unter der Mitwirkung der Landjugend erstellt wurde und das ich mit einer meiner Pilgergruppen besucht habe. (In der Kapelle befindet sich einer von zwei in Deutschland erhaltenen Kriechaltären.)

 

Gibt es auch labyrinthähnliche Formen, die unsere Alltage sinnvoll und hilfreich unterstützen ?

 

Auf jeden Fall, denn wenn wir die “Berge und Täler“ unserer Zeit wie “Irrwege“ unter dem Einsatz unserer forschenden Sinne begehen, eröffnen sich Hinweise und Anregungen, die uns einiges deutlicher werden lassen.

 

Eine Möglichkeit zur Ergründung von Lebensthemen ist das “Mind-Mapping” (entwickelt von dem britischen Mentaltrainer, Redner, Autor Tony Buzan), das anstrebt, die nach einer Klärung suchenden “Hirnströme” zu entwirren, zu ordnen. Eine bewährte Methode zur Lösung von Aufgaben, die ich persönlich als äußerst hilfreich empfinde.

 

Um ein Thema anzugehen, setze ich mich an meinen Schreibtisch, nehme mir ein Blatt Papier und schreibe zunächst listenartig das auf, was ansteht, was bewegt, fragt oder beansprucht.

 

So begebe ich mich auf einen ersten Erkundungsweg und schaffe eine vorbereitende Zusammenstellung für den dann folgenden Schritt.

 

Auf einem neuen, nun quer abgelegten Blatt Papier platziere ich “hervorstechend“ in der Mitte ein zentral anstehendes Thema und kreise es ein. Mit Linien und Symbolen schaffe ich Verbindungen zu spontan aufsteigenden Eingebungen, die ich dem bereits Notiertem hinzufüge. Ein recht intuitiver Prozess, der durch die zuvor angefertigte Liste unterstützt wird.

 

So entsteht ein “Spinnennetz“, das sich nahezu unaufhörlich weiter ausbreitet. Im “Ernstfall“, wenn die einströmenden Gedanken überzulaufen drohen (was nicht selten der Fall ist), können einfach weitere Blätter Papier angefügt werden. Das Ende dieses “Prozesses“ bestimme ich selbst.

 

Auf diese Weise verschaffe ich mir einen flächigen Überblick zu dem, was mich gerade beschäftigt und das wohl überlegt zu einer guten Lösung geführt werden soll.

 

Das Mind-Mapping habe ich oft zur Vorbereitung meiner bisherigen “StilleMomente“-Abende genutzt. Fließende Inspirationen bekamen übersichtliche und zusammenhängende Strukturen, in die ich meine erzählenden und beschreibenden Texte und Lieder eingegliedert habe.

 

Hier nun ein einfaches “Werk“ zum heutigen Thema.

 

 

Solch ein sich selbst entwickelndes “Gedanken-Labyrinth“ entspricht dem funktionellen Denken und Handeln unserer Gehirne. In gewisser Hinsicht bleibt es aber eine einmalige Momentaufnahme, die sich schon Tage später ganz anders darstellen wird, weil unsere Denkmuster, wie auch das Leben stetig im Fluss sind.

 

Es ist eine äußerst interessante Technik, um alleine oder in einer Gruppe, die Vorbereitung von Projekten oder das Ordnen der im Alltag aufkommenden Ereignissen, kreativ umzusetzen. Fast schon spielerisch werden verborgene Gehirnaktivitäten geweckt und eingesetzt.

 

Vielleicht hilft auch Ihnen ein Mind-Mapping beim zielorientierten Überdenken von anstehenden Aufgaben weiter. Es ist ein gut umzusetzender Lösungsweg, der uns mit seiner letztendlich klärenden Übersicht gelassener nach vorne schauen lässt.

 

Allen wünsche ich einen erholsamen Sonntag

und achten Sie auf Ihre Innere Stimme, die sich Gehör verschaffen möchte. :-)

 

Mein nächster Impuls erscheint

am Sonntag, 13. Februar 2022.

 

Herzliche Grüße

und bis dahin eine gute Zeit.

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

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Sonntag, 23. Januar 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “von POSITIVEN Kräften“

 

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

Gedanken sind Kräfte und das im positiven, wie auch im negativen Sinne. Wir können sie sogar für unser Wohlergehen und das Weltgeschehen einsetzen.

 

Alles in allem sehr interessant, weswegen ich diese Thematik zumindest anreißen möchte. 

 

Schaue ich hinaus und lasse ich mich von der trüben Stimmung des Wetters einfangen, verändert sich meine innere, auch meine äußere Haltung. Vielleicht sinke ich ein wenig zusammen, was zu einer einengenden Veränderung meiner Atmung und schließlich zu einem geringeren Energiemodus führt. Was soll da noch heute “in die Gänge“ kommen können ?! :-(

 

Sehe und spüre ich aber das Positive, also die wärmenden Sonnenstrahlen hinter der aktuellen, eher bedeckteren Wetterlage, richte ich mich schon innerlich auf, atme freier durch und “pole“ mich auf aufbauende Aktivität. Der Tag und seine Aufgaben dürfen kommen. :-)

 

Hinzugenommene Affirmationen, das sind bejahende Vorsätze, “positivieren“ viele Situationen und versetzen mich und folglich meine Umgebung in einen erleichternden Zustand.

 

Verneinungen im Satzgefüge finden hierbei aber auf keinen Fall Platz. Dazu mein Lieblingsbeispiel: “Stellen Sie sich einen rosaroten Elefanten NICHT vor.“ Unser Unterbewusstsein überhört Verneinungen und jeder gut gemeinte Ansporn verliert sofort an Kraft und Wirkung. Sicherlich haben Sie es gerade lächelnd selbst bemerkt und Ihren rosaroten Elefanten in freier Natur beobachten können, obwohl er doch gar nicht da sein sollte.

 

Bin ich beispielsweise antriebslos, vergegenwärtige ich mir: “Kraft durchströmt meinen Körper, - frei und gelöst atme ich durch.“ Dabei verbinde ich gedanklich den ersten Teil des Satzes mit der Ein-, den zweiten Teil mit der Ausatmung und lasse so meine ganz persönliche Formel in den Tag einfließen.

 

Habe ich jedoch Schmerzen im Kniegelenk, sage ich mir: “Mit der Einatmung lenke ich Wärme und heilsame Energien in mein Knie, - mit der Ausatmung löse und entspanne ich meinen gesamten Körper.“

 

Beide Fallbeispiele lassen sich sehr gut von entsprechend ausgerichteten inneren Bildern begleiten und bestärken.

 

Mit diesen Grundgedanken, die natürlich ein Einüben und Zeit zur Entfaltung benötigen, können vielfältig mentale Unterstützungen formuliert und eingeleitet werden. Sogar Gebete bekommen auf diese Weise einen ungeahnten Auftrieb und entwickeln sich schrittweise zu einer “Positiven Gebetsform“.

