I n s p i r i e r e n d e

"GEDANKEN  zum  SONNTAG"

-  aktuell  und  im  Rückblick  -

 

im  Zeitraum

vom  12. September 2021  bis  zum  26. November 2023,

danach  habe  ich  diese  Rubrik  eingestellt.

 

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Zur Vorgeschichte :

 

Seit dem Dezember 2020 gehöre ich einem Online-Netzwerk in den USA an, wo ich ebenfalls eigene Texte, Gedanken, Meditationen, etc. veröffentliche und wo ich mich im regen Austausch mit Gleichgesinnten befinde. Eine Sparte sind dort u.a. meine "SUNDAY GREETINGS". So kam mir der Gedanke, "Warum nicht auch hier regelmäßig Impulse veröffentlichen und per Mail versenden ?".  (P.S.-12.9.2021)

 

© Copyright seit 2021 · Peter Schmalenbach · Alle Rechte an meinen Texten und Bildern vorbehalten.

 

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Sonntag, 26. November 2023

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “EIGENTLICH eher als geplant“ - ("Der SCHLUSS")

  - Impulse für einen ausgeglichenen Alltag -

 

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Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

meine “GEDANKEN zum SONNTAG“ habe ich seit dem 12. September 2021 verfasst, veröffentlicht und versendet, wobei mir immer eine gewisse Themenvielfalt wichtig war.

 

Noch in der letzten Ausgabe, schrieb ich :

Ich überrasche mich immer wieder gerne selbst

mit ganz neuen oder anderen Aufbrüchen ins Leben.

 

Das mache ich auch jetzt mit diesem Schritt, denn dies ist die letzte Ausgabe (zum guten Schluss eine Kurzform) -  kein "Zutexten" mehr. ;-)

 

Gerade wurde noch einmal recht heftig an meinen körperlichen Festen gerüttelt, aber sie wissen ja, dass ich eigentlich eher mit Hoffnung und Zuversicht nach vorne schaue. Genau das hat mir auch dieses Mal wieder geholfen meinen Weg positiv gestimmt weiter fortsetzen zu können.

 

Leider _

müssen aber die bereits für Freitag, den 15. Dezember angekündigten “StilleMomente“ im Advent in der Kapelle des Ratinger St. Marien-Krankenhauses ENTFALLEN.

 

Ihnen und Euch

und allen Nahestehenden

 

wünsche ich einen gelassenen Sonntag,

eine ruhige Advents- und Weihnachtszeit

und einen guten Start in ein glückliches Jahr 2024.

 

Herzliche Grüße

und alles Liebe und Gute

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

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Sonntag, 12. November 2023

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “der etwas ANDERE Kirchenraum“

  - Impulse für einen ausgeglichenen Alltag -

 

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Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

Ende Oktober bin ich wieder in Hamburg gewesen - zum einen, um unsere Tochter Lisa und ihre Familie zu besuchen, zum anderen aber, um an einem sehr interessanten Seminar teilzunehmen, das sich mit der christlich-spirituellen Form des Handauflegens beschäftigt hat.

 

In dieser “heilsamen Geste“ finden Ruhe, Stille, Meditation und Kontemplation auf eine ganz besondere Art und Weise zusammen - eine Bereicherung meiner bisherigen Kenntnisse und Erfahrungen.

 

 

Dieses Seminar besuchte ich in der im Jahre 1894 erbauten “Christophoruskirche“ in Hamburg-Altona - ein Kirchenraum der 2009 aufwendig zur “Kirche der Stille“ umgestaltet wurde.

 

 

 

Weiterhin finden dort Andachten und stille Einkehrzeiten statt, neben zusätzlich hinzugenommenen Kursen, Seminaren und Workshops, die sich “bei Jung und Alt“ einer sehr großen Beliebtheit erfreuen.

 

Durch diese “Neu- oder Umgestaltung“ hat die Ev.-Luth. Kirchengemeinde ihren bis dahin aufgekommenen “Schlummerzustand“ verlassen und einen dermaßen belebenden Aufschwung erfahren, der zu ganz neuen Perspektiven geführt hat.

 

Menschen, die vorher eher weniger eine Kirche aufsuchten, haben daraufhin ihren Weg, ich möchte mal sagen, zu ihrem “Spirituellen Zentrum“ gefunden.

 

Es wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass die Stille, die diesen Heiligen Raum prägt, weiterhin beibehalten wird, egal welche Veranstaltung stattfindet.

 

Hinzu kommt, dass die Kirche in der Woche zu bestimmten Zeiten für eine persönliche Ruhe- und Einkehrzeit aufgesucht werden kann.

 

Gefunden habe ich diesen “Veranstaltungsort“ bei meinen Recherchen eher durch einen Zufall, den es aber ja eigentlich gar nicht gibt. ;-) Es wird nicht mein letzter Besuch in diesem Kirchenraum gewesen sein.

 

Ein prägender Satz einer meiner früheren Lehrer war :

“Ein Film sagt mehr als 1000 Worte.“ Was haben wir uns gefreut, wenn das Klassenzimmer verdunkelt wurde und der schon damals in die Jahre gekommene Filmprojektor zu “surren“ begann.

 

Mit dem eingefügten Link möchte ich Sie und Euch zur Webseite der “Kirche der Stille“ leiten, denn in einem wirklich ausdrucksvollen Videobeitrag stellt die Gemeinde einfühlsam die dort vorherrschende Stimmung und Ausrichtung vor. Sie müssen ihn nur noch anklicken.

 

Zum Film => "Kirche der Stille"

 

Resümee _

 

Sollten heute - wo wir uns in doch recht einschneidenden religiösen Umbrüchen befinden - alle Kirchenräume ähnlich umgestaltet werden ?

 

Dazu sage ich mal ganz klar - NEIN,

auch wenn “solche ergänzenden Projekte“ eine absolute Berechtigung haben und wirklich eine Erfahrung wert sind.

 

Persönlich fühle ich mich jedoch weiterhin in den mir bekannten “altherkömmlichen“ Kirchen wohl, da sie mir zu jeder Zeit, die von mir gesuchte Rückzugsmöglichkeit und stille Einkehr bieten.

 

Jedoch können wir nur dann “neue Horizonte“ entdecken, wenn wir es “wagen“, über den eigenen Schatten zu springen, beziehungsweise wenn wir auch dazu bereit sind über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.

 

Ich überrasche mich immer wieder gerne selbst mit ganz neuen oder anderen Aufbrüchen ins Leben. Es gibt tatsächlich noch so viel auf dieser Welt zu entdecken - man muss sich halt vom angestammten Platze fortbewegen und das “Fernglas“ bei der Spurensuche sinnvoll einsetzen.

 

Kein Weg geht dran vorbei - die ersten Schritte in ein “Neuland“ müssen wir schon selbst machen, denn es ist eher unwahrscheinlich, dass jemand auf uns zukommt, um uns aus unserem gemütlichen Sessel herauszuzerren. ;-)

 

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Zum guten Schluss - schon jetzt - eine

 

HERZLICHE  EINLADUNG :  -  E N T F Ä L L T  -

Am Freitag, 15. Dezember um 18.30 Uhr finden wieder meine “StilleMomente“ im Advent in der Kapelle des Ratinger St. Marien-Krankenhauses, Werdener Str. 3 statt, mit denen ich bereits im Jahre 2009 begonnen habe. Nach der Zwangspause seit dem Dezember 2019, freue ich mich nun wirklich wieder sehr, Ihnen und Euch einen stimmungsvollen meditativen Abend anbieten zu können.

-  E N T F Ä L L T  -

 

Mit eigenen Texten und zur Gitarre gesungen eigenen Liedern möchte ich im sanften Licht der Kerzen das Thema “Geborgen im Schein des ewig wärmenden Weihnachtslichtes“ adventlich ansprechen.

 

Vielleicht passt es ja noch in einen

(hoffentlich) “von Ruhe geprägten“ Terminkalender. ;-)

 

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Ihnen und Euch

wünsche ich einen gemütlichen Sonntag,

der vielleicht schon zu neuen Taten und Ideen inspiriert.

 

Herzliche Grüße

und sicherlich bis bald

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbachach

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Sonntag, 22. Oktober 2023

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “vom RÜCKZUG zur . . .“

  - Impulse für einen ausgeglichenen Alltag -

 

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Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

schaut man hinaus in die Natur, so ist es nicht zu übersehen, wir bewegen uns gerade in die Jahreszeit hinein, in der sich das Leben zurückzieht.

 

Vögel haben sich bereits zu wärmeren Gefilden aufgemacht, Blätter verfärben sich, Bäume beginnen ihre Kräfte zu sammeln und zurückzunehmen, um unbeschadet die kommenden, noch kälteren Tage zu überstehen.

 

Der Herbst, das sind die Wochen des Jahres, die das Leben vorbereiten, um schließlich zu gegebener Zeit auch wieder neue Energien gedeihen lassen zu können.

 

Vieles von dem, das wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, hat und bekommt zudem einen symbolischen Charakter, was uns und unsere Situationen besser erklären und verstehen lässt.

 

Als ich mir Gedanken zu dem heutigen Thema machte, erschien interessanterweise zeitgleich am 14. Oktober in der “Rheinischen Post“ unter der Rubrik “Magazin“ der Artikel, “Der Herbst in uns“. Er gibt so vieles wieder und beleuchtet es aus verschiedenen Blickwinkeln, was mich beruflich, vor allem aber auch persönlich sehr anspricht.

 

Es ist der Umgang mit unserer Zeit, mit unseren Fragestellungen und Herausforderungen, die nicht zuletzt auch den Umgang mit unserem Dasein und dem geschickten “Handeln“ von Gesundheit, Krankheit und Vergehen betreffen.

 

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass es für jedes Lebensalter und für jede Lebenssituation genau die Unterstützungen und Hilfestellungen gibt, die dazu beitragen, das Leben sinnvoll und mit Freude (weiter-)leben zu können.

 

Für mich ist es bewundernswert, wie es gerade ältere Menschen ( ... und ich gehöre ja auch schon dazu 😉) verstehen, trotz der von der Natur aufgezeigten Grenzen, weiterhin aktiv und interessiert am alltäglichen Geschehen teilzunehmen.

 

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Ein ergänzender “Einschub“ : 

 

Bezogen auf Einschränkungen, ebenso auf Belastendes

haben auch die folgenden Aussprüche einen wirklich wahren Kern, den wir nicht nur belächeln sollten :

          

          

Tafeln, die mir in den letzten Tagen einfach passend “vor die Füße liefen“ und die ich sogleich “einfangen“ musste - das “Wandern“ darf hier im übertragenen Sinne auch gerne als der gemeinsame Gedankenaustausch zum “Erwandern“ neuer Perspektiven verstanden werden.

 

*

 

Wie unterschiedlich gehen wir doch mit Fragestellungen um, die sich uns plötzlich und unerwartet, also scheinbar wie aus dem Nichts, in den Weg stellen.

 

Sicherlich sind alle erdenklichen Verhaltensmuster auszumachen, die von Erstarrt- oder Frustriertsein, bis hin zu übertriebenen Aktivitäten und Fluchtreaktionen alles abdecken werden.

 

Müssen wir aber tatsächlich “nur“ resignieren, wenn sich vor uns Abgründe auftun ?

 

Sie können auch als eine Aufforderung verstanden werden, das Leben (doch noch) mit all seinen Herausforderungen aktiv und auf natürliche Weise mit einer “Portion“ Gelassenheit anzugehen.

 

Es gibt sie, die neuen, oder etwas anderen Wege, auch wenn sie nicht sogleich auszumachen sind.

 

Das mit der “Gelassenheit“ ist natürlich auch so etwas - irgendwie ist sie ja ein Produkt dessen, das in uns durch den Umgang mit den tagtäglichen Begegnungen und den daraus resultierenden Lebenserfahrungen entsteht.

 

Hinzu kommt, dass uns dieser innere Zustand durch “Techniken“, Hörensagen, entsprechende Literatur, aber auch durch Seminare nähergebracht werden will. Und dennoch, es liegt dann wieder an uns selbst, was wir mit all diesen bestimmt hilfreichen Informationen machen und umsetzen werden.

 

Den “Antrieb“, den wir benötigen, den gibt es bereits - er liegt ganz tief in uns - wir müssen ihn nur noch (wieder) zum Leben erwecken.

 

Es geht also einfach nichts an unserem eigenen Dazutun vorbei - wir müssen uns schon selbst aufraffen und darum kümmern, welche neuen Gedanken und Taten die Seele erleichtern und wie sich unvorhergesehene Klippen umgehen oder überwinden lassen.

 

Das “Sich-Austauschen“, ist auf jeden Fall immer vorteilhaft, denn Erfahrungen anderer können auch uns dazu verhelfen, Sichtweisen zu schärfen und heilsame Strategien selbst, eben eigenständig aufzubauen.

 

“In der Ruhe liegt die Kraft“ - gehört haben wir das alle schon einmal, doch haben wir auch schon mal darüber nachgedacht, wie sich das im Alltag umsetzen lässt ?

 

Bekomme ich eine Information, eine Botschaft, die mich aus der eigenen Mitte stößt, neigt man doch schnell dazu, hektisch, unruhig, überschießend mit den eigenen Reaktionen zu werden.

 

Genau dann können schon ein erstes tiefes Durchatmen und ein kurzes Innehalten der Einstieg dafür sein, Ruhe zu bewahren, Gedanken zu sammeln, eben auch Gelassenheit in die anstehenden Bewältigungsstrategien hineinzubekommen.

 

Mit wem kann ich mich nun in aller Ruhe und vertrauensvoll austauschen, um wieder einen gewissen Grund in meine Situation hineinzubekommen ? Gibt es da jemanden in meiner nächsten Umgebung, oder welche Anlaufstelle könnte mir nun vielleicht genau die Hinweise geben, wie und auf welche Weise die nächsten sinnvollen Schritte einzuleiten sind ?

 

Das Wichtigste jedoch, _

erst einmal runterkommen,

sich sammeln, “mit Köpfchen“ nach vorne schauen.

 

RICHTIG _

leichter gesagt als getan,

aber anders geht es nicht, wenn

es denn auch tatsächlich gelingen soll.

 

Lebenserfahrungen haben auch mit Zuversicht zu tun - haben Sie, rückblickend betrachtet, nicht selbst schon einmal erfahren, dass es eigentlich immer wieder einen dieser Auswege gab, die aus einem zunächst unübersichtlichen Labyrinth hinausgeführt haben ?

 

Ich wünsche Ihnen und Euch einen Sonntag,

der genau diese Überlegungen und Tatsachen mal

wieder ganz neu aufblühen und erfahrbar werden lässt.

 

Bleiben wir also am besten

noch zuversichtlicher und gelassener als bisher !

 

Herzliche Grüße,

eine gute Zeit und

sicherlich bis bald

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

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Sonntag, 1. Oktober 2023

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “FASZINIEREND“

- Impulse für einen ausgeglichenen Alltag -

 

*

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

wir kennen sie alle, diese Situationen und Ereignisse im Leben, die uns überwältigen, überraschen, aber auch erdrücken und erstarren lassen.

 

Wie unterschiedlich gehen wir mit solchen Gefühlswallungen und Herausforderungen um ? Will man sich da nicht schon mal “resetten“, erden und besänftigen ?

 

Interessanterweise gibt es Reaktionsmechanismen, die uns irgendwie vereinen, da sie seit frühesten Zeiten in uns tief verankert sind. “Tief verankert“ heißt in diesem Fall, dass diese ursprünglichen Verhaltensweisen in unseren ältesten Gehirnstrukturen verwurzelt und bewahrt worden sind.

 

Sie haben unsere, über Generationen hinweg dauernden Entwicklungsphasen mitgemacht und überstanden, da sie sich einfach, um überleben zu können, bewährt haben.

 

So gibt es Primitivfunktionen, die uns ohne ein bewusstes Handeln in außerordentlichen, bedrohenden Situationen vor großen Schäden schützen. Fast schon reflexartig treten sie in Erscheinung, wenn es darum geht eine Krise überstehen zu müssen.

 

Wie lang war der Weg, bis sich so etwas erst einmal entwickeln, dann aber auch etablieren konnte, beziehungsweise, welchen Zeitraum hat es in Anspruch genommen, bis diese oft verborgenen Systeme überhaupt erst einmal entdeckt wurden - und - diese Forschungsreise ist auf keinen Fall abgeschlossen, denn jeder neue Schritt einer Erkenntnis öffnet eine Tür zu einer Dimension, die zunächst noch verstanden werden will.