 

Beten ist innere Kommunikation, ein Zwiegespräch mit einer, mit der “Höheren Instanz“, wozu Worte, Gedanken, innere Bilder und die Atmung ganzheitlich miteinander verbunden werden können.

 

Verfassen Sie auf diese Weise Heilgebete, die unterstützend die aktuellen Krisen in der Welt, die immer noch rasante Corona-Verbreitung, die doch denkwürdigen Entwicklungen in der Kirche, die aber auch Ihre ganz persönlichen Fragestellungen sanft in die richtigen Richtungen leiten.

 

Auch hier gilt:

“Einfach loslegen“, “Learning by doing“, “Feste Regeln gibt es nicht“.

 

Vielleicht entdecken Sie ja gerade einen neuen Weg für sich, um “Disharmonien“ nun mal ganz anders angehen zu können. ;-)

 

Meine Anregung zu einem Gebet:

“Herr, - DU kennst am besten das vorherrschende Weltgeschehen und ebenso unsere persönlichen Herausforderungen. Bitte stärke uns mit Innerem Vertrauen, mit Innerer Zuversicht und lasse uns in der Gewissheit leben, dass wir achtsam von DIR begleitet und getragen werden. Führe das, was uns zur Zeit in Ratlosigkeit versetzt, einer heilsamen Entwicklung und Lösung zu. Danke. Amen.“

 

Solche Gespräche können nicht nur sehr ausgleichend sein, sondern mobilisieren vor allem schlummernde Energiereserven, die hilfreich und irgendwie wundersam dem gesamten Leben auf unserer Erde zugute kommen.

 

Machen Sie es sich immer wieder bewusst, “Gedanken sind Kräfte !“, die tatsächlich wirksam werden. Entwickeln Sie Ihre eigene “Bewältigungsstrategie“ mit der Sie den vielfältigen Lebensthemen begegnen. Für weitere, bemerkenswerte Hintergrundinformationen biete ich Ihnen gerne an: “Bitte melde Dich !“

 

Genießen wir den Sonntag und versorgen wir die kommende Zeit mit guten Gedanken und Bildern, damit zunehmend Ruhe und Frieden in uns und in die Welt einziehen.

 

Herzliche Grüße

und bis bald

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 16. Januar 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “vom ROSINEN-SUCHEN“

 

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

sind wir schon ganz und gar im Lauf des noch jungen Jahres angekommen ? 

 

Erst vor Kurzem hatten wir uns sicherlich so einiges vorgenommen, auch angedacht, um die tagtäglichen Handlungen ein wenig zu beeinflussen.

 

Doch irgendwann neigt sie dazu neu aufzublühen, diese hartnäckige Routine, die erbarmungslos durchschlägt, die allerdings auch hilft (und das sollte nicht außer Acht gelassen werden) die eigenen Kräfte zu schonen, zu entlasten.

 

Wie gerne lese ich dazu folgendes Gedicht, das humorvoll die Seiten unserer “Schwächelungen“ durchscheinen lässt :

 

 

Tatsache ist, dass schon eine sanfte Neuorientierung dazu beiträgt die persönlichen Blickwinkel zu weiten.

 

Ich selbst bleibe dran, noch ruhiger und gelassener mit meinen “Fragestellungen“ umgehen zu können. Was mir oft dabei hilft, ist eine Art Rückzug, so zum Beispiel auch in meinem Arbeitszimmer.

 

Das kann sehr vielseitig gestaltet aussehen und bewirkt unsagbar Heilsames in den “Wirren“ eines Tages, was ich daher auch allen Leserinnnen und Lesern weiterempfehlen möchte.

 

Schreiben Sie die in einer Inneren Einkehr “erhörten“ Eingebungen auf jeden Fall auf, denn wie die morgendlichen Träume verlieren sich auch die neuen Erkenntnisse sehr schnell wieder in den Tiefen des Gehirns.

 

Finden und sammeln Sie die “Rosinen“ in gut gemeinten Tipps, Ideen und Anregungen und begeben Sie sich dann aber auf Ihren ganz ureigenen Weg hin zu sinnvollen Veränderungen, die vielleicht sogar das Jahr “überleben“ können.

 

Die oben angesprochenen “Schwächelungen“ dürfen gerne gelegentlich als Begleiterinnen zum Auflockern verbleiben. ;-)

 

Herzliche Grüße, bis bald und

genießen wir den heutigen Sonntag.

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 2. Januar 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “ein AUSBLICK“

 

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

GLÜCKLICHE  ZEITEN  für  2022 !

Ich hoffe, alle hatten einen schönen und guten Start.

 

 

 

Nun befinden wir uns in den ersten Fußstapfen des neuen Jahres, die mit einem Überdenken der eigenen Situation verbunden sein dürfen.

 

Man schaut nach vorne, auch noch einmal zurück und entwickelt daraus eine mutmaßliche Perspektive, um erkennen zu wollen, wie es in diesem Jahr weitergehen könnte. Dabei wissen wir doch alle, dass es eher ganz anders kommen wird, als erwartet - und das natürlich vor allem im guten Sinne !

 

Um ja nichts zu verpassen, hatten wir die nächsten Termine bereits im vergangenen Jahr abgesprochen. Wir brauchen eben diese inneren Sicherheiten, da unser Herz, der Blutdruck und die Lebensgestaltung die Harmonie lieben.

 

Unterschwellig ist sicherlich mein fortschreitendes Alter “herauszuhören“ - die gesundheitlichen Aspekte rücken auf einmal etwas näher in den Vordergrund. :-)  In den früheren Jahren hatte man Ähnliches zwar wahrgenommen, jedoch gar nicht so richtig realisiert, weil es irgendwo, weit weg “hinter dem Horizont“ lag.

 

Und heute ? _

Ein intensiveres Gespür für Kleinigkeiten wächst und gedeiht und beeinflusst unsere Gefühle.

 

Auf einmal hören wir Aussagen und Bemerkungen auch zwischen den Zeilen. Werden dazu angeleitet, das Hier und Jetzt bewusster aufzunehmen, weil doch im Moment alles so richtig im Lot zu sein scheint. Das klappt sogar bis zu dem Zeitpunkt, an dem unsere “allwissenden“ Gedanken wieder irgendwelche “Ausreißer“ aufgreifen wollen.

 

Solche “Schwankungen“ richten das Leben aus und im günstigsten Fall lernen wir Vertrauen zu bekommen. Mit dieser Einstellung lebe ich persönlich eigentlich recht gut.

 

Die stetig zunehmenden Erfahrungen haben uns schon oft erkennen lassen, dass es immer noch Wege gibt, aktuelle Fragestellungen auch etwas anders beleuchten und bewältigen zu können.

 

Wichtig dabei ist es,

ruhiger und gelassener zu werden für _

 

-  die sich ändernden Lebensanschauungen.

-  das Akzeptieren anderer Meinungen.

-  die Tatsache, dass uns die Natur Grenzen aufzeigt.

-  den Umstand, dass nicht alle Menschen zur gleichen Zeit

    einen guten Tag haben können.

-  das Hören auf  die “Innere Stimme“.  Deswegen ist

    es wirklich hilfreich, über eine letzte Entscheidung

    zunächst noch einmal eine Nacht zu schlafen.

 

Wir haben es somit auch selbst in der Hand, wie wir künftig den vielen Begleitumständen begegnen werden. Das bekannte “Learning by doing“, das von Erfolg und Misserfolg begleitet werden muss, da sich das Leben nur mit einem dosierten “Herantasten“ weiterentwickeln kann, gehört dazu.

 

Gehen wir also vertrauensvoll in die Zukunft und erkunden wir unsere interessante Welt auch auf Wegen, die die Blickwinkel weiten.

 

ALLEN wünsche ich eine gute kommende Zeit mit vielen bereichernden Erfahrungen und einer offenen und optimistisch gestimmten Einstellung für das neue, noch junge Jahr !

 

Herzliche Grüße

und bis bald

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

HEILIGABEND 2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Mit hoffnungsvoller Zuversicht"

 

Liebe Freundinnen  und  liebe  Freunde,
Liebe  Wegbegleiterinnen  und  liebe  Wegbegleiter,
Liebe  verstreute  Familie,


auch dieses Jahr war wieder von Höhen und Tiefen durchzogen.

Eigentlich ist das nichts Neues,  denn auch unsere vorangegangenen
Generationen wurden von “Schwankungen“ im Lebensstrom begleitet
und berührt.

Zur Zeit scheint es jedoch irgendwie ganz anders zu sein.

Bei  vielen  Menschen  schleicht  sich  ein  Gefühl von Ernüchterung  und
Perspektivlosigkeit ein, da unsere aller Geduld anhaltend herausgefordert
wird.

Weihnachten lässt uns innerlich resümieren,  möchte aber auch  wieder eine
aufbauende Zuversicht schenken - vorausgesetzt - wir öffnen uns und lassen
einen optimistischen Blick nach vorne zu.

Wir bekommen eine Chance geschenkt, hoffnungsvoll und "übernatürlich"
begleitet in das neue Jahr hineingehen zu können.

Genau das, was wir gerade so sehr herbeisehnen und benötigen.

Verbunden  mit  herzlichen  Grüßen,
wünschen  wir  allen  ein  frohes  Weihnachtsfest
und  einen  guten  Start  in  ein  glückliches  Jahr  2022 !


Familie
Karin  und  Peter  Schmalenbach

Ratingen · Düsseldorf · Hamburg

_

 

Sonntag, 19. Dezember 2021

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “ADVENTLICH OSTFRIESISCHES“

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

“Eine adventliche Teetied.“

 

Gehört von der “Ostfriesischen Teetied“ hat man sicherlich, doch haben Sie sie auch schon einmal zelebriert ? Sie gehört sogar zum “UNESCO-Kulturerbe“ und spricht mit ihrer ruhevollen Stimmung unsere Sinne an.

 

Genau das Richtige für die Adventszeit.

 

Vorab _

ich liebe Ostfriesland, was mich auch gelegentlich zu einer Spritztour nach Norddeich, Greetsiel und in die dortige Umgebung führt.

 

Der Blick auf das weite Meer, der Wind und das Wetter, die Schiffe, das Gekreische der Möwen - einfach klasse. Wenn ich nicht dorthin kommen kann, lasse ich mich von meinen Büchern zu Gedankenreisen inspirieren.

 

Hinzu kommt, dass ich es als sehr stimmungsvoll empfinde, Tee zuzubereiten. Neben dem ostfriesischen Tee genieße ich daher auch gerne einen richtigen türkischen ÇAI, …

 

doch nun aber _

zur “Ostfriesischen Teetied“ mit “Kluntje“ (Kandis) und “Wulkje“ (Sahne), die uns so vielfältig anspricht.

 

Was benötigen wir hierzu ?

 

- Natürlich, Schwarzen Tee - die ostfriesischen Mischungen sind auch bei uns in

   den Regalen der Lebensmittelgeschäfte zu finden. Ich habe sie aus Greetsiel

   mitgebracht und dennoch schmeckt mir die von “T……E“ am besten.

- Sahne, mindesten 30 Prozent Fettgehalt, da sonst die “Wulkje“ nicht aufsteigt.

- Größere Kandisstücke.

- Ein Stövchen und ein schönes Teeservice runden die Stimmung ab.

 

Ein Ostfriesischer Tee wird in der Regel ca. 3 Minuten aufgebrüht. ZUERST einen “Kluntje“ in die Teetasse legen. Der dann eingegossene, heiße Tee führt zu einem zarten Knistern. Anschließend die Sahne mit einem kleinen Sahnelöffel dem Tee VORSICHTIG und kreisförmig (entgegen dem Uhrzeigersinn => so wird die Zeit “angehalten“) entlang dem Tasseninnenrand hinzugeben. Nach kurzer Zeit steigen die kleinen Wölkchen auf - UND - es wird NICHT umgerührt, denn NUR DANN sind die drei Geschmacksvarianten unserer Teezeremonie zu genießen.

 

Die ersten “Schlücke“ haben einen milchigen Geschmack, gefolgt vom herberen Teearoma. Zum Schluss kommt die Süße des Kandiszuckers zum Tragen.

 

Traditionell gehört zur “Ostfriesischen Teetied“ auch ein Waffelgebäck - oder halt etwas, das unsere feinen Geschmackssinne entzückt.

 

UND - der beigelegte Teelöffel ? Wie bereits “gesagt“, umgerührt wird nicht. Möchte man keinen weiteren Tee eingeschenkt bekommen, den Teelöffel - als “Hinweis“ - IN die Tasse legen und die Gastgeberin, der Gastgeber erkennen, - mein Genuss ist gestillt.

 

Nach meiner theoretischen Einführung nun noch ein wirklich schöner Teetied-Filmbeitrag aus der Adventszeit - sogar mit einem echten Ostfriesischen Teeservice (hier die “Ostfriesische Rose“).

 

=> https://www.youtube.com/watch?v=WnjzFSE_zDM <=

 

Lassen Sie sich inspirieren und genießen Sie Tee auch mal “ganzheitlich“. Vielleicht schließen Sie zwischendurch die Augen, um die Geheimnisse der Ostfriesischen Landschaft “zu sehen und zu hören“. ;-)

 

Eine Teezeremonie trägt ebenfalls dazu bei, eine gewisse Form von Ruhe und Entschleunigung in unsere Alltage hineinzubringen. Machen Sie es, es wird Ihnen gefallen.

 

Herzliche Grüße,

einen schönen 4. Advent

und eine gute, letzte Adventwoche.

 

Mein  nächster  Impuls

erscheint  zum  oder  am … .

Ach, lassen Sie sich überraschen.

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 28. November 2021

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “ADVENT“

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

“Eine einladende Zeit für alle.“

 

Advent _

da sind sind sie wieder, die stimmungsvollen, herzerwärmenden und zur Einkehr inspirierenden Tage, die uns auf etwas Besonderes vorbereiten wollen.