 

Niemals werden wir alles in und auf unserer Welt entdecken, überblicken, verstehen können, aber wir können uns auf Pfade begeben, die uns diese verborgenen Geheimnisse ein wenig näher erklären und sie bestaunen lassen.

 

Vor Kurzem war ich mit einer Gruppe im äußerst interessanten “Neanderthal-Museum“ in Mettmann. Die Ursprünge dieser Stätte reichen zurück bis in das Jahr 1856, das Jahr, in dem eher zufällig in einer Höhle oberhalb der Düssel die ersten Knochenteile eines vor rund 40.000 Jahren ausgestorbenen Neandertalers entdeckt wurden.

 

Wurden sie anfänglich als Bärenknochen angesehen, erkannte dann doch der Elberfelder Lehrer und Naturforscher Johann Carl Fuhlrott, dass es sich hier um einen Fund von Überresten einer Spezies handelt, die dem heutigen Menschen schon sehr nahe kam, auch wenn sie nach aktuellem Kenntnisstand einem Seitenast unsere menschlichen Entwicklung zuzuordnen ist.

 

Das Eintauchen in die Sammlung dieses Museums führt zurück in eine Urzeit, ohne die es uns heute nicht gäbe. So werden Entwicklungsprozesse sehr anschaulich dargestellt, die ebenso die unterschiedlichen Religionen und Erklärungsmodelle zum Verstehen unserer Erde und ihrer Phänomene beinhalten.

 

Besonders hat mich das Präparat eines menschlichen Gehirns angesprochen, das ich daher in vielen Bildern festgehalten habe, so wie bereits vor Jahrzehnten ein Exemplar in einer Sonderausstellung des “Deutschen Museums“ in München.

 

Die unterschiedlichen Bildbearbeitungen lassen manche Details leichter hervortreten. 

          

            

          

 

Dieser recht kleine “Computer“, der unaufhörlich unser Leben und die vielen physiologischen Vorgänge in uns steuert, der aber auch unsere Verhaltensweisen und Ansichten regelt, sieht eher unspektakulär aus und steckt dabei doch alle heutigen digitalen Systeme, die unser Dasein erleichtern sollen oder wollen, förmlich “in die Tasche“.

 

Ist es nicht nachvollziehbar, dass man sich von solch einem "beiläufigen" Ausstellungsobjekt magisch angezogen fühlt ? Hier wird das präsentiert, was wir mit Schulungen und Seminaren, Kniffen und Techniken und nicht zuletzt durch Medikamente so beherrschen wollen, dass es uns einfach nur “dienlich“ ist.

 

Hier liegt die Zentrale all dessen, was uns das Leben bestaunen, erleichtern und erschweren lässt. Hier liegt auch der Ursprung der Gedanken, die die Welt im guten und im schlechten Sinne beeinflussen.

 

Sind unsere Gehirne äußerlich auch von gleicher Erscheinung, so muss es doch feinste Strukturen geben, die alle Menschen dieser Erde zu einmaligen Wesen werden lassen.

 

Einfach faszinierend und unvorstellbar zugleich.

 

Die entwicklungsgeschichtlich jüngeren Bereiche unserer Gehirne sind die Zonen, die den heutigen Menschen ausmachen. Sie zeichnen unseren mitmenschlichen Charakter aus (wobei es jedoch zu “Abweichungen“ kommen kann 😉), sie steuern auch das Feinfühlige und nicht zuletzt die “ethische Instanz“ in uns.

 

Einen “TÜV“ für dieses Modul gibt es nicht unbedingt – neurologische Untersuchungen klammere ich aus, da sie noch nicht ausgereift sein können – aber wir haben die Möglichkeit, uns selbst, unsere Einstellung zum Leben und der Welt immer mal wieder in stillen Momenten zu reflektieren, um auf diese Weise eigenständig ganz kleine Feineinstellungen vornehmen zu können. Sie tragen dazu  bei, das Leben insgesamt, lebenswerter mitzugestalten.

 

Machen Sie es sich doch zur Gewohnheit, hin und wieder geringfügige “Korrekturen“ vorzunehmen. Suchen Sie sich dazu einen bequemen Platz, schließen Sie Ihre Augen und kehren Sie gelassen bei sich ein. Begeben Sie sich in eine Tiefe Ihres Inneren, die kein zweites Mal auf dieser Erde vorhanden sein kann.

 

Werden Sie zu einem neugierigen Erforscher Ihrer selbst und staunen Sie über die Geheimnisse unserer Zeit, die so ganz nah bei Ihnen aufblühen und bewusst werden.

 

Allen wünsche ich einen das Leben

bewundernden Sonntag, der zuversichtlich

in die Weiten unseres Universums blicken lässt.

 

Herzliche Grüße,

eine gute Zeit und

sicherlich bis bald

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

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Sonntag, 10. September 2023

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “NATUR und KRÄFTE“

- Impulse für einen ausgeglichenen Alltag -

 

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Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

so langsam ist es draußen zu spüren – der Sommer kommt an seine Grenzen, die allerersten Herbstboten klopfen bereits leise an.

 

Nun wird uns wieder bewusst, das Jahr, wie auch das Leben, haben Phasen, die wir immer wieder neu durchschreiten, wahrnehmen, erleben.

 

Es sind unter anderem diese natürlichen Rhythmen, die uns beanspruchen, aber auch stimulieren, denn ihre Reize setzen in uns Prozesse frei, die unseren Organismus zum Guten aktivieren - Selbstheilungskräfte werden angeregt, das Immunsystem gestärkt.

 

Geht man in die Geschichte der Medizin hinein, gab es schon immer Heilkundige, die sich mit diesen “Mechanismen“ auseinandergesetzt haben, um etwas Neues, Heilungsförderndes zu entwickeln.

 

Mit am bekanntesten ist Pfarrer Sebastian Kneipp, der auch als der “Wasser-Doktor“ bezeichnet wurde, da er sich sehr intensiv – aber nicht nur – mit den Anwendungs-möglichkeiten des Wassers beschäftigt hatte.

 

Auf diesem Wege entstanden Anleitungen zu Güssen, Wickeln und Packungen. Jedoch nutzte er auch die Möglichkeiten, den Körper über die Fußsohlen zu stimulieren.

 

Noch gut erinnere ich mich an eine Unterrichtsstunde, während meiner Ausbildung zum Physiotherapeuten. Es war in einem Winter in der Eifel, Ende der ‘70-er Jahre. Mit bloßen Füßen sollten wir ruhig durch den Schnee gehen, um seine Auswirkungen auf unseren Körper - und nebenbei auf die Seele - zu erfahren.

 

Anschließend haben wir die Füße kurz abgetrocknet, in warme Socken gepackt und in uns hineingehorcht. Was war das für ein belebendes Gefühl. Anschließend konnten wir mit freien Köpfen und erwärmten Herzen dem Unterricht weiter gut folgen.

 

Als meine drei Töchter noch klein waren, habe ich genau das des öfteren mit Ihnen im Winter auf unserem Zuweg zum Haus praktiziert. Schmunzeln musste ich oft, wenn noch am nächsten Morgen ihre kleinen Fußstapfen im Schnee zu entdecken waren. Vielleicht machen sie es ja irgendwann auch einmal mit ihren Töchtern.

 

Abgewandelt lässt sich ein Gehen am frühen Morgen über den Morgentau durchführen - es ist ebenfalls äußerst anregend. Gehen Sie doch mal mit nackten Füßen über einen noch feuchten Rasen, der auf wunderbare Art und Weise seine Reizwirkungen in unserem Körper hineintransportiert.

 

Aber auch mit den Füßen über unterschiedlich beschaffene Wege zu gehen, setzt etwas in uns frei, das unserem Wohlbefinden einfach nur gut tut.

 

Ein weiterer, vitalisierender Tipp ist das morgendliche tiefe Durchatmen am weit geöffneten Fenster. Atmen sie mit ausgebreiteten Armen die erfrischende Morgenluft tief ein, halten Sie nur kurz den Atem an, um ihn dann langsam und verlängert wieder ausströmen zu lassen. Das aber nicht mehr als dreimal (!), damit Ihnen durch das vermehrte Sauerstoffangebot nicht “schummrig“ wird.

 

          

 

Sie können es aber auch bei einem einfachen Betrachten des Herbstlichtes belassen, das mit seinen Licht- und Schattenspielen das Herz erfreut und die Seele einfach nur zufrieden stimmt.

 

Der Herbst, der hat schon so seine Reize - bestimmt fallen Ihnen und Euch noch weitere Möglichkeiten ein, um an die Naturkräfte dieser Jahreszeit herankommen zu können.

 

Wenn Sie möchten, schreiben Sie mir doch mal, welche Variationen Sie für sich entdeckt haben.

 

Die Rhythmen unserer Erde und Umwelt wieder zu erspüren, trägt auch dazu bei, dass wir im besten Falle geerdet und zur inneren Ruhe zurückgeführt werden. Eine Ruhe, die wir in unserer oft schnelllebigen Zeit mehr als gut gebrauchen können.

 

Allen wünsche ich einen Sonntag,

der die Urkräfte unserer Welt wahrnehmen

und nutzen lässt, vor allem aber Zeit zum Genießen schenkt.

 

Herzliche Grüße,

eine gute Zeit und

sicherlich bis bald

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

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Sonntag, 20. August 2023

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “maritime ZEICHEN und SYMBOLE“

  - Impulse für einen ausgeglichenen Alltag -

 

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Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

Erlebnisse der Kindheit und Jugend prägen oft, wo in späteren Jahren Zeiten der Erholung mit Vorliebe verbracht werden wollen. So wurde meine Seele schon sehr früh von schönen Tagen an der ostfriesischen Nordsee “gekitzelt“.

 

Über einen Norderney-Aufenthalt (auch diese Insel hat es mir angetan) kam es schließlich zu unzähligen Sommerferien und Urlauben auf der autofreien Pferde-Insel Juist. Davon war auch schon in vorherigen “GEDANKEN zum SONNTAG“ zu lesen - s. weiter unten.

 

Im Kindesalter stand das Buddeln im Sand und das Burgenbauen im Vordergrund und nicht zu vergessen, das abendliche Schwimmenlassen von Segel- und Motorbötchen auf dem legendären Schiffchenteich.

 

Als Jugendlicher kam das nähere Erkunden der Insel hinzu, das auch schon mal mit einem Gitarrenspiel zum Sonnenuntergang in den Dünen beendet wurde.

 

Diese auch heute noch fortbestehende Inselliebe hat sich sogar auf meine Schulfreundin, also auf meine mich nun schon seit Jahrzehnten begleitende Ehefrau Karin, wie auch auf unsere drei Töchter übertragen. Wir sind schon gespannt, wohin es die Herzen unserer sechs Enkelinnen ziehen wird.

 

Haben die Nordseewellen zum einen eine sanfte Seite, so können sie aber auch recht schnell ihr bedrohliches Gesicht zeigen.

 

Das Leben an der Küste und die oft besonderen Anforderungen auf dem Meer haben Ausdrücke mit vielen heilsamen Zeichen und Symbolen hervorgebracht, die dazu inspirieren, das Dasein und seine Aufgaben tiefer zu ergründen und zu unterstützen.

 

Ich denke da an Begriffe, wie : “Schiff, Anker, Leuchtturm, Steuerrad, Horizont, frische Brise, Fischer und Fischernetz, Steuermann und Lotse, . . . . . “

 

Alle diese Worte lassen in uns Bilder mit einem direkten Bezug zum Meer und Wasser entstehen. Darüber hinaus gibt es aber auch ihre symbolischen Bedeutungen, die unsere Gedanken bei der Suche nach Antworten auf Lebensfragen mit einer eigenen Sinn- und Bildersprache leiten.

 

          

           Als Beispiel wähle ich den “Anker“ _

 

Neben seiner eigentlichen Aufgabe, ein Schiff in einer Position zu halten, schenkt er uns übertragend das innere Gefühl, einen gefestigten Halt zu haben, der auch Bewegungen zulässt und dabei vor einem gefahrvollen Abdriften bewahrt.

 

Seine Kette, von vielen einzelnen Gliedern gebildet, hält diese Verbindung aufrecht. Würde nur ein Kettenglied seinen Platz verlassen, würden wir unsere Sicherheit verlieren.

 

Hier bekommen wir die Hindeutung auf eine Gemeinschaft, ein Gefüge mit lebens-bewahrendem Wert, was sich ebenso in unseren Alltagen wiederfinden lässt.

 

Die Ankerkette verdeutlicht uns auch, dass wir nur gemeinsam im Stande sind, die Welt und ihre einmaligen Besonderheiten zu bewahren.

 

In seiner materiellen Darstellung lässt der “Anker“ außerdem noch eine christliche Kreuzform erkennen, was die eigene Festigkeit im Glauben oder die eigene Festigkeit durch den Glauben bestärken kann.

 

Die weiteren, oben aufgeführten Begriffe lassen ebenfalls tiefere Deutungen zu, die einen übertragenden Bezug zu unserem Leben mit all seinen Höhen und Tiefen gestatten.

 

Da wir Menschen in Bildern denken, hilft uns eine Meditation von symbolbesetzten Darstellungen beim Auseinandersetzen mit Fragen des Alltags auf jeden Fall weiter.

 

Daher nun wieder mal

eine entsprechende Einladung an Sie und Euch _

 

Nehmen Sie sich einen Sie besonders ansprechenden Begriff aus der vorangegangenen Auflistung hervor.

 

Wie wäre es mit “Leuchtturm“ ?

 

Schließen Sie Ihre Augen und kehren Sie bei sich ein. Entdecken und erspüren Sie, welchen Lebensbezug Ihr tiefstes Inneres zu einem Leuchtturm und seiner erweiterten Bedeutung hat (z.B. Licht, Wegweisung, Weitblick, Landmarke, Schutz, . . .).

 

Notieren Sie sich die in Ihnen aufkommenden Botschaften, denn so plötzlich, wie sie in Ihnen aufgestiegen sind, so plötzlich tauchen sie auch gerne wieder in der Versenkung ab. Ähnliches erleben wir mit unseren frühmorgendlichen Träumen.

 

Hinzu kommt, dass Ansichten, die mehrmals meditiert werden, sich ändern, eher sogar besänftigt werden.

 

Aus dieser Betrachtung ist es sehr aufschlussreich die eigenen Aufzeichnungen nach einiger Zeit vergleichend nebeneinander zu legen, um Veränderungen, Weiterentwicklungen auch selbst erkennen zu können.

 

Ist es nicht immer wieder wundersam und interessant, welche inneren Schätze in ruhigen Momenten gehoben werden können ? Woher bekommen wir diese Antworten aus dem scheinbaren “Nichts“ ?

 

Gönnen Sie sich hin und wieder solche oder ähnliche stille Zeiten. Es sind diese kleinen Bereicherungen des Lebens, die unser Dasein ausmachen und sogar tragen.

 

Allen wünsche ich einen ruhigen Sonntag, der neue, oft nicht sogleich zu verstehende Erkenntnisse aufsteigen lässt, die uns aber im richtigen Augenblick zur Seite stehen werden.

 

Bestätigt sich hier nun wieder das Sich-Verlassen-Können auf unser Gott-Vertrauen und auf unsere Zuversicht ?

 

Der Austausch mit sich und anderen kann eigentlich immer nur neue Blickwinkel öffnen - daher lade ich Sie und Euch am Samstag, 23. September zu einem bereichernden Einkehrtag in Ratingen ein. Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

 

Herzliche Grüße

und bis bald,

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

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Sonntag, 30. Juli 2023

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “KI - FLUCH und SEGEN“

  - Impulse für einen ausgeglichenen Alltag -

 

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Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

es liegt sicherlich schon mehr als 20 Jahre zurück, da gab es Diskussionen und Überlegungen, die sich damit befassten den Sinn und Zweck des Internets zu analysieren.

 

Doch, wie häufig setzen wir mittlerweile dieses digitale Wunder ein, um beispielsweise Antworten finden, Produkte vergleichen oder in Kontakt mit anderen Menschen treten zu können.

 

Ohne dieses Medium ist das alltägliche Leben doch gar nicht mehr vorstellbar, denn die digitale Welt hat uns zumindest teilweise das Planen, Organisieren und Verwalten regelrecht abgenommen.

 

Mittlerweile sind aber weitere Erkenntnisse hinzugekommen und so befinden wir uns erneut an einem Wendepunkt, der uns wieder zu einem achtsamen Abwägen auffordert.

 

Das Aufkommen und Einsetzen von “KI“ (Künstlicher Intelligenz) veranlasst uns aktuell zu Überlegungen, wie wir die Werte des Lebens auch künftig bewahren können.