 

Unser Herrnhuter Stern strahlt es vom Dach in die Welt hinaus.

 

 

Ehrlich gesagt, - mich stört es nicht, wenn “Vorboten“ dieser Zeit schon recht früh “auftauchen“. Deswegen muss ich ja noch nicht Weihnachten feiern, aber ich darf mich (vor)freuen und zart einstimmen lassen. Ich blicke gespannt auf das, was erst noch kommen wird.

 

Bewahre ich mir das Schauen und Wahrnehmen mit Kinderaugen, lässt sich unvoreingenommen eine wunderbare Welt mit Geheimnissen aufdecken.

 

Persönlich habe ich das ganze Jahr über einen “Sucher“ für Bücher, die sich mit Krippen, Advent, Weihnachten und dieser doch einmaligen “Atmosphäre“ befassen. Bilder, Texte, Meditationen lassen dorthin “träumen“, wo sich eine, oder DIE Urquelle unserer Kultur befindet.

 

Allerdings entwickeln wir uns allmählich zu einer multikulturellen Gesellschaft, was einen respektvollen Umgang mit den für uns neuen, vielleicht auch noch unbekannten Lebensansichten erwarten lässt.

 

Ich bin davon überzeugt, dass wir voneinander lernen können, wenn wir unvoreingenommen aufeinander zugehen. Unsere Festtage dürfen und sollten daher auch nicht die uns liebgewordenen Bezeichnungen verlieren.

 

Die nun auf Weihnachten vorbereitenden Wochen sind ein “Angebot“, das wir ohne Verpflichtungen aufgreifen dürfen. Anleitungen hierfür gibt es viele, die schlichtesten sind jedoch oft die besten.

 

Manchmal genügt es eine Kerze im “stillen Kämmerlein“ anzuzünden und gelassen auf Eingebungen zu warten, die uns während solch einer inneren Einkehr gesendet werden.

 

Das ist wieder so etwas “Wundersames“, das uns gerade jetzt in unseren schnelllebigen Tagesgeschehnissen zum Staunen, Nach- und Überdenken führt.

 

Advent _

wir befinden uns auf einem Weg, der uns ALLEN bessere Zeiten ankündigt.

Ist das nicht beruhigend, sogar ein Lichtblick ? Lassen wir uns einstimmen. 

 

Auch deswegen _

ist es hilfreich, aufmerksam zu bleiben und sich den Hinweisen zu öffnen, die gerne verborgen oder verspätet in Erscheinung treten. Wir müssen nur noch unsere “Fühler“ einsetzen.

 

Die ACHTSAMKEIT, die ich in den vergangenen Wochen immer wieder aufgegriffen und beschrieben habe, hilft uns dabei. Bleiben wir also wachsam.

 

Herzliche, adventliche Grüße.

 

Mein  nächster  Impuls

erscheint  zum  4. Advent  am

Sonntag, 19. Dezember 2021.

 

Bis dahin wünsche ich Ihnen und Euch

eine inspirierende “Wartezeit“ mit Vorfreude.

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

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Sonntag, 7. November 2021

"GEDANKEN zum SONNTAG" - “NOVEMBER Einladung“

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

“Tue, was Du tust.“

 

Oft wird der November als dunkle Jahreszeit, als Trauermonat bezeichnet und die Stimmung sogar mit einem “November-Blues“ gleichgesetzt. Doch auch die “Bedächtigkeit“ dieser Tage hat etwas, was uns “aufrichten“ und bereichern kann.

 

Durch unsere (oft hektischen) Tagesabläufe geht diese stillere Zeit eher etwas unter. Wir registrieren zwar, dass sich etwas verändert, nehmen es aber mit unseren Sinnen nur NEBENBEI wahr. Eigentlich geht uns hierdurch sehr viel verloren, da wir an den natürlichen Rhythmen vorbeileben, sie sogar ignorieren.

 

“Hören“ wir doch einfach mal auf die “Einladung zum Rückzug“, die der November für uns bereit hält und lassen wir uns uns zu neuen Gedanken und Empfindungen führen. Schon kurze Zeiten einer inneren Einkehr wecken enorme Kräfte, die uns erfrischt (ähnlich der Natur, die aus der “Winterruhe“ erwacht) in unsere Tagesabläufe zurückkehren lassen.

 

 

Ein Beispiel für eine zeitlich überschaubare Übung,

die überall - und UNAUFFÄLLIG - eingesetzt werden kann:

 

Ich befinde mich (beispielsweise) mitten im “Trubel“, vielleicht in einem Einkaufszentrum und habe mir einen Sitzplatz gesucht, um kurz durchzuatmen.

 

Mit geöffneten Augen lasse ich mich nieder und höre auf die Geräusche, die mich umgeben. Dabei achte ich darauf, welche weiter entfernt sind, bzw. welche sich in meiner Nähe befinden.

 

Auf diese Weise “tauche“ ich bewusst in meine Umgebung ein - und - erspüre nun meinen Atem bis in den entspannten Bauch- und Beckenraum hinein. Hierdurch kommt es über eine Atemvertiefung zu einem entspannenden Ruhegefühl. Um meine Gedanken zu konzentrieren, verbleibe ich in meinem Atem-Rhythmus und stelle mir währenddessen die Worte “Ein_ Aus_ Ein_ Aus_ … “ vor.

 

Schrittweise mache ich mir meinen gesamten Körper bewusst. So den Kopf und den Nacken, die Schultern, Arme und Hände, den Brust- und Bauchraum, das Becken, die Beine und Füße.

 

Zum Ausgleich lasse ich gedanklich Spannungen (am sinnvollsten mit der AUS_atmung) von oben nach unten aus meinem Körper hinausfließen und leite sie tief in den Boden hinein.

 

Abschließend atme ich noch einmal tief durch und kehre gestärkt in den Alltag zurück.

 

Probieren Sie es auch aus, diese Wahrnehmungsübung (leicht abgewandelt) in Ihre Aktivitäten, z.B. in das Gehen (im “Einkaufszentrum“) hinein zu übertragen. Auch das “geht“ ! Sie werden bemerken, dass diese Form eines Ausgleiches mit jeder Wiederholung leichter erreicht werden wird.

 

 

Ein Bewusstmachen des Körpers und das Hineinspüren in die eigenen Bewegungsabläufe (während der Tagesaktivitäten) wird zu den AKTIVEN Entlastungen gezählt, wovon auch das Seelenleben ENORM profitiert.

 

Das ist auch einer der Grundgedanken der ZEN-Philosophie, der im Kern besagt: “Tue, was Du tust.“ Bedeutet also: “Bringe mehr Aufmerksamkeit in Dein Handeln.“

 

Lassen Sie die Bedeutung dieser Sätze zu einem “Selbsthilfe-Ansatz“, zu einem (aktiven) Ausgleich in Ihren Alltagen werden.

 

Mein Impuls für die kommende Zeit:

“Gehen wir mit mehr Bewusstsein, Achtsamkeit, aber auch mit mehr Umsicht in die anstehenden Aktivitäten und Aufgaben hinein und “entschleunigen“ wir - “mit Köpfchen“ - die Zeiten, die uns bisher eher NUR haben mitreißen wollen.“

 

Herzliche Grüße,

freuen wir uns auf die anstehenden Tage

und schenken wir dem November (s)ein wärmendes Leuchten.

Die Martinslaternen wollen uns das schon bald sanft näherbringen und ausstrahlen.

 

Auch  ein

Verändern von “Gewohntem“

erhöht  die  Aufmerksamkeit.

 

Mein  nächster  Impuls

erscheint  zum  1. Advent  am

Sonntag, 28. November 2021.

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 31. Oktober 2021

"GEDANKEN zum SONNTAG" - “SINNENHAFTES“

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

“Tatsächlich - es gibt noch mehr.“

 

Im Fluss des tagtäglichen Treibens bleibt nicht selten das eigene Innenleben auf der Strecke, obwohl wir - genau das - doch schon so lange haben ändern wollen. Aber der Lebensfluss, er strömt so schön und gleichmäßig, wenn er NICHT “gestört“ wird.

 

Eine irgendwie festgefahrene Routine kann allerdings schnell zu einer Eintönigkeit führen, die immer weniger die Umwelt und das eigene Umfeld entdecken lässt. Farben im Alltag werden blasser und die Sonne verlässt ihren hohe Stand am Himmel.

 

Was ist zu tun ?

Die Reißleine ziehen ?

Noch einmal ganz neu anfangen ?

Alles verändern, was zu ändern ist ?

 

NEIN, bloß nicht, auf keinen Fall !

 

Bewährte Tagesabläufe haben natürlich einen Sinn und erleichtern unsere Tagesstrukturen, ABER - sich kurze Aus- oder ANDERSZEITEN zu gönnen, die unsere Sinne wieder vitalisieren, das ist etwas, was so unglaublich auf- und durchatmen lässt.

 

 

(M)EIN erster SCHRITT

zum Unterbrechen des Tagesflusses (ein Beispiel):

 

Ich gehe nach draußen, setze mich warm eingepackt auf einen Stuhl, schließe meine Augen, lasse mich innerlich fallen und strecke - ganz bewusst - meine “Fühler“ aus.

 

- Spüre _

    die Außentemperatur auf meiner Haut.

- Höre _

    die Geräusche, die mich gerade jetzt umgeben.

- Rieche _

    die Luft, die mich mit einer besonderen Kraft auflädt.

- Schmecke _

    die Süße, der sich in mir ausbreitenden Ruhe.

- Sehe, _

    wie ich mich innerlich weite, löse und entspanne.

 

… und verbleibe dann noch eine Zeit lang in dieser Nähe zu mir, um abschließend mit einem tiefen Durchatmen in das Tagesgeschehen zurückzukehren.

 

 

In dieser Jahreszeit, jetzt im Herbst, ist das ein recht sinnenhaftes Erleben der Natur. Bestimmt haben Sie schon etwas von dem “Waldbaden“ gehört oder gelesen. Auch das geht in eine ähnliche Richtung und lässt Wahrnehmungen zu, die uns wieder “erden“.

 

All dies sind (so einfach zu erlangende) Erfahrungen, die ideale VORAUSSETZUNGEN schaffen, um NEUE Sichtweisen und Denkansätze anzuregen.

 

Mag sein, dass meine Einladung gerade ein (kleines) Schmunzeln heraufbeschwört. Hören Sie aber mal NACH einer praktischen Umsetzung in sich hinein, denn ein “Zu-sich-selbst-Kommen“ führt zu einer inneren Ruhe, zu einer Gelassenheit, wodurch heilsame Kräfte mobilisiert und unterstützt werden. 

 

Eine “Anderszeit“ in Maßen hilft eben, Eingefahrenes zu “entschärfen“ und NICHT zum Selbstläufer werden zu lassen. Dafür müssen wir auch nicht die gesamte Welt umkrempeln, sondern EINFACH NUR näher an uns selbst herankommen WOLLEN, was sich ohne viel Aufwand in unsere Alltage integrieren lässt.

 

Sogar meine tagtäglichen Wege stellen sich ganz anders dar, wenn ich sie immer mal wieder ein wenig abwandle. Sie glauben gar nicht, was Sie auf einmal neu entdecken und erleben werden, denn auch unsere Sinne lieben die Abwechslung und werden so geweckt. Probieren Sie es einfach mal aus und lassen Sie Ihre Kreativität “sprudeln“.

 

Der heutige Sonntag, er kann der erste Tag einer sehr interessanten Selbstversuchsreihe werden. Brechen wir nun auf, um nach neuen Pfaden Ausschau zu halten.

 

Ich grüße alle ganz herzlich,

wünsche eine “stimmige“ Woche

 

und “sage“ …

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 24. Oktober 2021

"GEDANKEN zum SONNTAG" - “ANKERPLÄTZE“

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

“Das Tor zur Welt.“

 

Als Jugendlicher war ich mit meinen Eltern und meinem Bruder zum ersten Mal einige Tage in Hamburg. Ich war schon damals fasziniert von dem, was diese Hafenstadt ausstrahlt. Die Elbe, die Schiffe, der Hafen, das Spiel und der Geruch des Wassers, Hagenbeck … .

 

Ist es nicht nachvollziehbar, dass sich hier “Sehnsuchtsgedanken“ und Aufbruchstimmungen entwickelt haben ?

 

Nun, Jahrzehnte später, sind wir, meine Frau Karin und ich, sogar recht oft dort, weil Lisa, unsere (mittlere) Tochter, mit ihrem Mann und ihrer Familie in Hamburg lebt.

 

Steht natürlich das Treffen unserer Familie im Vordergrund, zieht es mich aber immer wieder gerne zu den Landungsbrücken, um meine tiefe Liebe zum Wasser zu stillen.

 

 

Über den folgenden Link des Hamburger “Empire Riverside Hotels“ gelangen Sie zu einem interessanten Live-Webcam-Rundblick am Hafen :

 

=> https://www.empire-riverside.de/de/rund-ums-hotel#live-view-auf-den-hamburger—hafen <=

 

Diese Aussicht ist auch abends sehr beeindruckend. Sollte das Live-Bild zwischendurch “stehenbleiben“, noch einmal anklicken.

 

 

Ebenso genießen wir gerne stille Zeiten im “Michel“. Minuten, die aufladen und irgendwie “anders“ nach vorne schauen lassen.

 

Benötigen wir nicht alle solche Kraftorte, die uns Energien zum Leben bereitstellen ?

 

Wo sich diese Fleckchen auf der Welt befinden, ist von unseren ureigenen “Vorlieben“ abhängig. Entscheidend ist nur, dass wir sie finden - in der Nähe, in der Ferne, denn hier, also dort, komme ich zur Ruhe, atme ich durch, finde ich im besten Fall (wieder) zu mir selbst.