 

Beachten wir aufmerksam die Nachrichten und Berichte, werden wir feststellen, dass wir immer öfter (zur Zeit sogar täglich) mit dieser Thematik konfrontiert werden.

 

Recht häufig gibt es auch Einladungen von christlichen Gruppierungen, die “KI“ aufgreifen und zu Diskussionen anregen wollen.

 

Unterschiedliche Formen der Künstlichen Intelligenz haben bereits Einzug in unseren Alltag gehalten. Trotzdem gibt es noch viele experimentelle Phasen, die herausfinden sollen, ob und wie wir eine besondere Vorsicht walten lassen können.

 

Es ist überhaupt nicht abzustreiten, dass “KI“ Beeindruckendes, Faszinierendes, ja sogar Lösungsorientiertes hervorbringen wird, das auch schwierige Fragestellungen des Lebens mit auf einmal erfolgversprechenden Aussichten angehen lässt.

 

Bedenklich sind allerdings die sogenannten “Fake News“ (das sind manipulierte und fehlinterpretierte Informationen, auch bearbeitete Bilder, die uns gewollt zu Fehleinschätzungen (ver-)führen), wodurch unter Umständen auch tragische, unüberschaubare Resultate ausgelöst werden.

 

Recht gefährlich wird es außerdem werden, wenn “KI“ irgendwann einmal eine Eigendynamik entwickeln sollte und sinnvolle, menschliche Kontrollmechanismen, wie Ethik, Vorbehalt und Verantwortungsgefühl in den Hintergrund geraten.

 

Diese nicht zu unterschätzende Eigendynamik ist mit Sicherheit der heikelste Punkt an der ganzen Geschichte, die sich zur Zeit schleichend an unsere Seite gesellt.

 

Das Leben kennt keinen Stillstand. Wie ist dies jedoch im Hinblick auf “KI” zu beurteilen ? Aus meiner Sicht ist dieser Prozess eigentlich gar nicht mehr aufzuhalten. Können und werden wir aber noch einen vertretbaren und verantwortungsvollen Umgang und “Mittelweg“ finden ?

 

Fazit _

 

Wir sollten darauf bedacht sein, dass unsere Welt und das Leben weiterhin von Mitgefühl und menschlicher Wärme durchzogen bleiben - alles andere würde nur das “Verrohende“, Menschen- und Umweltverachtende begünstigen. 

 

Bezüglich der Zukunft unseres Daseins müssen wir alle aktiv werden und wachsam bleiben, weil die Auswirkungen von “KI” das globale Weltgeschehen betreffen und sogar gestalten.

 

Einwände, Proteste, und das überlegte Annehmen von neuen, das Leben erleichternden Angeboten, bekommen eine entscheidende, vielleicht sogar eine überlebensnotwendige Einflussmöglichkeit.

 

In der heutigen Zeit sind viele Menschen damit beschäftigt, erfolgversprechende Strategien zu entwickeln, die den Fortschritt und die Natur in einen wieder verträglichen Einklang führen wollen.

 

Überschaubare Richtlinien auch im Umgang mit “KI” einzuführen und festzulegen, werden zu einer der hervorstechenden Fragestellungen und Herausforderungen werden.

 

Wie wird sich aber ein “Richtig“ oder “Falsch“ festlegen lassen ?

 

Erste gemachte Erfahrungen und Entscheidungen sollten noch einmal mit Weitsicht überdacht werden. Anderenfalls laufen wir Gefahr, von einer technisierten Welt übernommen zu werden, da sie kein “Wenn“ und “Aber“, kein empathisches Handeln kennt.

 

Ist all das Beschriebene “nur“ Science-Fiction oder bereits schon zunehmende Realität ?

 

Ich lade Sie und Euch an dieser Stelle mal wieder dazu ein, die Augen zu schließen und in sich einzukehren, um hilfreiche Impulse, bestenfalls auch Antworten im eigenen Inneren aufzuspüren.

 

Nehmen Sie die in Ihnen aufsteigenden Gedanken und Ansichten als Diskussionsgrundlage für kommende Gespräche mit Ihrem Umfeld.

 

Unsere Zeit, sie will mit Köpfchen in die richtige Richtung geleitet werden. Religiöse, philosophische und ethische Aspekte werden helfen, die anstehenden Entwicklungsprozesse abzurunden und das Rücksichtsvolle und Geborgene im Leben zu bewahren.

 

Atmen Sie nun aber erst einmal tief durch

und lassen Sie die heutigen GEDANKEN sacken und nachwirken, um zu einer “gesunden“ Sensibiltät für diese Thematik geführt zu werden. ;-)

 

Ich grüße Sie und Euch ganz herzlich

und wünsche allen einen Sonntag, der auch

neue Sichtweisen - mit Zuversicht - entdecken lässt.

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 9. Juli 2023

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “von STILLE und KRAFT“

  - Impulse für einen ausgeglichenen Alltag -

 

*

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

gibt es sie eigentlich, die von Stille geprägten Orte in der Stadt ?

 

Im Moment ist die Zeit der Schulferien und wo morgens zu früher Stunde die Autokolonnen sehr oft ein Übermaß haben, sind jetzt die Straßen eher wie leergefegt.

 

Auf meinen tagtäglichen Fußwegen genieße ich es und wünsche mir, es wäre immer so vorzufinden. Ist das der Vorgeschmack auf die vom Autoverkehr befreiten Städte ?

 

Irgendwie bekommt das Leben gerade eine willkommene Gelassenheit zurück.

Wird dafür nun so mancher Urlaubsort vermehrt von der hier “verloren gegangenen“ Hektik beherrscht ?  ;-)

 

Vor einigen Jahren habe ich mir ein interessantes Buch zugelegt, das den Titel trägt, “Stille in der Stadt“. Wieder so eines der gebundenen Blätter, die sich mit dem Thema befassen, was mich, warum auch immer, so sehr begeistert.

 

Auch in dieser Zusammenstellung bekommt das Meditative den Vorrang, wenn es darum geht, die stilleren, die verborgenen Seiten des Lebens zu entdecken.

 

Gerne verbleibe ich in meinen ruhigen, doch zielstrebigen Schritten und lasse meine Gedanken zu meinem ausgeglichenen Atemrhythmus spielen.

 

Neben- und Hintergrundgeräusche gehen zurück und lassen das Innere verstärkt in den Vordergrund treten.

 

Manchmal reichen sogar nur ein Wort, oder die in der Umgebung aufgefangenen Gesprächsbrocken aus, um zu neuen Gedanken, Impulsen, auch Ideen geführt zu werden. Einfach wunderbar.

 

Eine der zentralen Übungen, um von der Ruhe in die Stille geführt zu werden ist das Erhören der allgegenwärtigen Stille, die sich hinter all den Geräuschen und Klängen eines belebten Alltags befindet.

 

Die Stille, sie ist immer da. Durch sie ist es erst möglich, die Feinheiten von Klangwelten wahrzunehmen, da sie die Grundlage eines Kontrastes darstellt.

 

Habe ich meinen Weg hinein in diese außergewöhnliche Stimmung gefunden, ist der nächste sinnvolle Schritt, das Vorgefundene in den Alltag übertragen zu können.

 

Dazu bedarf es kleiner “Schlüssel“, die behilflich sind, das zu erschließen, was mir Kraft und Energie für den Umgang mit den oft vielfältigen Herausforderungen bietet.

 

Gemeint sind die unterschiedlichsten Erinnerungshilfen, die ich bereits immer mal wieder in meinen Sonntags-Betrachtungen erwähnt habe.

 

Persönlich nutze ich gerne Gedankenbilder, die mich mit einer zuvor wohltuenden Situation verbinden, um sie dann, wenn notwendig, zum Ausgleich nutzen zu können. Gerade Bilder verstärken die heilsamen Kräfte positiver Lebenserinnerungen.

 

Dazu eine kleine Übung :

 

Achten Sie mal auf die Nebengeräusche, die sie jetzt gerade im Moment umgeben. Können Sie ganz weit im Hintergrund auch die Stille hören, vielleicht sogar erspüren ?

 

Lauschen Sie dazu durch die aktuell lauteren Wahrnehmungen hindurch bis hin zu der tief im Untergrund existierenden Kraftquelle, die sich genau dort befindet, wo das Laute an Bedeutung verloren hat.

 

Welches gedankliche Bild taucht dazu zeitgleich auf ?

 

Erkunden Sie es und nehmen Sie diese Darstellung, die sich Ihnen zeigt, ganz bewusst mit allen Sinnen auf.

 

Verinnerlichen Sie diese einmalige Verbindung von Bild und Stimmung und lassen Sie dieses Zusammenspiel immer mal wieder in sich aufsteigen, damit diese (positiven) Erinnerungen regelrecht verankert werden.

 

Wenn das Leben “kämpft“, können Ihnen solche “Schlüssel“ helfen, schneller wieder zu einem Ruhepol zurückzufinden.

 

Außerdem  . . .

 

Möchten Sie auf direktem Wege in die Stille gelangen, besuchen Sie doch die nächste an Ihrem Wegesrand liegende Kirche oder Kapelle. Gönnen Sie sich dort einige Minuten, suchen Sie sich eine Sitzgelegenheit und hören Sie auf das, was Ihnen Zuversicht und Ermutigung zuflüstert.

 

          

            Die Autobahnkapelle “Jesus - Brot des Lebens“

            auf dem Rastplatz “Heseper Moor“ an der A 31 (Emden - Bottrop).

 

OHNE sich irgendwie verstellen zu müssen, werden Sie an solchen “Kraftorten“ so an- und aufgenommen, wie Sie sind. Glauben Sie mir - anschließend ziehen Sie erleichtert weiter und können sogar wieder freier durchatmen.

 

Herzliche Grüße und einen

vielleicht auch von Stille erfüllten Sonntag.

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 18. Juni 2023

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “FRISCHE Brise“

  - Impulse für einen ausgeglichenen Alltag -

 

*

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

zur Zeit befinden wir uns auf unserer geliebten Nordseeinsel Juist, die recht naturbelassen in der Weite des ostfriesischen Wattenmeeres gelegen ist.

 

          

                                        Lichtspiele am Abend

 

 

Juist _

 

das ist die

Entspannung pur

 

Ein Aufheben

von Zeitabläufen

 

eingebettet

in eine andere

Gegenwart

 

Ein Loslösen

von Fragestellungen

 

was innerlich so

ungemein befreit

 

Zum morgendlichen

Geschrei der Möwen und

dem Aufziehen der Sonne

 

gehst Du gelassen

in einen neuen Tag

 

der Dich jetzt

 

aber auch

für Anstehendes

 

tief besänftigt

 

und zum

Durchatmen

ermuntern will _

 

P.S. 2023

 

 

Auf dieser ”sagenhaften” Insel, die auch Töwerland (Zauberland) bezeichnet wird, bin ich tatsächlich vor mehr als 60 Jahren zum ersten Mal gewesen.

 

Über die Jahrzehnte haben uns - aber mittlerweile auch schon unsere “Folgegenerationen“ - die dortige Stimmung und die einmalige Atmosphäre zunehmend in ihren Bann gezogen.

 

Im Sommer 2009 begannen in der katholischen Inselkirche “Zu den heiligen Schutzengeln“ die “Schweigemeditationen am Morgen“.

 

Fasziniert von einer so erfahrenen Stille, bekam ich damals irgendwie die Wortschöpfung “StilleMomente“ eingegeben. Dies führte schließlich dazu, dass noch im Dezember desselben Jahres meine meditativen Abende, mit einem jedoch eigenen Konzept, in der Kapelle des Ratinger St. Marien-Krankenhauses begannen - der Titel => “StilleMomente“.

 

Nach genau 10 Jahren fand dann aber im Dezember 2019 der vorerst letzte Abend statt, denn von da an wurde die gesamte Welt von der Pandemie schleichend auf den Kopf gestellt. Natürlich musste nun auch das mir sehr am Herzen liegende “Wandeln mit der Seele“ pausieren.

 

Doch schon jetzt kann ich mit einer gewissen Vorfreude verkünden, dass im kommenden Dezember die “StilleMomente“ in der Krankenhaus-Kapelle wieder aufleben werden. (S. dazu auch, links oben : “Vorschau = 2023“)

 

Aber _ nun noch einmal zurück auf die Insel.

 

In der gerade hinter uns liegenden Woche nahm ich erneut in der katholischen Kirche an den “Schweigemeditationen am Morgen“ teil. 30 Minuten, die jeweils wie im Fluge vergehen und ein Auskehren von dem bewirken, was irgendwie “unbequem“ auf dem Herzen liegt.

 

Unterstützend kommt die belebende Nordseeluft hinzu, die ich in den vergangenen Tagen immer wieder ganz bewusst und mit tiefen Atemzügen aufgenommen habe.

 

Daher nun meine Anregung für die kommende Zeit :

 

Setzen Sie sich, unter Umständen warm eingepackt, an einem frühen Morgen nach draußen, oder an ein weit geöffnetes Fenster.

 

Schließen Sie ihre Augen, lassen Sie sich geborgen fallen und spüren Sie sich in Ihrem Körper ein. Sprechen Sie auch mit Ihrer inneren Stimme, die allmählich mehr und mehr in den Vordergrund treten wird. Sicherlich gibt es viel Neues zu erfahren und zu berichten.

 

Nehmen Sie aber auch bewusst die belebende Frische eines erwachenden Tages in sich auf - und - recken und strecken Sie sich anschließend genüsslich, um so, gut vorbereitet, das Leben neu starten zu können.

 

Machen Sie es - vielleicht auch mit der Vorstellung, den eigenen Körper mit den vitalisierenden Kräften des Nordseeklimas aufladen zu wollen.

 

Das ist zu Hause nicht möglich ?

 

Wenn es der Sand der Sahara sogar bis in unsere Breiten hinein schafft, dann wird es doch für die Energien der Nordsee nur noch ein “Katzensprung“ sein.

 

Allen wünsche ich

einen angenehmen und erfrischenden Sonntag,

der zuversichtlich in die neue Woche blicken lässt.

 

Herzliche Grüße mit einem

Moin von der Nordseeküste

und dann sicherlich bis bald.

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 28. Mai 2023

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “von PFINGSTEN belebt“

  - Impulse für einen ausgeglichenen Alltag -

 

*

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

Pfingsten _

das Fest, die Aussendung des Heiligen Geistes will uns Gutes und Heilbringendes schenken, damit wir auf unseren Wegen bestärkt nach vorne schauen können.

 

          

 

Die dazu förderlichen sieben Gaben des Heiligen Geistes umfassen :

Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Gottesfurcht und Frömmigkeit.

 

Allerdings begleiten den Alltag noch weitere, zahlreiche inspirierende “Einflüsse“, die unmerklich unser Denken und Handeln steuern. Vieles geschieht im Verborgenen, weil wir die oft kleinen Veränderungen gar nicht sogleich wahrnehmen.

 

Hinzu kommt, dass auch Menschen, die dem Religiösen eher fern gegenüber stehen, ebenfalls einfühlsame und beachtenswerte Ziele verfolgen und sie erfolgreich und effektiv in die Tat umsetzen. Auch Ihnen ist es wichtig, die Allgemeinheit mit ihren Wertvorstellungen im gegenseitigen Respekt zu unterstützen.

 

Es ist angebracht, die uns abweichenden Überzeugungen und Lebensansichten nicht einfach zu ignorieren, oder abzutun. Erst dann und in solch einem geprägten Miteinander entstehen die uns erleichternden Lebensmomente, die letztendlich allen segensreich zugutekommen werden.

 

Ist diese Sichtweise nicht genau das, was uns auch heute das Pfingstfest wärmstens ans Herz legen will ? Anscheinend schließt sich hier der Kreis der Betrachtungen.

 

Bleiben, werden und sind wir doch einfach weiterhin offen, wiss- und lernbegierig. Ich bin davon überzeugt, dass uns auf diese Weise gerade die vielfältigen Facetten des Lebens Lösungen für so manche Fragen unserer Zeit aufzeigen werden.

 

Nicht immer fällt es uns leicht,

den eigenen Schatten zu überspringen, persönliche Vorurteile abzulegen und den uns ungewohnten Ansichten mit Unvoreingenommenheit zu begegnen.

 

Wenn wir aber genau das versuchen, erlernen und umsetzen, sind wir dem einst verloren gegangenen Paradies wieder ein ganzes Stück näher gekommen. 

 

Die Gedanken darüber spielen und resümieren zu lassen ist ein sehr guter erster Einstieg, dem erfahrungsgemäß auch Taten folgen.

 

Ihnen und Euch wünsche ich ein “funkensprühendes“ Pfingstfest,

das uns allen die bereichernden Erkenntnisse zukommen lässt, die unsere Zuversicht beleben und mit einer neuen, antreibenden Energie aufladen.

 

Herzliche Grüße

und sicherlich bis bald

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

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Sonntag, 7. Mai 2023

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “. . . der MAI

  - Impulse für einen ausgeglichenen Alltag -

 

*

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

“Alles neu macht der Mai“ _

diese Aussage inspiriert doch schon zu neuen Wegen und Taten.

Meine heutigen Impulse möchten daher dazu beitragen Sichtweisen zu weiten.

 

Es gibt einen “Verein zur Verzögerung der Zeit”, der zu folgendem Handeln anregt :

“Legen Sie einmal hundert Meter in einer halben Stunde zurück - Sie werden erstaunliche Entdeckungen machen.”

 

Unsere Gegenwart wird von schleichend zunehmenden Geschwindigkeiten bestimmt. Das betrifft beispielsweise den frühmorgendlichen Straßenverkehr, das Verbreiten von Nachrichten, wie auch Weiterentwicklungen und Umorganisationen, die anstreben unsere Lebensabläufe zu “verbessern“, wobei jedoch nicht gerade alles Ausdruck einer Sinnhaftigkeit ist.

 

Ergänzend kommen Angebote hinzu, die uns das achtsame Entschleunigen und Zu-sich-selbst-Kommen näher bringen wollen.

 

Darüber zu lesen ist schon recht interessant und führt über das eigene Abwägen zu ersten hilfreichen Strategien, die befreiend durchatmen lassen. So manche Antworten auf unsere vielfältigen Fragestellungen liegen allerdings bereits in uns “angelegt“ - sie müssen nur noch aus der Tiefe gehoben werden. ;-)

 

Sich Zeit nehmen, einen Weg auch mal langsamer begehen, oder aber die gewohnten Strecken ein wenig zu verändern, vertieft und bereichert alles in allem unsere Erfahrungswerte.

 

Eine vermeintliche Eintönigkeit schwindet, unsere Sinne werden wieder “gekitzelt“ und wir erkennen Details unserer Umgebung, die zwar schon immer an Ort und Stelle vorhanden waren, bislang aber nicht in Erscheinung getreten sind.

 

Wenn Sie die heutigen “GEDANKEN zum SONNTAG“ zu Ende gelesen haben, setzen Sie sich doch mal wieder an einen gemütlichen Platz und gönnen Sie sich einige Minuten der Ruhe.

 

Schließen Sie dazu Ihre Augen und hören Sie bewusst auf “Botschaften“, die in Ihnen zu den heutigen Überlegungen aufsteigen. Vielleicht lassen sich bereits erste bahnbrechende Erkenntnisse entdecken, die vermeintlich aus dem “Nichts“ entstehen und die zum Beschreiten neuer Pfade animieren.

 

Eine weitere Anregung :

 

Heute, am Sonntag, befinde ich mich mit einer größeren Gruppe auf einer Buswallfahrt zum belgischen Marien-Wallfahrtsort Banneux Notre Dame. Eine Tages-Pilgerfahrt, die ebenfalls mit ruhigen und ergründenden Momenten versehen ist, damit der Alltag mit neuen Anstößen aufgeladen werden kann.

 

Die persönlichen “Fühler“ bekommen meditative Anregungen zugeführt und erspüren, dass es da doch noch etwas gibt, das unser tagtägliches Treiben begleitet, leitet und sogar bestärkt.

 

Begleiten Sie uns doch - mit Ihren Gedanken, mit Ihren Worten.

Sie glauben gar nicht, wie selbst ein mentales (Mit-)Pilgern neue Einsichten schenkt - probieren Sie es einfach mal aus. Benötigen Sie noch Anregungen ?

 

Sollten Sie also Fragen haben

oder auch einfach nur sprechen wollen,

freue ich mich über ein Zeichen - ich melde mich.

 

Herzliche Grüße,

einen die Seele entschleunigenden Sonntag

und sicherlich bis bald

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

 

Bezogen auf unsere Wallfahrt können wir im Rückblick sagen :

 

Es war ein wirklich schöner Tag.

_

 

Sonntag, 9. April 2023

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “FROHE OSTERN

  - Impulse für einen ausgeglichenen Alltag -

 

*

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

“Ostern - (D)eine Zeit, die Dich aufbaut und belebt.“

 

Es sind die Tage, die auch “vom Untergang und Erwecken der Lebensgeister“ geprägt sind und die uns zeigen, dass es immer wieder weiter nach vorne, sogar aufwärts geht.

 

Mit Impulsen für neue Wege und Sichtweisen können wir unsere Reise fortsetzen und wie schon so oft bemerkt - das Vertrauen, die Zuversicht sollten als Begleiter dazugehören. ;-)

 

          

Als ich begann die heutigen Zeilen zu schreiben, befanden wir uns zum Familientreffen am Dümmer See - gut erreichbar auch für unseren Hamburger Familienteil.

 

Das Wetter hatte uns zwar nicht verwöhnt, aber das Zusammensein im großen Kreise von acht Erwachsenen und sechs Enkelinnen machte alles wieder “wett“. Eine “Tankstelle” für erneuernde Energien, die anstehende Zeiten beruhigt begehen lassen.

 

Wo befindet sich Ihre ureigene Kraftquelle ?

 

Eigentlich kann es jeder Ort, jede Umgebung sein, die es gestattet, sich einfach so fallenlassen zu dürfen, wie man gerade ist, wie es gefällt, wie es sich zwanglos ergibt. Genau dort befindet sich das “Heiligtum“, das uns mit neuen Kräften und neuem Elan versorgt.

 

Persönlich bin ich immer auf der Suche nach diesen erfrischenden “Orten der Stille“, die man streng genommen nur tief in sich selbst finden und beleben kann. Alles andere rundherum sind nur hilfreiche “Geschmacksverstärker“.

 

Wie heißt es doch so schön :

“Man musst NICHT in die Ferne schweifen . . .“

 

Hildegard von Bingen

drückte es folgendermaßen aus :

“Du hast in Dir den Himmel und die Erde.“

 

. . . und in der Bibel ist zu lesen :

"Stille und Vertrauen verleihen euch Kraft"

-  Jesaja 30,15  -

 

Was uns damit alle Aussprüche sagen wollen :

“Beschreite die Pfade, die Dich zu Dir selbst führen

und Du findest die Quelle, die beruhigt und stärkt.”

 

Ergänzend dazu möchte ich Ihnen und Euch noch

eine “vitalisierende“ Anregung mit auf den Weg geben :

 

Vollkommen gleich, wo Sie sich jetzt gerade befinden - sitzend, liegend, stehend, gehend. Achten Sie auf Ihren Atem - lassen Sie ihn einfach kommen und gehen.

 

Sehen Sie dazu gedanklich das Wasser am Strand im Sonnenschein, das sanft heranspült, kurz verharrt, um sich dann wieder gemächlich zurückzuziehen. Diese bildhafte Vorstellung fördert die beruhigende Wirkung einer Atem-Meditation.

 

Entspannen Sie auch bewusst Ihren Bauch - es unterstützt das innere “Loslassen”.

Ein Abschweifen ist ganz natürlich - beginnen Sie dann halt wieder von neuem.

 

Nun stellen Sie sich noch vor, wie Sie mit Ihrer Einatmung eine Form von Lebenskraft aufnehmen, die sich gleichmäßig in Ihrem gesamten Körper ausbreitet. In Ihrer Vorstellung geben Sie mit Ihrer Ausatmung dann das ab, was Sie aktuell belastet, beunruhigt, was Ihnen einfach nicht gut tut.

 

Zum Abschluss dieser kleinen Übung sehen Sie sich erleichtert, frei durchatmend und gelassen den Tag begehen. Spüren Sie die Stärke, die in Ihnen aufsteigt, die Sie innerlich und äußerlich aufrichtet und das Herz erstrahlen lässt.

 

Vieles haben wir selbst in der Hand, begleitet von dem Allgegenwärtigen, das sich nicht in Worte fassen lässt und das uns bedingungslos wohlgesonnen ist - wenn wir darauf eingehen.

 

Alles in allem also optimale Voraussetzungen.

 

Bleiben Sie aber geduldig und nehmen Sie sich auch genügend Zeit zum Einüben. Schon nach einiger Zeit werden Sie feststellen, wie sich das Belebende dieser Übung in Ihnen verselbstständigt und immer zügiger auslösen lässt.

 

Von Herzen grüße ich Sie und Euch

und wünsche allen ein frohes Osterfest, das

beflügelt und die Lebensgeister zum Aufblühen erweckt !

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

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Sonntag, 19. März 2023

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “VERTRAUEN

  - Impulse für einen ausgeglichenen Alltag -

 

*

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

wie oft gehen wir in Situationen hinein, deren Ausgänge eher im Trüben liegen. Die Gedanken fangen an zu arbeiten, wägen ab, suchen, mutmaßen, spekulieren und kommen doch nicht so recht zu einem beruhigenden Ergebnis - zumindest nicht anfänglich.

 

Natürlich können wir nicht alles in der Hand haben oder hundertprozentig richtig steuern, da es Facetten im Leben gibt, die sich in eine sehr spezielle Richtung entwickelt haben und die wir schon allein deswegen nicht immer in ihrer Gesamtheit überblicken können.

 

Aber - dafür gibt es ja Menschen, die unsere Fragestellungen entsprechend aufnehmen und bearbeiten können. Auch Wissende werden irgendwann einmal in Lebensereignisse hineingeraten, die sie nachdenklicher und ebenfalls auf eine Hilfe von außen hoffen lassen werden.

 

Durch den tagtäglichen Umgang mit dem, was unser Dasein auf dieser Erde begleitet, werden wir alle im Laufe der Zeit sogar selbst zu Suchenden und Wissenden.

 

Was uns hierbei vereint, weil es uns bedingungslos weiterhilft, ist die Notwendigkeit ein lebensunterstützendes VERTRAUEN im Herzen zu bewahren !

 

Dazu ein aktuelles, sehr persönliches Beispiel.

 

Gerade noch lag ich in einer Klinik, wo mir mehr als sehr geholfen wurde.

Vorab auf den Punkt gebracht - alles hat sich zum Guten hin entwickelt.

 

Handlungen und Ergebnisse, die sich aneinanderreihten, zeigten und bestätigten, dass es immer wieder Lichter in einem vermeintlichen Tunnel gibt.

 

An einem Morgen wurde bei mir eine ergänzende Untersuchung von einem Medizinstudenten durchgeführt, wobei sich ein kleiner technischer Verfahrensfehler einschlich, der Raum für “Interpretationen“ zuließ - auf jeden Fall bei mir.

 

Für die behandelnden Ärzte war es zwar nichts Bewegendes, jedoch für mich, weil es etwas Unklares beherbergte. Wäre es nicht eingehender abgeklärt worden, hätte es weiterhin in meinem Kopf “herumgespukt“.

 

In der Visite äußerte ich daher den Wunsch diese Untersuchung wiederholen zu lassen, was dann auch von demselben Studenten erneut umgesetzt wurde. Nun aber mit einem klaren, mich beruhigenden Ergebnis, das mir auch der Untersucher (nach Rücksprache mit der ärztlichen Leitung), verbunden mit einer Entschuldigung selbst verkündete.

 

Anschließend hatten wir noch ein sehr eingehendes Gespräch über die hin und wieder vernachlässigte seelische “Komponente“ einer wissenschaftlich ausgerichteten Medizin. Bereichert konnten wir beide in den Abend hineingehen.

 

Ein Austausch, der sicherlich in besonderer Erinnerung verbleibt und im besten Falle auch dazu beitragen wird, die zum Leben dazu gehörenden (kleinen) “Abweichungen“ ein wenig einzudämmen.

 

Bei allen Herausforderungen, die uns ereilen, finde ich es “so wahnsinnig“ wichtig, das Vertrauen auf einen guten Verlauf NICHT außer acht zu lassen. Es setzt ein schwer zu beschreibendes Gefühl in uns frei, das dazu beiträgt, eine innere Belastung zu mindern, sogar zu nehmen.

 

Tatsächlich existieren in unserer "modernen" Welt weiterhin heilsame Unterstützungen, die gute Wege, Momente und verborgene Lösungen entdecken lassen. Ein abrundendes, klärendes Gespräch darf und sollte dazugehören, auch dann, wenn es einem schon einmal einen beherzten Schritt nach vorne abverlangt.

 

Mit einer vertrauensvollen Grundeinstellung bin ich in die vergangene Woche hineingegangen. Beruhigt und bestätigt blicke ich jetzt zurück, was mich gerade innerlich befreit noch einmal tief durchatmen und die nun zunehmend erwachenden Sonnentage bewusster aufnehmen lässt.

 

Ihnen und Euch wünsche ich,

dass das VERTRAUEN auf die uns gut gesinnten Kräfte eine gesicherte Position in unseren Alltagen behält - oder wiederbekommt. ;-)

 

Herzliche Grüße,

einen gelassenen Sonntag

und sicherlich bis bald,

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

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Sonntag, 26. Februar 2023

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “ZEITGEIST ~ ZEITFRAGEN

  - Impulse für einen ausgeglichenen Alltag -

 

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Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

hin und wieder gibt es Phasen in unseren Alltagen, in denen man Hilfe, Auskünfte, vielleicht auch ein gewisses “Anlehnen” benötigt, damit es weitergehen kann.

 

Gut, wenn sich nach “prickelnden“ Situationen alles wieder zum Guten wendet und der Blick nach vorne weiterhin von Gelassenheit geprägt sein darf.

 

Tatsächlich werden wir - Gott sei Dank ! - von Lichtblicken begleitet, die uns nicht nur klarer sehen, sondern schließlich auch wieder freier durchatmen lassen.

 

Die Kommunikation ist ein das Leben prägendes “Instrument“, das uns in die Lage versetzt, etwas verstehen, äußern und regeln zu können - und - sie hilft uns allen das Leben GEMEINSAM harmonisch gestalten zu können.

 

Hierfür hat uns die Natur die unterschiedlichsten “Funk-Kanäle” geschenkt, die sich im Laufe unserer Zeit ausbilden, im besten Falle auch weiterentwickeln.

 

Allerdings kann es zu einer “Herausforderung“ werden, wenn unterschiedliche “Frequenzen“ und Ansichten aufeinander abgestimmt werden müssen, damit die vielen unterschiedlichen Lebensauffassungen “kompatibel“ bleiben.

 

Doch, wie stehen wir dar, wenn wir auf ein Gegenüber stoßen, das nicht (oder nur geringfügig motiviert) aufnahme- und sendewillens ist ?!

 

Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich solch eine überdenkenswerte “innere Haltung“ unmerklich zu einem Zeitgeist entwickelt, weil so viele überlastet und überfordert sind, oder aber nicht mehr bereit sind über den eigenen Schatten springen zu wollen.

 

Wo ist ein so wichtiges empathisches Handeln stecken geblieben und warum droht ein achtsames Miteinander schleichend sich aufzulösen ?

 

Meine heutigen, zur Inspiration anregenden Impulse

möchten dieser “Entwicklung“ ein wenig entgegenwirken. 

 

Vielleicht suchen Sie sich einen Ihnen angenehmen Ort auf, um in Ruhe Ihre Gedanken zu den folgenden Fragestellungen kreisen zu lassen :

 

     -  Befinde ich mich in einer Position, oder in einer Lage, die für andere eine “Anlaufstelle“

         für Fragen des Lebens ist, sein oder werden kann ?

 

     -  Könnte es sein, dass ich meine eigene “empathische Ader“ auch mal wieder ein wenig

         erwecken muss, weil sich irgendwie eine Routine in meinem Umgang mit anderen

         Menschen eingeschlichen hat ?

 

     -  Nun DIE besondere Frage aller Fragen :

         Wie würde ich eigentlich mich selbst einschätzen, wenn ich mir im wahren Leben

         begegnen würde ? Hand auf‘s Herz und ehrlich zu sich bleiben !  😉

 

     -  Wie kann ich konkret dazu beitragen, dass das alltägliche Miteinander doch wieder

         einfühlsamer gestaltet und gewandelt werden kann ?

 

Diese Fragestellungen können natürlich nicht im Vorbeigehen beantwortet werden, aber schon der Schritt, dass man sich - überhaupt - damit auseinandersetzt, ist ein enormer Sprung in die tatsächlich bessere Richtung nach vorne.

 

Werden wir doch alle wieder vermehrt zu Wegbegleitern und Gestaltern, die das Herz noch auf dem rechten Fleck haben und es auch dort belassen wollen.

 

Haben wir das erst einmal (annähernd) umgesetzt, werden wir feststellen, wie sich die Welt erneut wunderbar und herzerwärmend wandeln wird.