 

GUT, wenn man das dann auch tatsächlich schafft UND _ umsetzen kann. Das kann sogar in der Ruhe am eigenen Schreibtisch, wie auch im Lieblingssessel sein. Die eigenen Gedanken sammeln sich, kehren zurück zum Wesentlichen und finden zur Klarheit.

 

Dazu eine kleine Übung:

Schließen Sie Ihre Augen und lassen Sie sich geborgen in die Tiefe Ihres Seins fallen. “Reisen“ Sie gedanklich zu dem “Ort“, der Ihnen Ruhe, Wärme, Zufriedenheit und Angenommensein schenkt. Es darf sogar eine Landschaft sein, die Sie in Ihrer Phantasie ganz neu entstehen lassen. Verbinden Sie dieses so wohlige Gefühl mit einem Wort, das Ihnen spontan in den Sinn kommt. Auf diese Weise setzen Sie einen sogenannten “Anker“. Immer dann, wenn Sie sich demnächst in einer Situation befinden, in der Sie besondere Kräfte benötigen, erinnern Sie sich an Ihr “Zauberwort“. Die - an Ihrem “Ankerplatz“ - empfundenen, stärkenden Wahrnehmungen kehren wieder zurück, blühen neu auf und unterstützen Sie in Ihrem Handeln. Es klappt, - auch wenn es zunächst ein wenig eingeübt werden muss.

 

Herzliche hanseatische Grüße _

nun (tatsächlich) wieder aus Hamburg -

auch die Enkelkinder “riefen“ nach uns. :-)

 

Allen wünsche ich eine gute Woche.

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 17. Oktober 2021

"GEDANKEN zum SONNTAG" - “EDEN PROJECT“

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

“Mit offenen Augen in die Welt.“

 

Schon als Kind liebte ich es zu experimentieren, zu beobachten und zu forschen.

 

Dazu gehörten Lupen, Gläser, Mikroskope, Teleskope, Stift und Papier und ein für mich ganz besonderes Buch mit Anregungen für Versuchsanleitungen, das mir bereits früh mein Großvater schenkte und das sich noch heute zwischen meinen so geliebten Büchern befindet.

 

Eigentlich hat das alles bei mir - auch mit über “60“ - nicht abgenommen. Der Forscherdrang hat mich nicht verlassen und ich genieße es immer wieder Neues zu entdecken. So steht in meinem Arbeitszimmer auch heute wieder, u.a., ein wirklich tolles binokulares Mikroskop, das   - zwischendurch - in “andere Welten“ abtauchen lässt.

 

Seit über einem Jahr habe ich ein kleines 10-Liter Kaltwasser-Aquarium - nicht mit Fischen, aber mit Posthornschnecken. Diese Schneckenart hat es mir angetan, seitdem mir der Hausmeister meiner damaligen Grundschule mehrere Exemplare aus dem Aquarium im Foyer der Schule schenkte.

 

Wie oft sitze ich auch jetzt wieder mit verschiedenen Lupen vor diesem kleinen Gewässser und gucke, beobachte, füttere und säubere. In der zu sehenden relativen Trägheit steckt viel Leben, das (Lebens-) Zielen folgt, die natürlich eher nur zu erahnen sind.

 

Durch meine oft hilfreichen Recherchen im Internet bin ich auf das “Eden Project“ in Südengland gestoßen, wo man “stundenlang“ auf der interessanten Webseite herumgestöbern kann. Die englische Sprache lässt den Lebenstakt “zurückschalten“, also entschleunigen, was dann folglich zu einem tiefergehenden Aufnehmen von Informationen führt, da man sich einfach etwas mehr Zeit nehmen muss.

 

Schauen Sie doch mal selbst => https://www.edenproject.com <= und lassen Sie sich schon von dem Vorspann faszinieren.

 

Unsere Enkelkinder habe ich im letzten Jahr mit Lupen ausgerüstet. Vielleicht schaffe ich es ja, wie mein Großvater, ihr Interesse zu “kitzeln“, manchen Dingen tiefer auf den Grund gehen zu wollen.

 

Zu entdecken und zu erkennen, dass Geheimnisse unserer Welt gar nicht so weit entfernt sind, kann uns zu erstaunlichen Expeditionen im Alltag aufbrechen lassen. Nicht immer muss man alles erklären und beweisen können - ein Staunen kann oft schon genügen, um innerlich genügsam zu werden.

 

Nun wünsche ich mir, dass ich heute auch in Ihnen und Euch “das forschende Kind in der Frau, in dem Mann“ habe sanft wecken können. Falls eine Lupe benötigt wird … .

 

Genießen wir den heutigen Sonntag

und starten wir mit offenen Augen in die kommende Woche,

damit verborgene Geheimnisse auch wirklich (wieder) erkannt werden.

 

Herzliche Grüße

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

 

Sonntag, 10. Oktober 2021

"GEDANKEN zum SONNTAG" - “Maß UND Mitte“

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

“Wenn das Fass überzulaufen droht.“

 

Wir alle spüren es mal mehr, mal weniger - die Natur setzt uns tatsächlich Grenzen - ob wir das wollen oder nicht. Die “Hohe Lebensschule“ dabei ist, zu lernen, dennoch RICHTIG DOSIERT damit umzugehen.

 

Interessante Ansätze zeigt schon die “Kloster-Heilkunde“. Dieser Zweig der überlieferten Erfahrungsmedizin hat tiefgehende “Geheimnisse“ zu bieten, die über die oft im Vordergrund stehende Pflanzen-Heilkunde weit hinausgehen.

 

Viele Hinweise und Anregungen zielen nämlich auf einen ausgleichenden Lebensrhythmus ab, der sich auch in das (alltägliche) Leben sinnvoll “einweben“ lässt.

 

 

An dieser Stelle möchte ich über Links auf beispielsweise zwei Klostergemeinschaften hinweisen, die neben ihrem traditionellen Klosterleben ihren Gästen ganzheitliche Angebote anbieten:

 

https://www.europakloster.com

 

https://kloster-arenberg.de

 

 

Die zu beherzigenden “Zauberworte“ sind EINFACH => “Maß UND Mitte“.

 

Möchte man klösterliche Lebenserfahrungen auf ein weltliches Dasein übertragen, geht es schlicht darum, den eigenen Lebenslauf zu mäßigen und in gesundem Maße in sich hineinzuhorchen, auch um Warnsignale rechtzeitig wahrzunehmen.

 

Kräfte lassen sich am besten aus unserer Mitte heraus entwickeln, aufbauen und mobilisieren. Daher weckt eine stille (z.B. spirituelle) Einkehr ebenso Energiereserven auf eine schon “wundersame“ Weise.

 

Natürlich bleibt es nicht aus, dass wir uns hin und wieder fordern müssen, was dann einen Ermüdungseffekt erzeugen darf. Wir sollten uns aber eben NICHT dauerhaft ÜBERfordern, denn das würde ein langsames Abbauen der eigenen Reserven und ein schleichendes Aufbauen von Überlastungsproblemen nach sich ziehen.

 

Was bedeutet das jetzt für meine persönliche Verhaltensweise ?