 

Können Sie sich auf meine heutigen Inspirationen einlassen ?

 

Ich wünsche Ihnen und Euch

einen von innerer Ruhe erfüllten Sonntag.

 

Herzliche Grüße

und sicherlich bis bald,

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

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Sonntag, 5. Februar 2023

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “LICHTBLICKE zur ERMUTIGUNG“

  - Impulse für einen ausgeglichenen Alltag -

 

*

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

eigentlich bin ich unentwegt auf der Suche nach Anregungen, die zu immer neuen Überlegungen und Taten inspirieren. Verständlicherweise hat dabei das “Heilsame und Begleitende“ einen besonderen Stellenwert bekommen.

 

Bereits in meinem “Sonntag-Impuls“ vom 2. Oktober 2022 (s.u.) war zu lesen, dass ich im Internet eine digitale (kosten- und bedingungslose) “Anlaufestelle“ für Hilfe-, Ratsuchende eingerichtet habe.

 

Im Vordergrund stehen eine Ermutigung und Bestärkung bei allen Fragen, die sich ungewollt in den Weg stellen. Keine Therapie - Keinen Rechtsbeistand !

 

Geht es bei meinem Angebot (es sind vor allem die längeren Telefon-Gespräche)

um einen freundschaftlichen und verschwiegenen Austausch zu Themen, die die unterschiedlichsten Herausforderungen, Schicksale, Enttäuschungen betreffen, so führt es (Gott sei Dank) recht oft zu erleichternden Erkenntnissen und Lichtblicken.

 

Das Betrachten des Lebens aus verschiedenen Blickwinkeln ist und bleibt eine sehr unterstützende und ausgleichende Hilfeleistung, was sich bei KlientInnen schon im Klang der Stimme heraushören lässt.

 

Sind manche GesprächspartnerInnen zu Anfang eher aufgeregt und etwas orientierungslos, so hören sie sich, nachdem einiges in ein anderes Licht gerückt wurde, gelassener und positiv gestimmter an.

 

Um Ratsuchenden Lichtblicke schenken zu können, helfen bereits ein einfaches Zuhören und natürlich die Gespräche, die Zeit und Raum für einen ruhigen Austausch zulassen. Alles zusammen entfaltet enorme Kräfte, die das Bedrückende des Lebens zumindest etwas entspannter angehen lassen.

 

Daher mein heutiger Impuls :

“Wer fällt Ihnen und Euch spontan ein, um sie oder ihn mal wieder anzurufen, weil es da diese Ahnung gibt, dass es ihr oder ihm gerade jetzt einfach gut tun würde ?“

 

Ich bin davon überzeugt, dass im Nachhinein ein Gefühl entstehen wird, das zeigt, dass es tatsächlich richtig und wichtig war, die- oder denjenigen kontaktiert zu haben.

 

Vielleicht bekommen Sie ja sogar gesagt : “Das hat mir jetzt wirklich gut getan. Schön, dass Du angerufen hast !“ Gerne dürfen Sie sich dann entspannt zurücklehnen und innerlich zufrieden sein.

 

Darüberhinaus lassen sich ebenso weitere ermutigende “Aktionen“ umsetzen, wozu beispielsweise ein Anschreiben, Besuchen, Spazierengehen, Kaffeetrinken, Denken, “stilles“ Begleiten, Beten, Kerzenaufstellen gehören.

 

Die einzige “Schwelle“ - wie so oft :

“Man muss es halt nur noch machen.“

 

Finden Sie doch den zu Ihnen passenden richtigen Weg. Weitere in unserer heutigen Zeit so wahnsinnig wichtigen Schritte fügen sich in der Regel “von ganz alleine“ hinzu.

 

Links oben in der “Navigationsleiste“

finden sie mein ins Internet gestelltes Angebot “Zur Ermutigung“.

 

Herzliche Grüße,

einen ruhigen und aufbauenden Sonntag

und sicherlich bis bald

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

-  Dieses Mal aus Düsseldorf.  -

 

                    😉

_

 

Sonntag, 15. Januar 2023

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “von Altem zu NEUEM
          - Impulse für einen ausgeglichenen Alltag -

*

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

ich hoffe, dass alle einen guten Start

in das neue Jahr hatten und dass wir auch

künftig die Fragen unserer Zeit geschickt “h(ä)ndeln“ können.

 

Das Leben ist und bleibt im Fluss und

Veränderungen im Gewohnten tragen dazu bei, dass unsere

Aufmerksamkeit “gekitzelt“, im besten Falle eben auch neu belebt wird.

 

Daher ergänze ich meine

“GEDANKEN zum SONNTAG“ um

praktische Anregungen für den Alltag, damit die uns

bestärkenden Kräfte vermehrt in den Vordergrund rücken können.

 

*

 

Mein

AKTUELLER “Anreiz“

für die kommende Zeit _

 

“Von Altem zu NEUEM“

 

Suchen Sie sich

einen geborgenen Platz, der Ihnen einen

Rückzug und eine gewisse Behaglichkeit verschafft,

damit Ihre Gedanken eine gute Grundlage zum freien Lauf bekommen.

 

Zu unserer Einstimmung _

Wir sind gerade in das neue Jahr eingetreten.

Die ersten Tage sind bereits vergangen und wir gehen

weiter in eine Zukunft, die wir sogar ein wenig mitgestalten können.

 

Lesen Sie langsam und aufmerksam

die folgenden Betrachtungen und gönnen Sie sich

nach jedem Anstoß einen Augenblick des Nachsinnens zum Ergründen _

 

 

Die Impulsgedanken _

 

    =>   Wenn ich mein letztes Jahr

            noch einmal rückblickend betrachte,

             - was hat es mir gezeigt

             - und _ was plane ich im Hinblick

                auf die kommende Zeit anzupassen ?

 

            Lassen Sie sich Zeit und erhören Sie JETZT das,

            was Ihnen Ihre Innere Stimme “zuflüstert“ ___

 

 

    =>   Welche Eigeninitiative und

            welche Form von “Energien“ beabsichtige ich in das

            Umsetzen meiner neuen Vorhaben hineinfließen zu lassen ?

 

            Lassen Sie sich Zeit und erhören Sie JETZT das,

            was Ihnen Ihre Innere Stimme “zuflüstert“ ___

 

 

    =>   Versetzen Sie sich nun

            bildlich, gefühlsmäßig (also “voll und ganz“)

            in Ihr “Traumziel“ und lassen Sie es zur Entfaltung gedeihen

 

             . . . und schauen Sie dabei

             JETZT mit geschlossenen Augen mutig

             und zuversichtlich nach vorne, vor allem aber gelassen !   ___

 

 

Verhelfen Sie so oder

ähnlich auch Ihren weiteren persönlichen

Neu-Orientierungen zu einem nachhaltigen Aufblühen.

 

Natürlich kann es nur

hilfreich sein, wenn Sie sich Ihre Zielgedanken

im Alltag öfter vergegenwärtigen, da hierdurch die Kräfte

mobilisiert werden, die Ihnen eine Unterstützung zukommen lassen.

 

Schaffen Sie sich ergänzend dazu

kleinere Erinnerungshilfen, zum Beispiel mit Hilfe

einer Muschel, eines Steines, oder eines Schlüsselwortes  . . .

 

und verbinden Sie Ihre “Gedankenspiele“

mit den Sie ansprechenden Sinnesreizen, um die

angedachten Wege immer wieder aufs Neue beleben zu können.  ;-)

 

Je achtsamer (ganzheitlicher)

     wir unsere Vorstellungen umsetzen,

          desto wirksamer und beständiger werden sie !

 

Auf mögliche Rückfragen

      gehe ich natürlich ein und gebe

            Ihnen gerne weitere Erläuterungen.

 

 

Herzliche Grüße,

    einen guten Jahreslauf

           und sicherlich bis bald

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

HEILIGABEND 2022

 

"Ein  wärmendes  Licht  strahlt  hinaus  in  die  Welt."

 

Liebe Freundinnen  und  liebe  Freunde,
Liebe  Wegbegleiterinnen  und  liebe  Wegbegleiter,
Liebe  verstreute  Familie,


in  unserer  aktuellen  Zeit  einen  Ruhepol  zu  finden  ist  nicht
gerade  ein  leichtes  Unterfangen.

Doch  heute  bekommen  wir  wieder  diese  Zeichen  geschenkt,
die  uns  wissen lassen  wollen, dass unsere Leben  unter einem
besonderen  Schutz  stehen.

Das  uns  wärmende  Licht  der  folgenden  Nacht  hat  einen
wesentlichen  Anteil  daran.

Schließen  wir   unsere  Augen  und  lassen  wir  uns   innerlich
geborgen  fallen,  vernehmen  wir   ein  Gefühl,   das   uns   auf
wundersame  Weise  Ruhe  und  Stärke  zukommen  lässt  und
das uns unterstützend in und durch die kommenden Zeiten führt.

Lassen  wir  uns  darauf  ein  _


Verbunden  mit  herzlichen  Grüßen,
wünschen  wir  allen  ein  frohes  Weihnachtsfest
und  einen  guten  Start  in  ein  glückliches  Jahr  2023 !


Familie
Karin  und  Peter  Schmalenbach

Ratingen · Düsseldorf · Hamburg

_

 

Sonntag, 4. Dezember 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “ADVENT - eine EINKEHRZEIT

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

unser Leben wird durchzogen von längeren und kürzeren Momenten eines geduldigen Wartens.

 

Erleben können wir dies bei Verabredungen, Wunschträumen, ebenso auf unseren tagtäglichen Wegen. Eine Zeit, die die unterschiedlichsten Gedanken und Gefühle in uns aufkommen lässt.

 

Der Advent kann ebenso zu solch einer “spannenden“ Zeit werden, denn wir bewegen uns auf das (geheimnisvolle) Weihnachtsfest zu. Unsere Gedanken werden dazu angehalten, nachzudenken, zu reflektieren, bestimmt auch Umorientierungen anzubahnen.

 

Gerade Kindern werden diese "Tage der Geduld" mit Hilfe des Adventskalenders regelrecht schmackhaft gemacht.

 

Obwohl, nicht nur Kindern _

meine Frau Karin und ich haben ebenfalls einen (süßen) Adventskalender. ;-)

 

Bezogen auf die persönliche Weltanschauung, den Glauben, können während dieser Wochen Nicht- oder Andersgläubige ebenfalls gefordert werden, wenn auch in anderer Hinsicht.

 

Dieser Aspekt sollte aber nicht unberücksichtigt bleiben, vor allem dann nicht, wenn ein friedliches Zusammenleben Bestand haben soll.

 

Da ich persönlich die Einstellung habe, dass es immer Wege gibt, sich gegenseitig akzeptieren und respektieren zu können, hoffe ich wirklich mehr als sehr, dass religiöse Barrieren künftig ihre zweifelhaften Kräfte zunehmend verlieren werden.

 

Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten, wo wir mehrmals unsere mittlere Tochter Lisa und ihren Freund (inzwischen Ehemann) in der Türkei in Izmir besucht haben. Unser Hamburger Schwiegersohn wurde damals von seiner Firma für zweieinhalb Jahre ins Ausland entsandt.

 

Frühmorgens, vor 6.00 Uhr, zum Sonnenaufgang, erklangen in der langgezogenen Meeresbucht die ersten Gebetsrufe der Muezzine. Es war immer äußerst bewegend und ließ mich in diesen Minuten still einkehren und mit meinem Glauben verbinden.

 

Am 30. März 2016 schrieb ich :

 

Izmir _

 

früh

am Morgen

vor 6 Uhr

 

Die Gesänge

der Muezzins

 

leiten

von der Nacht

in einen neuen Tag

 

GOTT

ist überall

 

Der Glaube

lebt im Orient

 

gefolgt

vom Ruf

einer Möwe

 

                      P.S.

 

* * *

 

An dieser Stelle möchte ich nun wieder zu einer MEDITATION einladen, die uns Antworten näherbringen kann.

 

Begeben Sie sich dazu an einen Platz, der Ihnen Ruhe und eine gewisse Behaglichkeit verschafft. Atmen Sie einmal tief durch und lesen Sie langsam die folgenden Gedankenanstöße, um sie nacheinander, mit kleinen Pausen, “nachschwingen“ zu lassen :

 

-  Gibt es einen “Ursprung“, der alle Religionen unserer Erde miteinander verbindet ?

-  Wo sehe ich Übereinstimmungen der verschiedenen Glaubensrichtungen ?

-  Habe ich schon einmal den Kontakt zu anderen Religionsgemeinschaften gesucht und

     auf diese Weise “Außergewöhnliches“ erfahren ?

-  Wann, wie und warum hilft mir eigentlich meine eigene Glaubensvorstellung ?

-  . . . . . . . . . . ?     (Eine spontane Eingebung, die jetzt gerade aufsteigt.)

 

Schließen Sie nun Ihre Augen und “sehen“ und “hören“ Sie Antworten, die Ihnen auf wundersame Weise eingegeben werden.

 

Interessant kann es auch sein, die Gedanken, die zu den einzelnen Impulsen aufkommen, zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal kreisen zu lassen. Vielleicht notieren Sie sich jeweils einige Stichpunkte zu den gemachten Erkenntnissen, um sie nebeneinander gelegt resümierend betrachten zu können.

 

Unsere persönlichen Denk- und Überlegungsweisen sind unaufhörlich im Fluss und bekommen immer wieder neue Schattierungen und Anstöße hinzugefügt. So werden im Vergleich bemerkenswerte Veränderungen und Entwicklungen ausfindig zu machen sein.

 

Ernsthaft und überzeugt möchte ich an dieser Stelle noch dazu ermuntern, (unvoreingenommen) auf andere Religionsgemeinschaften zuzugehen. Das meine ich auch nicht nur gedanklich, sondern real.

 

Machen Sie doch selbst diesen gewissen Schritt nach vorne. Möglichkeiten, Kontakte zu bekommen gibt es tatsächlich viele und es bereichert total ! Bisher hat mich noch niemand vereinnahmen oder "umkrempeln" wollen.

 

* * *

 

Die Adventszeit, sie wird begleitet von vielfältigen Licht- und Stimmungsreizen. Wie gut, wenn uns das Gespür zum Entdecken und Genießen solcher Impulse bewahrt bleibt.

 

Kommerzielle Tendenzen haben das Leben und die Religion schon immer gehabt - können wir aber “diese Seiten“ nicht auch (ein wenig) ausblenden und uns NICHT von ihnen "beeindrucken" und bestimmen lassen ? Ich meine schon.

 

Auch hier bekommt die Aussage der Bibel eine besondere Bedeutung, die uns rät, dem Glauben, dem Leben, wie Kinder, also unvoreingenommen, ungefärbt und ursprünglich zu begegnen.

 

In Matthäus 18,3 steht geschrieben :

“ . . . und sagte: Amen, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen.“ (Einheitsübersetzung 2016)

 

Der Ausdruck “das Himmelreich“ darf als ein Zustand verstanden werden, der uns das Gefühl eines geborgenen und befreienden “Sich-Fallenlassen-Könnens“ mit all seinen “Vorzügen“ schenkt.

 

Natürlich kann das hin und wieder zu einer Herausforderung, zu einem Sprung über den eigenen Schatten werden, aber es ist möglich und lässt dann erst recht bereichernde Sichtweisen zu.

 

Gehe ich mit einer gewissen Faszination auf die adventliche Wartezeit zu, die uns zum Weihnachtsfest, der Geburt Jesu leitet, eröffnet sich uns eine Welt, die sogar heilsam bis weit in den alltäglichen Jahreslauf hineinreicht.

 

Der Herrnhuter Stern an unserem Haus, er leuchtet bereits wieder und ist für mich NICHT NUR ein in die Welt hinausstrahlender Stern, sondern auch der Ausdruck einer tiefen Empfindung und Überzeugung.

 

 

 

Ergänzend kann schon das Entzünden einer einzelnen Kerze dazu führen, dass sich in uns ein Gefühl des Angenommenseins ausbreitet. Und _ nicht nur der Sonntag inspiriert dazu - möglich ist das immer und überall.

 

Allen wünsche ich in unserer aktuell sehr aufreibenden Zeit beruhigende Adventstage, die mit einem sicheren Gefühl der Hoffnung und Zuversicht verbunden sein mögen.

 

Herzliche Grüße

und bis bald

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 13. November 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “eine MEDITATION

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

es ist Ende Oktober, ich sitze in unserer Küche, mache mir so meine Gedanken und schreibe.

 

Geräusche um mich herum, wie das leise Surren des Eisschranks, Kinderstimmen von der nahegelegenen Grundschule, das Schlagen unserer alten Standuhr, begleiten mich dabei im Hintergrund.

 

Auch wenn das Leben weitertickt, habe ich gerade im Moment das Gefühl, die Zeit dürfte ruhig mal stehen bleiben.

 

Manchmal könnte genau das das Richtige sein, denn es würde etwas “konserviert“ werden, was doch irgendwie bewahrt werden sollte - nämlich das Unbeschwerte im Dasein.

 

Draußen ist es ungewöhnlich warm, die Sonne lacht dazu, doch nach einem “Jetzt-Rausgehen“ ist mir nun gerade mal nicht.

 

Vor einigen Tagen bin ich in meiner Geburtsstadt Duisburg gewesen, um einfach mal wieder dort zu sein. “Hängengeblieben“ bin ich in einer Buchhandlung, die genau das vorrätig hatte, womit ich im Moment beschäftige.

 

Das sind diese vorbestimmten “Zufälle”, die uns das zukommen lassen wollen, was wir benötigen.

 

In Duisburg habe ich eigentlich nur mein erstes Lebensjahr verbracht, aber meine väterliche Familie war dort sehr lange ansässig, weswegen es mich immer mal wieder dorthin zieht - vielleicht mit dem Gedanken, mit dem Wunsch, etwas aus diesen vergangenen Zeiten nachspüren zu wollen.

 

Eine zeitlang (vor Corona) habe ich freitagabends an den kontemplativen “Wegen in die Stille“ in den Räumlichkeiten der Karmelkirche teilgenommen, was mir immer sehr viel innere Ruhe und neue Energien geschenkt hat.

 

Ganz in der Nähe befinden sich das Schwanentor und der Innenhafen, die Salvatorkirche und das Rathaus, wo ich - zum Ausklang - an diesem besagten Tag auch noch gewesen bin.

 

Die beiden Bilder geben bewegende Lichtspiele in dieser Umgebung wieder.

 

Von links :

Schwanentor - Turm des Landesarchivs NRW - Marina im Innenhafen

 

 

Von links :

Karmelkirche - Salvatorkirche - Rathaus

 

Und habe ich etwas von meinen Ahnen erspüren können ?

 

Ein wenig. Auch wenn ich dieses Mal nicht an den ihnen damals bekannten Orten und Straßen gewesen bin, so weiß ich doch, dass sie meine, an diesem Tag gemachten Wege irgendwann einmal gekreuzt haben müssen.

 

Meine Eltern sind mit mir von Duisburg nach Düsseldorf zur Lindemannstraße und dann, Anfang 1962 mit meinem jüngeren Bruder und mir, da war ich 3 Jahre alt, nach Tiefenbroich in Ratingen gezogen.

 

Zu dieser Zeit war es überall noch recht ländlich und so konnten wir uns als Kinder mehr als entfalten. Als dann Ratingen-West “hochgezogen“ wurde, war es für uns Gleichaltrigen mit unseren Fahrrädern ein gern angesteuertes Ziel.

 

Das war Abenteuer-Spielplatz pur. Neben der Anger, die ich mit einem aus einer alten Holztür bestehenden Floß stolz befahren habe - da schlägt noch heute mein Herz höher !

 

Das Haus in der Lindemannstraße ist mir sehr gegenwärtig. Zum einen gibt es da die noch schönen Erinnerungen aus der damaligen Zeit, zum anderen kommen wir, meine Frau Karin und ich, an diesem Haus immer wieder vorbei, wenn wir auf dem Weg zu der Wohnung unserer jüngsten Tochter Sarah und ihres Freundes in Flingern sind.

 

Von meinen Eindrücken an einem Samstag in Flingern habe ich bereits in einem meiner früheren Beiträge berichtet.

 

Unser Zuhause, das ist seit über 30 Jahren der Ratinger Süden und so schließt sich gerade wieder der Kreis hier an unserem Küchentisch, vor meinem iPad.

 

Während meiner Gedankenreisen waren die mich umgebenden Geräusche wie verschwunden. Nun, beim “Auftauchen“, treten sie wieder hervor. Ganz typisch für einen meditativen “Flow-Zustand“.

 

Den heutigen Tag genieße ich. Wann hat man schon mal die Zeit, sich von “Tiefgründigem“ einfach so davontragen zu lassen.

 

Und _

es ist auch mal schön, nicht immer “voraneilen“ zu müssen, sondern unbefangen in dem Rückwärtigen herumzustöbern.

 

So _

die in Duisburg erstandenen Bücher warten auf mich, auch sie werden sicherlich wieder zum Versenken in andere “Welten“ einladen. ;-)

 

Herzliche Grüße

und einen die “seele-baumeln-lassenden“ Sonntag.

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 23. Oktober 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “auf dem WEG bleiben“

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

der erster Gedanke zu meinem heutigen Thema kam mir bei einem meiner (meditativen) Abendgänge. Sind wir nicht unser gesamtes Leben lang auf irgendwelchen Wegen unterwegs?

 

Zu unserem Lebensweg gesellen sich oft sehr individuelle Pfade, die das Privat- und Berufsleben “färben“, die aber auch unsere inneren Einstellungen und Sichtweisen zum Leben formen und ausrichten.

 

Wege sind auch mit Einbahnstraßen, Sackgassen, Um- und Irrwegen verbunden, die allerdings ihren Sinn haben, denn Sie regen uns an, nachzudenken und Neues anzubahnen.

 

Auf dem Weg zu sein bedeutet ebenso, wach und offen für das Leben zu bleiben.

Ist das nicht mehr der Fall, sollten wir uns ERNSTHAFT Gedanken machen !

 

Gedanken darüber, ob und . . .

WARUM dieser Fall (bestimmt schleichend) eingetreten ist,

WARUM wir uns auf einmal (ich möchte mal sagen) “hängen lassen“,

WARUM wir uns verschließen und andere Meinungen nicht mehr zulassen.

 

Phasen dürfen natürlich sein - Dauerzustände sollten uns aber wirklich nachdenklich stimmen. Genau dann kann schon ein Gespräch, ein Austausch mit der Familie, mit Freunden, wie auch mit guten Bekannten weiterhelfen.

 

Unterschiedliche Sichtweisen führen zu neuen Lebensimpulsen und lassen bisher übersehene Möglichkeiten des persönlichen Handelns auflodern.

 

Aber ein stiller Weg kann ebenso weiterhelfen.

 

Im Jahr 2009 habe ich auf unserer “Familien-Insel“ Juist an den damals beginnenden “Schweigemeditationen am Morgen“ in der katholischen Kirche “Zu den heiligen Schutzengeln“ teilgenommen.

 

Sehr prägende halbstündige Einkehr-Zeiten, die meine bis dahin gemachten Erfahrungen noch vertieften. Es ist so bewegend, was Stille alles bewirken kann.

 

In ihr “tobt“ das Leben, was zunächst einmal geordnet werden muss, um dann hinter all dem “Vorlauten“ die Stille überhaupt erst entdecken, erfahren und sogar ersehnen zu können.

 

Nicht grundlos gibt es meditative “Techniken“, die uns weiterhelfen (können) den Geist, die Gedanken zu beruhigen, sogar zu “leeren“. In dieser Leere finden wir dann den Raum und die Zeit zu hören, zu sprechen, zu verstehen und befreiend durchzuatmen.

 

Die Andachten der “Religiösen Gesellschaft der Freunde“ (Quäker) bestehen aus einem einstündigen Schweigen und Hören auf Gottes Stimme, weil einfach nicht mehr nötig ist, um SEINE Gegenwart zu erleben. Ihr Leitsatz lautet daher: “Hören, was Gott uns sagen will.“

 

Das Bewegende im Leben ist doch, dass es so viele unterschiedliche Möglichkeiten eines Entdeckenwollens gibt, die (fast) alle ein ähnliches Ziel anstreben.

 

Das ZIEL _

unser so einmaliges Leben besser ergründen, vertiefen, verstehen zu wollen.

 

Dabei zu missionieren ist jedoch aus der heutigen Sicht auf zurückliegende Ereignisse ein schwieriges “Pflaster“.

 

Wenn meine nordamerikanischen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner (Native Americans) ihrem Umfeld berichten, dass sie wöchentlich einen Zoom-Meeting-Kontakt auch nach Deutschland haben, wird nachgefragt, wer denn “Peter“ ist. Erfahren sie dann, dass ich Katholik bin, stellt sich eine gewisse “Funkstille“ ein, da (anscheinend) tiefsitzende Negativerlebnisse mit der katholischen Kirche wachgerufen werden.

 

Diejenigen, die mich aber mittlerweile näher kennen, haben damit kein Problem (mehr), weil sie durch die seit April nahezu wöchentlichen Gespräche und Diskussionen meine persönliche Gesinnung nun einzuordnen wissen.

 

Eigentlich bin ich immer unbefangen in unsere Zusammenkünfte hineingegangen, aber diese Randbemerkungen haben mich schon nachdenklicher werden lassen. Meine Intention ist es daher auch zu zeigen, dass man sich erst einmal ein eigenes Bild über andere und deren Einstellungen machen sollte.

 

Die Nacht-Meetings sind mit vielen bereichernden Impulsen verbunden. Daher sehe ich die weltweiten Probleme von “Indigenous People“ mit sensibleren Augen.

 

Vor Kurzem, am 5. Oktober ist die erste Astronautin mit indigenen (russischen) Wurzeln zusammen mit zwei Amerikanern und einem Japaner in den Weltraum gestartet.

 

Bei allen aktuellen Unruhen ein Zeichen und Hoffnungsschimmer, dass Barrieren auch überwunden werden können und friedvollere Zeiten hoffentlich nicht auszuschließen sind.

 

Die weltweit angedachten Problemlösungen, um die zunehmende Umweltproblematik in den Griff bekommen zu wollen, entspringen nicht selten einem naturverbundenen Denken und Handeln der sogenannten Ureinwohner. In Beachtung natürlicher Lebensweisen und Rhythmen leben und geben gerade sie diese, also ihre “Visionen“ bereits seit Generationen weiter.

 

Bewusst und achtsam auf dem Weg zu sein ist doch einfach nur wunderbar und ergreifend. Unsere Erdenzeit ist eigentlich viel zu kurz, um all die facettenreichen Perspektiven des Lebens ausfindig machen zu können.

 

Hat man erst einmal einen Weg zum eigenen Forscherdrang gefunden, wird das Leben (ein wenig) klarer - UND - noch geheimnisvoller. Bestimmt ist das aber auch so gewollt. Auf diese Weise werden wir dazu angehalten, unsere “Fühler“ immer wieder neu ausschweifen zu lassen.

 

In diesem Sinne _

möchte ich also NICHT missionieren, ABER dazu inspirieren innerlich offen zu bleiben und zwar für Neues, Altes, Anderes, aber auch Sprachlosmachendes. Erst dann werden wir aufgerüttelt und wundersame Wege des Lebens zur Wirklichkeit geführt. ;-)

 

Zum (guten) Schluss noch ein Impulsgedanke _

 

“Der Weg

zu sich selbst ist der längste,

doch wenn Du ihn gefunden hast

kann Dich nichts mehr erschüttern !“

                                                 (P.S.)

 

Persönlich arbeite ich daran

und habe zumindest schon einmal eine Spur entdeckt. ;-)

 

Herzliche Grüße

und einen erholsamen,

die Sinne “kitzelnden“ Sonntag

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 2. Oktober 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “Zeit ~ GEFÜHLE“

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

geht es uns nicht allen zur Zeit recht ähnlich ?

Innerlich werden wir von Fragen bewegt, wie :

 

     -  Was ist da eigentlich los in unserer Welt ?

     -  Warum gibt es so viele Unruhen und Kriege ?

     -  Bleibt “Corona“ uns “erhalten“ ?

     -  Wohin soll die Kostenexplosion noch führen ?

     -  Warum ziehen nicht alle Nationen bei klimaschützenden Maßnahmen mit ?

     -  Welche Probleme überlassen wir unseren nächsten Generationen ?

     -  und . . . und . . . und . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  .

 

Berichte in den Medien, wie unter anderem in der Zeitung, im Fernsehen überschütten uns fast nur noch mit Nachrichten, die das Leben auf unserer Erde nicht gerade beruhigt angehen lassen - empfinden Sie das ähnlich ?

 

Eine Folge unserer digitalen Vernetzung ist, dass selbst kleinste Ereignisse mit höchsten Geschwindigkeiten um die gesamte Welt herumgeschickt werden.

 

Genau genommen Herausforderung und Chance zugleich, denn recht zeitnah “könnten“ wir gemeinsam globale Hilfsaktionen bewirken, wenn es da nicht diese menschlichen “Eitelkeiten“ und festgefahrenen Standpunkte gäbe.

 

Vieles an “Verlorenem“ in den letzten, nun knapp schon drei Jahren, habe ich durch interessante Verbindungen und Erfahrungen im Internet ausgeglichen. Ich habe ja schon einmal davon “erzählt“ und ich muss wirklich sagen :

 

“Wer weiß, ob ich ohne Corona überhaupt diese so bereichernden Gespräche und Austauschmöglichkeiten gesucht und bekommen hätte, auf die ich ehrlich gesagt auch gar nicht mehr verzichten möchte.“

 

Selbst ein gegenseitig sich helfen können, kann sich auf diesen digitalen Wegen ergeben. Meine indigenen Freundinnen und Freunde in Nordamerika fragten mich letztens bei einem Nacht-Zoom-Meeting, ob ich einen “Plan“ für meine Familie und mich habe, wenn es bei uns zu einem atomaren Zwischenfall kommt.

 

Von zwei international agierenden Netzwerken, in denen ich aktiv mitwirke, hatte ich ebenfalls bereits berichtet. Hilfesuchende können dort ihre Anliegen einsenden, um von Ehrenamtlichen mit heilsamen Gedanken und Gebeten begleitet zu werden.

 

Kann so etwas in unserer heutigen, modernen Zeit überhaupt noch helfen und lässt sich das irgendwie belegen ? JA, es kann  helfen ! NEIN, objektiv belegen lässt es sich nicht, aber die Rückmeldungen sind überaus positiv.

 

Eingegangene Anliegen, die ich wöchentlich per Mail aus England, beziehungsweise aus Australien weitergeleitet bekomme, sind oft mit dankbaren Feedbacks von eigenen Klientinnen und Klienten verbunden, die mich bestärken, mit diesem Engagement “am Ball“ zu bleiben.

 

Darüber hinaus habe ich eine eigene, digitale (kosten- und bedingungslose) “Anlaufestelle“ für Hilfe-, Ratsuchende eingerichtet, die eine einfühlsame Begleitung mit freundschaftlichen Ratschlägen ermöglicht.

 

Nach zunächst “vorsichtigen“ Mailanfragen kommt es zu intensiven persönlichen Telefonaten, auch mit dem Wunsch nach “stillen“ Begleitungen.

 

Was sind denn “stille“ Begleitungen ?

 

Sie sind ein “im Hintergrund“ Dabei-Sein, was diejenigen, die ratsuchend sind, im Alltag unterstützend bestärkt, ihnen aber auch eine kurzfristige Möglichkeit für eventuelle Gespräche bietet.

 

Das Leben hat sich schon verändert. Das “World-Wide-Web“ bietet neue, zeitgemäße Ansätze, um Hilfsangebote suchen und bekommen zu können. Natürlich ist das nicht jedermanns Sache, muss es ja auch nicht. ;-)

 

Bei allen Unsicherheiten, die wir in unserer aktuellen Lebenszeit erfahren (müssen), bin und bleibe ich jedoch zuversichtlich. Noch habe ich mein (Gott-) Vertrauen nicht verloren und ich bleibe dabei an meinen Visionen zu arbeiten, um irgendwie mit dazu beitragen zu können, dass vieles schrittweise wieder “gerichtet und entschärft“ wird. Visionen, die mit kleinen Mosaiksteinchen zu einem großen Guten beitragen wollen.

 

Wenn Sie möchten, gesellen Sie doch mit Ihren eigenen Ideen und Fähigkeiten dazu.

 

Denken Sie mal JETZT darüber nach, welche Stärken Sie in unsere aufrührenden Zeitfragen mit einbringen können. Nur gemeinsam sind wir stark und nur gemeinsam können wir etwas verändern !

 

Öffnen Sie sich - als Einstieg - für die folgende kleine Meditation :

 

       Atmen Sie einmal tief durch _

       schließen Sie Ihre Augen und

       lassen Sie sich bewusst auf Ihrem momentanen Platz nieder.