 

Ich sollte mir schon bewusst darüber sein, dass körperliche und seelische Herausforderungen zum alltäglichen Leben dazugehören und diese erst unsere tagtäglichen Erfahrungen ausmachen. Schon hilfreich ist es, zum Ausgleich Phasen der Entlastung in unsere Tagesabläufe einzubauen, da wir uns nur so (ganzheitlich) erholen und sogar auch selbst “wieder-be-leben“ können..

 

Gut durchdachte Tagesstrukturen dürfen gerne zu unseren Zielen zählen. Entspannende Lagerungen (wie z.B die “Stufenlagerung“, die “Rückengeplagten“ werden es kennen), und die “bewährte“ Wärmflasche (bei bestimmten Beschwerdebildern eher eine Eisanwendung) sind ebenfalls “Wundermittel“.

 

Und nicht zu unterschätzen, die kleineren “Glücksmomente“, wie der Tee auf der Sonnenterasse und sogar - man glaubt es nicht - der (“insgeheim“ angesehene) “Schnulzenfilm“.

 

Selbst die ruhigen, freundschaftlichen Gespräche, die Wind-und-Wetter-Spaziergänge, oder ein “Von-der-Seele-schreiben“, gehören zu einem “Revitalisieren“, denn all dies zählt zu den heilsamen “Ausleitungsverfahren“.

 

HAUPTSACHE,

unser Körper-Seele-Geist-Sein kann sich endlich mal wieder so richtig geborgen fallen lassen, lachen, auf- und durchatmen. Das ist auch dann ratsam, wenn ich NICHT unter körperlichen Beschwerden leide, sondern einfach nur so - zwischendurch - zu einer inneren Ruhe zurückfinden möchte.

 

Abschließend möchte ich noch HERVORHEBEN, dass es sehr, sehr, sehr wichtig ist, RECHTZEITIG selbst zu erkennen, wann die Zeit gekommen ist Hilfsmittel, dazu gehören u.a. Gehhilfen, einzusetzen, um größere folgenschwere Verletzungen erst gar nicht aufkommen zu lassen. Dieser Hinweis ist mir durch meinen Umgang mit vielen älteren Menschen (wozu ich ja bereits auch schon gehöre ;-) ) eine wirkliche HERZENSANGELEGENHEIT. Das ist auch der Grund, warum ich diesen “Wink“ hier und jetzt so betone.

 

Und nun _

was machen wir jetzt mit diesen doch recht vielen Anregungen - vielleicht sogar noch heute ?

 

Wir setzen - tatsächlich - den einen oder anderen Tipp um, oder machen uns zumindest schon mal Gedanken, wie wir mit unserer ganz ureigenen Art einen Gegenpol zu den kleinen und größeren Herausforderungen schaffen können.

 

Erfahrungsgemäß hat man dazu alles Notwendige in unmittelbarer Reichweite. Seien Sie also kreativ und “basteln“ Sie sich Ihr eigenes “Privat-Sanatorium“ zu Hause. 

 

Sollten zu dem heutigen Thema, oder aber auch sonst, Fragen aufkommen,

- zögern Sie nicht, - ich helfe Ihnen wirklich sehr gerne weiter !

 

Herzliche Grüße _

be-leben wir den heutigen Sonntag

und schauen wir innerlich gelassen auf die kommende Woche.

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 3. Oktober 2021

"GEDANKEN zum SONNTAG" - “TAGEBUCH“

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde des “Sonntag-Impulses“,

“Den “Sandkörnern“ auf der Spur.“

 

Tage sind wie der Sand in einer Sanduhr, der in Bewegung ist. Einzelne Körner sind zu sehen, verschwinden dann aber doch wieder in der Masse, um schließlich ihren besonderen “Auftritt“ beim dosierten Durchfluss durch ein “Nadelöhr“ zu bekommen.

 

Auch für uns haben einzelne Tage immer wieder eine ganz besondere Bedeutung, die sich aber nicht selten im Dunst der Vergangenheit verliert.

 

Seit über 37 Jahren schreibe ich nun tagtäglich Tagebuch, was oft hilfreich ist, wenn ich eines der vergangenen “Sandkörner“ mal wieder hervorholen möchte. Beim Zurückblicken ist oft festzustellen, wie schnell etwas in Vergessenheit gerät.

 

Auch das hat seinen Sinn, denn es trägt zur Entlastung der “Speicherkapazität“ unseres Gehirns bei, sodass Neues unserer wunderbaren Welt aufgenommen und tatsächlich erlebt werden kann. Und dennoch hat auch das Tagebuch die Aufgabe einer “Erleuchtung“, die uns vor Augen führt, wie vergänglich, aber auch, wie bedeutsam alles im Leben ist, - war, - sein kann - und sein wird.

 

Schriftliches betont zudem noch, dass wir doch ALLE am Gestalten unserer Lebenszeit (wie auch immer) beteiligt sind. Alles führt irgendwie zu einem gegenseitigen Inspirieren.

 

Aktivität erfordert Energie, Mut, aber auch persönliche Kreativität, die wir uns aus vielen interessanten Seiten des Lebens “abzweigen“ dürfen. Auch dazu, demnächst etwas mehr. Vorfreude ? Bestimmt, das weiß ich doch ! ;-)

 

 

NICHTS

auf der Welt

 

ist alltäglich

“NUR“ einmalig

 

daher auch

erwähnenswert

 

Erfasst Du es nicht

taucht es wieder ab

 

in dem

großen NICHTS

 

wo es eher schwer

entdeckt werden kann

 

weil es

nicht beachtet

sogar vergessen wird

 

                               (P.S.)

 

 

Also, - vielleicht schreiben wir doch einmal das eine oder das andere auf, um uns später noch daran zu erinnern und zu erfreuen. Vor allem aber, um scheinbar (auch Un-) Wesentliches gerade nach längerer Zeit, noch besser verstehen und einordnen zu können.

 

Das Tagebuch ist ein Weg, kurze (freie) Verse gehören zu einem weiteren - und mit einem besonderen “Schreibgerät“ entsteht sogar ein schön anzusehendes (Kunst-) Werk, das die Seele erquickt.

 

Ich grüße Sie und Euch ganz herzlich.

Be-leben wir nun den heutigen Sonntag

und die “Sandkörner“ der kommenden Woche.

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 26. September 2021

"GEDANKEN zum SONNTAG" - “ENTSCHEIDUNG und ...“

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde des “Sonntag-Impulses“,

“Die Qual der Wahl.“

 

der heutige Sonntag - ein Ruhetag ? - ein Wahltag.

 

Ich entscheide (mit) und es wird entschieden. Vielleicht sogar in meinem Sinne - oder aber auch - so ganz und gar nicht.

 

Doch, - was bedeutet das. Wird unsere Bevölkerung deswegen nun endgültig gespalten, oder wird es einen Weg geben, der es zeigt und ermöglicht, wie wir tatsächlich umsichtig miteinander umgehen können ?