       Besinnen Sie sich _

 

       Hören und sehen Sie Ihre aufkommenden Antworten auf die Fragen :

       “Was kann ich - was liegt mir - wie kann ich mich einbringen ?“

       - noch einmal -

       “Was kann ich - was liegt mir - wie kann ich mich einbringen ?“

 

In diesen Minuten Ihrer einkehrenden Stille gibt es tatsächlich Menschen, die auf diese, auf Ihre Eingebungen warten, weil sie sich von irgendwoher Hilfe, Begleitung und Unterstützung erhoffen.

 

Manche Entscheidungen dürfen und müssen natürlich erst einmal in Ruhe heranreifen. Sollten Ihre Visionen und “Träume“ dann auch noch so “abwegig“ erscheinen, nehmen Sie sich einfach ein Herz und packen Sie sie MUTIG an, um die angedachten Initiativen blühende Realität werden zu lassen.

 

Im Rückblick ist man erstaunt, wie sich viele Kleinigkeiten äußerst sinnvoll aneinanderreihen.

 

Allen wünsche ich einen “stimmigen“,

vielleicht auch einen etwas nachdenklichen,

vor allem aber einen durch und durch zuversichtlichen Sonntag !

 

Herzliche Grüße

und bis bald,

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 11. September 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “vom äußeren UND inneren Bewegen“

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

schon im Mutterleib haben wir uns durch mehr oder weniger zarte Bewegungen mit unserer Umwelt auseinandergesetzt.

 

Dann erschien plötzlich das Tageslicht und viele neue Reize strömten auf uns ein, die wir in ihrer Fülle erst einmal ordnen und bewältigen mussten.

 

Ausgehend von einem ersten Reagieren, entwickelten wir unsere Fähigkeiten stetig weiter, konnten uns allmählich drehen und wenden und schafften es über den Kniestand hoch in die aufrechte Haltung.

 

Nun begannen die Wege, hinein in unsere Welt, verbunden mit einem lebenslangen Lernen _

 

Leben ist ein Bewegen und Erkunden unserer Umgebung mit all ihren Herausforderungen. Erfahrungsgemäß kann das sehr unterschiedliche Ausprägungen annehmen, von gemächlich-gemütlich und ausgeglichen, bis hin zu hastig und ewig rastlos, von “nicht mehr als notwendig“, bis hin zu sportlich und übertrieben-aktiv.

 

Meine (physiotherapeutische) Bewertung :

Bewegung ist gut und wichtig, in moderater Weise absolut angeraten, in übertrieben sportlicher Ausführung nicht selten der Grund, warum sich Überlastungsprobleme vorzeitig ankündigen, die uns dann ganzheitlich (aber leider im negativen Sinne) beeinflussen.

 

Ausprobiert habe ich schon vieles. Dem (moderaten) Gehen und Laufen bin ich durchweg treu geblieben. Was fand ich es in der Jugendzeit faszinierend in unserem Ratinger Stadion laufend die Runden zu drehen. Beim Wandern in den bayerischen Bergen habe ich ein unterstützendes “Gehgerät“ entwickelt - der Prototyp befindet sich noch heute auf unserem Dachboden. ;-)

 

Später kamen das Joggen und Walken hinzu, und im letzten November, als mich Corona erwischte, begann ich in der Quarantäne zu Hause mit meinem “Low Impact - Living Room Running (LRR)“. Schonend und effektiv hat es mich wieder aufgebaut und begleitet mich weiterhin nahezu täglich.

 

Meine beschriebenen “Bewegungsspiele“ verbinde ich auch sehr gerne mit Formen der Meditation und Achtsamkeit. Die rein körperliche Kondition ist dann weniger gefragt, das Gespür für die spirituellen Seiten des Lebens aber um so mehr.

 

Vorgegebene Regeln gibt es eigentlich nicht, jedoch interessante Erfahrungen anderer, die es lohnt, auszuprobieren und auszubauen, weil sie uns auch innerlich voranbringen.

 

Und _

nahezu überall und zu jeder Zeit sind meditativ und achtsam geprägte Bewegungen möglich. Sie bereichern, man kann schon sagen, sie erleichtern so manche Lebenssituation und sind, egal in welchem Alter, egal in welchem Mobilitätszustand (dann eben in geschickt angeglichenen Versionen) IMMER durchführbar.

 

Ebenfalls “erfasst“ hat mich seit Jahrzehnten das Pilgern. In einer ganz besonderen “Auszeit auf Zeit“ fügen sich hierbei ein Bewegen mit einem Suchen nach Antworten auf Fragen des Lebens zusammen.

 

Es öffnen und zeigen sich Lebenswelten, die zum Nachdenken inspirieren :

 

   -  über den Sinn UND Zweck unserer Existenz.

   -  über die Zusammenhänge von Gott und der Welt.

   -  über das WARUM und WIESO unverständlicher Ereignisse,

   -  aber auch über mein aktuelles Thema  . . . . .  .

 

Die Länge und Zeitdauer von Pilgerstrecken sind von untergeordneter Bedeutung. Das bewusste DABEISEIN ist wichtig, denn erst die verinnerlichten Erfahrungen tragen uns sanft über die nächsten “Klippen“ hinweg !

 

Hinzu kommen die interessanten Verknüpfungen von Atmung und Bewegung, von Worten und Gangarten, wie auch von Gedanken und ihren “übernatürlichen“ Kräften.

 

Wenn ich heute “vom äußeren UND inneren Bewegen“ schreibe, bekommt unsere Ganzheitlichkeit (Körper, Geist und Seele) einen hervorgehobenen Stellenwert.

 

Sie erst macht unsere Persönlichkeit, unser Da-Sein aus und sie ist der geheimnisvolle “Schlüssel“, der die Tür zu unserem tiefsten Inneren öffnet.

 

Vor Kurzem noch hatte ich einen Text in der Hand, der die Passage enthielt :

“. . . Erlösung kommt von innen, nicht von außen . . . “.

 

Diese Aussage entspringt einer lebenserfahrenen Weisheit, der wir uns alle nähern werden. Die Wege dorthin sind vielfältig und individuell gestaltbar - das Pilgern gehört dazu.

 

Falls Sie etwas Derartiges mitentdecken, oder gerne auch erstmalig miterleben wollen, möchte ich Sie hiermit zum Pilgern für Aufgeweckte einladen, das ich am Samstag, 24. September, ab 6.00 Uhr, in Ratingen, genauer in Düsseldorf-Knittkuhl, anbiete.

 

Diese  Veranstaltung  hat  bereits  stattgefunden.

 

Körper, Geist und Seele

sind eine Einheit und beeinflussen sich gegenseitig. Das ist wunderbar und “herzzerreißend“ zugleich. Nehmen wir sie als unzertrennliche, gute Weggefährten mit auf unsere kommenden “Reisen“ - hinein in die äußeren UND inneren Bewegungen.

 

Herzliche Grüße und

einen erholsamen Sonntag.

 

Ach ja _

meine “GEDANKEN zum SONNTAG“ erscheinen heute seit genau einem Jahr. :-)

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 21. August 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “KEVELAER mal ANDERS“

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

zu Hause gibt es natürlich viele Möglichkeiten sich “sinnvoll“ zu beschäftigen. In Ruhe kann ich zum Beispiel in meinen Büchern herumstöbern, wobei in der eigenen umfangreichen Bibliothek immer wieder “Schätze“ neu aufleuchten, die im Laufe der Zeit irgendwie und das sogar “schleichend“, in der Versenkung abgetaucht waren.

Ähnliches kennen sicherlich alle "Bücherwürmer". :-)

Gerne besuche ich aber auch Ziele in der näheren Umgebung, um sie mal wieder etwas genauer und auf eine andere Art und Weise zu erkunden.

 

Vor Kurzem, an einem Montag, zog es mich deswegen nach Kevelaer, dem bekannten Marien-Wallfahrtsort am Niederrhein mit einer langen und interessanten Tradition.

 

Gewesen bin ich dort schon des Öfteren und da ich die Spiritualität auch von Wallfahrtsorten gerne auf individuellen Wegen auf- und wahrnehme, habe ich an meinem Pilgertag viele neue “Kleinigkeiten“ ausfindig machen können.

 

Vergleichbar gehe ich an die Vorbereitung meiner, mir sehr am Herzen liegenden "Tages-Pilgerfahrten in Fahrgemeinschaften" heran, die aber LEIDER noch etwas warten müssen.

 

Einen “tollen“ Parkplatz vorgefunden, ging es weiter zu Fuß auf Pilgerschaft. Zunächst wurde ich zur Kapelle “Maria in der Not“ geleitet, ein Ort, der der tödlich verunglückten Motorradfahrer gedenkt und die dort namentlich auf einer Schriftrolle erfasst werden.

 

Namen, die mich mit meinem Geburtsjahr verbanden, ließen mich schon recht nachdenklich werden.

 

Sehr beeindruckend ist immer wieder ein Besuch in der Kirche “St. Antonius“ mit dem (verkohlten) Kreuz in der Apsis, das von Bert Gerresheim sehr eindrucksvoll nach dem verheerenden Brand vom 13. Januar 1982 künstlerisch umgestaltet wurde.

 

Als einziger Besucher, habe ich die Stille des Kirchenraumes genossen, mich auf einer der Bänke zur einkehrenden Ruhe niedergelassen und meine Eingebungen und aktuellen Anliegen Revue passieren lassen.

 

Auf meinem Weg zum Kapellenplatz, kehrte ich in einer der vor Ort ansässigen Buch-handlungen ein und wurde zum Thema “Spontanheilungen“ in Kevelaer fündig.

 

“Heilungen“ dieser besonderen Art interessieren mich wirklich sehr. Sie sind ein großes Kapitel für sich, das ich sicherlich irgendwann einmal thematisch aufgreifen werde, zumal ich seit einiger Zeit als “Volunteer“ Mitglied von zwei in England ansässigen, aber international agierenden Organisationen bin, denen weltweit bewegende Anliegen und Krankengeschichten zum Begleiten mit heilsamen Gedanken und Gebeten zugesandt werden.

 

Eine ehrenamtliche Mitarbeit, die ungemein bereichernd und tatsächlich weltumspannend ist !

 

Ein Montag ist eine empfehlenswerte Tages-Wahl, gerade dann, wenn Kevelaer ruhiger vorgefunden werden soll. Oft war ich alleine in den Kirchenräumen, so in der Basilika, in der Kerzenkapelle, wie auch in der Gnadenkapelle, die das Marienbildchen "Maria - Trösterin der Betrübten" beherbergt, mit dem im 17. Jahrhundert die Geschichte dieses Wallfahrtsortes begonnen hat.

 

 

Die Sakramentskapelle ließ mich wieder länger verweilen. Als Ort der stillen Anbetung lädt sie zum Ordnen von Anliegen ein. Eine Zeit, die ungestört und ohne Zeitdruck vergeht.

 

Kevelaer ist ein Zentrum der “Bündelung“ von “Kraftorten“, die das Leben wundersam entschleunigen und weiten. Am besten geht das aus meiner Sicht, wenn man sich dabei einem eigenen, ruhigen Tagesrhythmus unterwirft.

 

Im Anschluss an meine “Zeiten der Besinnung“, bin ich durch die Stadt einen “etwas längeren“ Weg zum “Solegarten St. Jakob“ weitergegangen.

 

Dort wurde im Juli 2019 ein Gradierwerk, eine architektonisch interessante Vorrichtung mit eigener Solequelle, in Betrieb genommen, die es uns ermöglicht, eine salzhaltige Atemluft, einer “Meeresbrise“ gleich, aufnehmen zu können.

 

 

Hölzerne Bänke und Liegen in und an der muschelförmig angelegten Sole-Anlage ermuntern zum Verweilen, wovon auch ich eine gute halbe Stunde im Außenbereich Gebrauch gemacht habe. Es ist WIRKLICH ein Besuch und eine Erfahrung wert.

 

Angrenzend an das Gradierwerk befinden sich “Kneipp-Anlagen“ (die frei zu benutzen sind), der “Atemweg“, ein “Vital-Weg“, ebenso der “Bibelgarten“. Wissensbereichernde Hinweistafeln und Anleitungen schließen ein Aktivwerden nicht aus. ;-)

 

“Glaube“ (erfahren und gelebt) ist eigentlich etwas Ganzheitliches, das den Körper, den Geist und die Seele anspricht und auch beansprucht. Hier, in Kevelaer gibt es nun tatsächlich “Angebote“, auch der neueren Art, die in ihrer Gesamtheit genau das, recht ansprechend umsetzen.

 

“Gott“ zu entdecken und zu verstehen ist sowieso NUR mit allen Sinnen möglich und ergänzend gehört die Bewegung dazu. Schon Zachäus musste sich bewegen (auf den Maulbeerfeigenbaum klettern, s. dazu Lukas 19, 1-10), um Jesus besser zu sehen, aber auch um mit ihm in Kontakt treten zu können.

 

Wir suchen alle nach einer Unterstützung für unserere individuellen Alltage, und ich bin fest davon überzeugt, dass Jesus genau auch das uns zur “Lebenserleichterung“ zugedacht hat !

 

 

Die XII. Kreuzweg-Station im Kevelaerer “Forum Pax Christi“ ist untertitelt mit “Stellvertretung“ (niederländisch ergänzt “Overgave“). Sie bringt klar zum Ausdruck, dass Jesus FÜR UNS (um uns zu befreien und um stellvertretend unser Leid Gott Vater zu übergeben) das Martyrium am Kreuz durchlitten hat.

 

Der besagte (Mon)Tag in Kevelaer und dann zu Hause das den Tag abrundende Nachlesen in den mitgebrachten Schriften, haben mir den Wallfahrtsort mit neuen “Akzenten“ ganz anders näher gebracht.

 

Der in der Stadt hinzugekommene “Kur-Charakter“ ist ein toller und belebender “Schachzug“, der sehr das Ganzheitliche in uns anspricht und ein Pilgern mit interessanten gesundheitlichen Aspekten anreichert und verbindet !

 

Wenn Sie demnächst oder irgendwann einmal die zuvor beschriebenen Eindrücke vor Ort nachempfinden wollen, bedenken Sie, dass Erlebnisse IMMER etwas sehr Persönliches sind. Vielleicht entdecken Sie ja noch viel mehr, als ich es in Kevelaer getan habe oder aber Sie können sich so gar nicht in meine Pfade hineindenken. Das ist normal, denn so ist das Leben, das wir alle recht unterschiedlich wahrnehmen und bewerten.

 

Genießen wir nun aber den Sonntag und das Gefühl zu wissen, dass es da jemanden gibt, der das Schwere unserer Zeit auf seine Schultern nimmt. Nur “sprechenden“ Menschen kann geholfen werden. Ein (stilles, freies) Gebet ist da sicherlich schon eine passende Gelegenheit. ;-)

 

Herzliche Grüße

und bis bald

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

 

Anmerkung :

Ich freue mich wirklich sehr, dass meine Kevelaer-Beschreibung nun auch auf der offiziellen Homepage der Wallfahrtsstätte Kevelaer nachzulesen ist.

=> https://www.wallfahrt-kevelaer.de/gedanken-zum-sonntag/ <=

_

 

Sonntag, 31. Juli 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “die WELT retten“

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

wir alle haben breitgefächerte Interessen, denen wir auch recht verschieden nachgehen werden.

 

Denke ich an meine Aktivitäten, so schreibe und lese ich unter anderem sehr gerne und “tüftel“ an den unterschiedlichsten Sachen und Themen herum.

 

Vor einiger Zeit, in Hamburg, bin ich durch ein Buch - in einem Gartencenter :-) - auf das “Lettering“ gestoßen, was eigentlich mit der Kalligraphie, also dem Gestalten von Buchstaben, Worten, kurzen Texten zu vergleichen ist.

 

Um mich nach entsprechenden Utensilien umsehen zu können, war ich dann an einem Freitagnachmittag in einem größeren Kaufhaus in Düsseldorf, weil ich dort schon in früheren Jahren immer recht fündig geworden bin.

 

Doch die Zeiten ändern sich und so habe ich zwar ein riesiges Sortiment an Stiften, Schul- und Büromaterialien vorgefunden, der kreative Sektor ist jedoch - zumindest dort - irgendwie auf der Strecke geblieben.

 

Natürlich ist es nachzuvollziehen, dass bei allem “Kostendenken” ungern etwas “auf Halde“ gelegt wird. Heute zählt der Absatz, das zur Zeit Gefragteste und das, was gut und schnell “abzuverkaufen“ ist.

 

UND _

wir alle sind DER antreibende und beschleunigende Motor dieser “Maschinerie“ !