 

Vor vielen Jahren hörte ich auf einer Bergtour in den Seefelder Bergen den Ausspruch: “Gegensätze erzeugen Reibungen und Gefühle“. Er hat mich immer wieder zum Nachdenken gebracht, denn er birgt so viel Wahres.

 

Wir lieben und schätzen natürlich eher die positiven Gefühle. Wollen wir uns ihnen (heute) nähern, müssen wir den “Respekt“ mit einfließen lassen.

 

Das Leben ist im Fluss und im Stillen kennen wir uns doch (eigentlich) selbst am besten. Haben wir uns nicht alle schon mal einer Meinung annähern müssen, mit der wir uns (zumindest zunächst) eher so gar nicht haben anfreunden können oder wollen ?

 

Wir sollen uns natürlich NICHT “verdrehen“, aber schon akzeptieren, dass wir nur gemeinschaftlich und eben im gegenseitigen Respekt die Welt (mit-) regieren können.

 

Sind wir innerlich so stark ? Natürlich, warum denn nicht !

 

Also, - egal was sich heute Abend nach 18.00 Uhr abzeichnen wird - (fast) alle unsere Stimmen haben es entschieden und nun heißt es aufeinander zuzugehen und ZUSAMMEN mit guten, konstruktiven Gedanken und Ideen die Zukunft zu gestalten.

 

Was oft unterschätzt wird, ist, dass wir ALLE, wie “Mosaiksteinchen“ an “Gesamtkunstwerken“ beteiligt sind. - Die Wahl gehört dazu.

 

Übrigens - vor 30 Jahren startete das 1. Experiment “Biosphere 2“ - auch wenn es scheiterte, wurden interessante Erkenntnisse erzielt. Seit dem 1. Juli 2011 gehört “Biosphere 2“ zur University of Arizona. Siehe dazu => https://biosphere2.org/ <=

 

Herzliche Grüße.

Er-leben wir den ersten Herbst-Sonntag

und auch …

 

BEWUSST _

die Zeit, die folgt, denn sie ist für uns so EINMALIG.

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 19. September 2021

"GEDANKEN zum SONNTAG" - “JETZT“

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde des “Sonntag-Impulses“,

“Wenn Rastlosigkeit zu schaffen macht.“

 

Sonntag - ein Ruhetag - ein Schnittpunkt - der Tag zwischen dem Gestern und dem Morgen, wobei wir gerade im Hier und Jetzt darüber nachdenken.

 

Doch genau das ist so unsagbar schwer, denn wie oft bleiben die Gedanken am Vergangenen hängen oder beschäftigen sich schon mit dem, was eventuell erst noch eintreten wird ?

 

Fühle ich mich vielleicht deswegen so oft “gerädert“ ?

Auch ich persönlich kann mich nur schwer von solch einem Handeln lösen.

 

“Achtsamkeit“ -

das ist so ein Begriff, der in unserer aktuellen Zeit viel Anklang findet - doch was heißt das überhaupt ? Bedarf es dazu einer Technik, Lebenseinstellung, einem Training ?

 

Angebote hierzu gibt es genügend, doch eine “Umkehr“ meiner “belastenden“ Grundeinstellung leite ich schon ein, wenn ich BEWUSST genau das mache, was im Augenblick ansteht.

 

- Spüren Sie, wie Sie jetzt gerade sitzen, liegen oder stehen ?

- Ist Ihr Atem ruhig, gelassen, oder unnötig schwer ?

- Nehmen Sie die entfernten Geräusche im Hintergrund wahr ?

- und … hören Sie auch die Stille hinter all der Betriebsamkeit ?

- Können Sie sich auf diesen Moment wirklich einlassen oder sind Sie

   doch schon wieder auf dem Sprung ?

 

Bin ich mit meinem Denken und Handeln ganz bei mir, (natürlich kann das nicht immer gelingen), löse und entlaste ich mich ganzheitlich, somit also meinen Körper, meinen Geist, meine Seele, was wesentliche gesundheitsfördernde Aspekte beinhaltet.

 

Es ist der Weg, wie eigenständig eine Prävention, ein aktives Eindämmen von belastenden Verhaltensweisen eingeleitet und unterstützt werden kann.

 

Sicherlich haben Sie schon einmal den Satz gehört “Der Weg ist das Ziel“. Das bedeutet auch, JETZT zu beginnen und mehr und mehr diesen achtsamen Pfad beizubehalten, da er von wirklich großer Bedeutung ist.

 

Warum finde ich diese Thematik so interessant ?

Weil sie auch mir so unsagbar schwer fällt !

 

Was heißt das für die kommende Woche ?

 

Ich klebe gleich einen kleinen Zettel mit dem Wort “JETZT“ an meinen Spiegel im Badezimmer, damit ich oft erinnert und immer sicherer im Umgang mit mir selbst werde.

 

“Here we go“ - packen wir es an. 

 

Herzliche Grüße, einen schönen Sonntag

und einen guten Start in eine nun mal (ent-) spannendere Woche.

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 12. September 2021

"GEDANKEN zum SONNTAG" - "Der BEGINN"

Liebe Freundinnen und liebe Freunde,

Liebe Wegbegleiterinnen und liebe Wegbegleiter,

Liebe verstreute Familie,

nein, es ist nicht schon meine bekannte "Weihnachtspost".

Die Zeit hat es mit sich gebracht, dass das Kontakten neue Formen angenommen hat.

 

Seit vielen Monaten gehöre ich einem Online-Netzwerk in den USA an, wo ich regelmäßig

Texte, Gedanken, Meditationen, etc. veröffentliche und wo ich mich im regen Austausch

mit Gleichgesinnten befinde. Eine Sparte sind dort u.a. meine "SUNDAY GREETINGS".

 

Nun kam mir der Gedanke, "Warum nicht auch solch einen Impuls mal in unserem Kreis

versenden ?". Meine heutige "Post" ist daher ein Beginn. :-)

 

*

 

Wenn ich heute hinausschaue, lacht uns die Sonne noch einmal aus vollem Herzen entgegen

- und dennoch - der Herbst mit seinen besonderen Reizen und Geheimnissen nähert sich

bereits unaufhörlich.

 

Das, was uns in der letzten Zeit besonders bewegt hat - in welcher Art und Weise auch

immer - verliert nun seine Kraft, tritt irgendwie sanft in den Hintergrund. Ist das schon die

reinigende Wirkung der Natur ? Auf jeden Fall hat es einen Sinn, eine Berechtigung.

 

Ein tiefes Durchatmen am geöffneten Fenster mit einem Blick nach draußen unterstützt dieses

Phänomen - man muss es NUR noch machen.

 

Ich wünsche Ihnen, Euch, eben uns allen einen Sonntag,

der uns gelassen in die kommende Woche schauen lässt.

 

Herzliche Grüße

(und bestimmt bis bald)

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Ein  Weiterleiten  dieser  Impulse ?

Mit Quellenangabe natürlich gerne.

 

© Peter Schmalenbach · "GEDANKEN zum SONNTAG" · seit dem 12. September 2021

 

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