 

Trotzdem, ist es frustrierend, denn früher (“Oh nein, jetzt fängt der auch schon mit “früher“ an!“) hat man so manches zwar übersichtlicher, doch irgendwie auch einfacher vorgefunden und bekommen.

 

Das Leben ist nun einmal im Fluss, ob aber die Richtung immer stimmt ?

 

Boomen deswegen die Online-Bestellungen ?

Oft können wir nur noch auf diesem Wege das außergewöhnlich Gewünschte erhalten und das dann sogar auch noch zu einem günstigeren Preis.

 

Das Sortiment von nahezu gleichen Artikeln ist in den Warenhäusern sicherlich umfangreicher geworden und trotzdem (vorsichtig ausgedrückt) auch “fragwürdiger“.

 

Ist das in “Supermärkten“ und Lebensmittelgeschäften nicht recht ähnlich ?

Brauchen wir wirklich diese “zig-Sorten“ Brot, Wurst, Käse, Müsli, “Durstlöscher“, Alltagsartikel, etc., oder ist es eine Entwicklung unserer Zeit, wo Produktionsstätten und die damit verbundene Profitsucht ins nahezu Unermessliche expandieren und explodieren ?

 

Und dann erreichen uns, plötzlich und unerwartet, logistische Probleme und die Massen an Waren können nicht mehr durch die Welt bewegt werden.

 

Containerschiffe liegen fest, politische Machtspielereien werden ausgereizt, sinnlose Kriege töten Menschenleben und empfindliche “Schaltzentralen“, die mittlerweile unser alltägliches Leben fest im Griff haben, werden gezielt manipuliert oder zerstört.

 

- Können wir diese Auswirkungen des globalen Denkens und Handelns alle noch erfassen ?

- Haben wir als Individuen überhaupt noch Einflussmöglichkeiten auf das, was da gerade

   weltweit geschieht ?

- Lässt uns die aktuelle Zeit nicht erst recht zur Umkehr von Eingefahrenem auffordern ?

 

Man mag über Greta Thunberg oder die “Fridays for Future - Bewegung” unterschiedlicher Meinung sein - sie haben zumindest etwas sehr Wichtiges ins Rollen gebracht. Sie haben uns wachgerüttelt und uns noch nachdenklicher und sensibler für den Umgang mit unserer Umwelt und ihren Fragen werden lassen.

 

WAS aber können WIR - also Sie, Ihr und ich - noch zusätzlich tun ?

 

Bei allen Unruhen (im Inneren, im Äußeren), sollten wir weiterhin an einem berechtigten Gefühl der Hoffnung und Zuversicht festhalten, sogar darauf vertrauen, auch dann, wenn uns die bekannten Schwankungen im Tagtäglichen immer wieder gnadenlos einholen

 

WAS soll das genau heißen ?

 

Ich bin von dem Nutzen und Heilsamen kurzzeitiger, meditativer Besinnungszeiten überzeugt und glaube an die Kräfte, die solchen Lebensmomenten entspringen.

 

In der Ruhe und Stille werden “schlummernde“, persönliche Ressourcen freigesetzt, die uns das Leben besser erkennen, verstehen und lenken lassen.

 

Eine ersehnte Veränderung unserer Lebenseinstellungen und angedachte Neu-Orientierungen werden in diesen Momenten sogar von wundersamen Kräften begleitet und unterstützt.

 

Sind solche Überlegungen “weltfremd“, oder vielleicht doch eine zusätzliche Möglichkeit, die uns hilft, wieder gelassener in die Zukunft schauen zu dürfen ?

 

Wir kennen das Sprichwort : “In der Ruhe liegt die Kraft.“

 

Aus einem überlegten, achtsameren Handeln heraus lässt sich das Weltgeschehen auf jeden Fall besser be-leben, weitsichtiger be-planen und die Menschheit “mit Köpfchen“ voranbringen.

 

Die Geschichte und das Leben auf unserer Erde haben uns genau das, rückblickend betrachtet, bereits gelehrt.

 

Als möglichen EINSTIEG eines ganz persönlichen Beitrages zur Umsetzung neuer Ziele, lade ich Sie genau  -  J E T Z T  -  zu folgender kleinen Übung ein :

 

   - Schließen Sie Ihre Augen _

   - atmen Sie einmal tief durch _

   - und lassen Sie Ihre Gedanken zu der Frage spielen :

 

“Was kann ich, . . . . . , machen, um die Welt zu retten ?“

 

Schmunzeln Sie nicht, machen Sie es einfach und hören Sie, was Ihnen Ihre Innere Stimme zuflüstert. Geben Sie sich und der Inneren Stimme ein wenig Zeit, um wirklich zuhören und die vielleicht “zarten“ Hinweise auch richtig verstehen zu können. ;-)

 

Selbst erste kleine Taten verändern das Leben. Sie wissen doch, Wassertropfen werden zu einem Rinnsal, entwickeln sich zu einem Fluss, der schließlich sogar Schluchten in Felsen schneidet.

 

Heute ist jede Initiative gefragt und willkommen, denn noch bekommen wir die Möglichkeit und die Chance zu einem Umbruch zugedacht. Wir dürfen und müssen unseren ureigenen Fähigkeiten vertrauen und im besten Fall auch dementsprechend handeln !

 

Geschehen kann das allerdings NICHT NUR im Alleingang, sondern durch eine Kooperation von Aktionen, die jedoch durch unsere Eigeninitiativen (einem Rinnsal ähnlich) an Fahrt und Wirkung zunehmen werden !

 

Wie oft höre ich bei meinen nächtlichen “Amerika-Expeditionen“ (Zoom-Meetings) von dem globalen Auftrag : “We can save the World !“

 

Wir können es tatsächlich noch, sind dazu auch alle mit unseren noch so kleinen Beiträgen in der Lage und sollten es tun, bevor “der Zug abgefahren ist“ !

 

Natürlich freue ich mich ebenso über Ihre und Eure kritischen Anmerkungen und Rückmeldungen, denn sie bereichern die Sichtweisen, die Gedanken und bringen neue Ideen hervor.

 

Uns allen wünsche ich einen zuversichtlich stimmenden Sonntag, der uns mit inspirierenden “Elementen“ in eine Zukunft führt, die unsere so einmalige Welt doch noch retten lässt.

 

Herzliche Grüße

und bis bald

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 10. Juli 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “unser ZUHAUSE“

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

manchmal, da möchte man einfach raus, etwas anderes hören und sehen, das Gewohnte (aus den unterschiedlichsten Gründen) hinter sich lassen, um dann doch wieder dorthin zurückzukehren, was einem so lieb geworden ist.

 

Muss man deswegen gleich in die Ferne schweifen ?

Ehrlich gesagt - Nein !

 

An einem Samstagmorgen im Juni bin ich mit meiner jüngsten Tochter, die mit ihrem Freund in Düsseldorf-Flingern wohnt, mal wieder zu einer Vater-Tochter-Tour “losgezogen“.

 

Hatte es uns noch vor gar nicht langer Zeit zu einer Spritztour nach Norddeich an die Küste geführt, wollten wir dieses Mal (bewusst) durch Flingern gehen.

 

So waren wir zunächst auf dem Wochenmarkt am Hermannplatz, der klein, idyllisch und einladend familiär ist. Mit den gekauften Franzbrötchen und einem Croissant gingen wir zum gegenüberliegenden Kaffeestand, wo wir freundlich begrüßt und bedient wurden.

 

Statt einen Sitzplatz zu nehmen, stellten wir uns an einen der Stehtische, genossen unsere Leckereien, aber auch die einfach “dörfliche“ Atmosphäre um uns herum.

 

Ebenso befindet sich dort ein neu gestalteter Spielplatz, der von experimentierfreudigen Kindern begeistert belagert wurde und den auch gerne unsere Enkelinnen “ausprobieren“, wenn sie bei ihrer Tante übernachten dürfen.

 

Vielleicht können Sie sich dieses harmonische Treiben (verborgen in einer Großstadt) gerade bildlich vorstellen. Alles in allem sind das diese besonderen Momente, die mal “soeben“ in nächster Nähe, unser Leben bereichern wollen. Die einen sogar durchatmen, auftanken und rund um`s Herz leichter werden lassen.

 

Vom Hermannplatz ging es dann weiter durch die Straßen des Stadtteils, der gerade in den letzten Jahren einen enormen Wandel zum “Angesagten“ mitgemacht hat.

 

Viele kleine Geschäfte, Läden, Einkehrmöglichkeiten und grüne Oasen, die insgesamt zu der wirklich bunten Vielfalt beitragen, dieses Viertel eben besonders beleben und in dem auch unsere Tochter und ihr Freund bereits sehr heimisch geworden sind.

 

Schaut man sich die Häuserfronten genauer an, sind immer wieder Details zu entdecken, die mutmaßlich von vielen Begebenheiten der Vergangenheit berichten wollen.

 

Unseren kleinen Ausflug haben wir zum Abschluss auf der Außenterrasse einer alteingesessenen Lokalität abgerundet.

 

Ehrlich gesagt war das ein bisschen meine “spontane“ ;-) Idee, besser - mein Wunsch, da es mir der dort angebotene Veggie-Burger so sehr angetan hat und der natürlich auch dieses Mal wieder einfach nur klasse war !

 

Aufgetankt mit schönen neuen Eindrücken habe ich mich dann auf meinen Heimweg nach Ratingen begeben - und das - mit den Gedanken, dass man sich ja zu Hause doch am allerwohlsten fühlt.

 

Meine Tochter wird das sicherlich ebenfalls und im gleichen Moment in ihrer schönen Wohnung gedacht haben.

 

Ein “ZUHAUSE“ kann eben überall sein - man sollte es aber hin und wieder neu entdecken.

 

Die Bibel hat dazu eine spirituelle Auslegung und beschreibt es als ein “In-Gottes-Gegenwart-Sein“ :

 

“Sei mir ein sicheres Zuhause, wohin ich jederzeit kommen kann ! Du hast doch zugesagt, mir zu helfen; du bist mein Fels und meine Burg !“ (Psalm 71,3)

 

Was brauchen wir, - auf den Punkt gebracht, - im Moment, in diesen Zeiten mehr ?!

 

Allen wünsche ich einen Sonntag mit einem (realen oder gefühlten) Wiederentdecken dessen, was aus welchem Grund auch immer, in der letzten Zeit irgendwie abhanden gekommen ist.

 

Herzliche Grüße

und bis bald

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

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Sonntag, 19. Juni 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “Ge-LASSEN-heit“

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

es ist ein Mittag im Mai. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und soeben bin ich von einem Ausflug durch Ratingen mit unserer 1 1/2 jährigen Enkelin Louise zurückgekehrt.

 

Unsere gemeinsame Zeit führte uns durch die Innenstadt, zur Wasserburg “Haus zum Haus“ und durch den Poensgenpark. Natürlich haben wir wieder einen Abstecher zum Bücherschrank auf der Oberstraße gemacht.

 

Die “Fügung“ dieses Mal _

ein Buch mit dem großen Titel “Gelassenheit“.

 

Ein Thema, das mich immer wieder begeistert, allerdings auch immer wieder herausfordert, da es die persönlichen “Grenzen“ (gnadenlos) erfahrbar werden lässt.

 

Das erstandene Buch ist eine DDR-Ausgabe aus dem Jahre 1972.

Es geht diese Thematik NICHT, wie heute üblich, gebrauchsanweisungsähnlich an, sondern führt mit schwarzweißen Landschaftsbildern, Zitaten, aber auch Bibelstellen zum Nachdenken und “Schlussfolgern“.

 

Ein darin aufgenommenes und recht zutreffendes Zitat des deutschen Schriftstellers und Verlegers Friedrich Michael (* 30.10.1892; † 22.6.1986) :

 

“Die Gelassenheit geht das Lebensganze an, die Geduld nur die einzelnen Vorgänge in diesem Leben.“

 

Wie gut, wenn alles einfach nur “stimmig“ ist, wenn Wolken nicht den Himmel trüben, wenn auch keine herausfordernden Termine im Raume stehen.

 

Unser wahres Dasein kennt aber eher die sich stetig ändernden Gefühlsseiten, wie

- Sonne, Wind und Wolken,

- gemächliche Wege, Klippen und Felsen,

- ruhige Seen, Strömungen und Untiefen.

 

Viel Unberechenbares also, mit dem wir während unserer gesamten Lebenszeit nun einmal zurechtkommen müssen.

 

Die Gelassenheit als notwendiger Bestandteil unserer oft unruhigen Alltage hat dabei eine recht wichtige Aufgabe und Funktion.

 

In diesem Gemütszustand werden unsere “Batterien“ eher geschont, erholen sich sogar wieder und stellen Kräfte und Energien bereit, die wir für unsere weiteren Aktionen im Tagesgeschehen nutzen können. 

 

Schon deswegen sollten wir diesen erstrebenswerten Gemütszustand NICHT als ein “Irgendwann-Ziel“ verstehen, sondern als etwas, das direkt im Alltag UND schon bald “mit ins Boot“ hineingenommen werden sollte.

 

Was zeichnet aber diese Gelassenheit aus, die mir, aber auch meinem Umfeld zugutekommt ?

 

Würden wir jetzt an ein “dickeres Fell“ denken, wäre genau das NICHT erstrebenswert, da es die Empathie, den also einfühlsamen mitmenschlichen Umgang hemmt und einschränkt.

 

Die Vorstellung einer “Ruhe im Sturm“ halte ich da für angemessener, weil sie die ermüdende hektische Eile aus einem Geschehen herausnimmt.

 

Und wie kann ich eine heilsame Gelassenheit in die fordernden Zeiten eines Alltages hinein übertragen ?

 

In “aufwühlenden“ Momenten hilft es zunächst tief durchzuatmen und kurz innezuhalten. Eine Ruhe breitet sich aus, Gedanken werden besänftigt, Geschehnisse durchdacht und in die richtigen Bahnen gefügt.

 

Hinzugenommene Innere Bilder verstärken dies und unterstützen das “Glätten von Wogen“. Sogar der Puls und der Blutdruck lassen sich auf diese Weise wieder normalisieren.

 

Welche Inneren Bilder können denn hilfreich sein ?

 

Erinnern Sie sich beispielsweise an eine Landschaft, in der Sie sich wohl und entspannt (gelassen) gefühlt haben. Diese Umgebung und die damit verbundenen Gefühle lassen Sie innerlich neu aufkeimen, besser sogar aufleben.

 

Sollten Sie damals von dort einen Stein, eine Muschel, eine Ansichtskarte oder Ähnliches (eben eine Erinnerungshilfe) mitgebracht haben, nehmen Sie nun diesen Gegenstand in Ihre Hände, schließen die Augen und erspüren die lebensbejahenden und lebensspendenden Kräfte dieses Mitbringsels, das die gefühlsmäßige Verbindung zu “Ihrer” Landschaft wieder herstellt.

 

Schmecken und riechen Sie (gedanklich) Ihren “Kraftort”, der Ihnen schon damals soviel gegeben hat. Lassen Sie sich dabei BEWUSST fallen und nehmen Sie einen besonderen Augenblick des Geborgenseins wahr.

 

All das, was Sie jetzt gerade in sich erspüren und denken ist Ihre geheime Energiequelle. Verbinden Sie es mit einem “Zauberwort“ oder mit einem Schlüsselbild, das Sie - ab jetzt - jederzeit und überall - gedanklich anzapfen und einsetzen können.

 

Der “Springende Punkt“ im “Fall der Fälle” ist :

Die damaligen guten Gedanken und Gefühle (über die Erinnerungshilfe, das “Zauberwort“, etc.) in eine anstehende herausfordernde Lebenslage mit hineinnehmen und auf diese Weise begleitend zur Entfaltung bringen.

 

Machen Sie es und erleben Sie, wie Ihr “Innerer Kraftort“ mit einem gewissen Einüben auch tatsächlich wirkt. Sie glauben gar nicht, wie Ihnen das guttun wird - wirklich - ganz wirklich !!!

 

Auch ich persönlich habe ein bewährtes (biblisches) Inneres Bild, das ich schon oft in “brenzlichen“ Situationen visualisiert habe und das in mir, - fast wie auf Knopfdruck - eine Ruhe, eine Gelassenheit auslöst und hilfreich zur Seite steht, weil es mich herunterkommen und anschließend beruhigter, also gelassener handeln lässt.

 

Für Ihre “Erfolgsstrategie“ benötigen Sie keine aufwendigen Intensivschulungen, müssen Sie auch keinen “Guru“ aufsuchen - spielen und experimentieren Sie einfach mit Ihren eigenen Ideen und Vorstellungen.

 

Denn _

nichts geht über das wertvolle “Learning by Doing“.

 

Zum heutigen Abschluss lenke ich Ihre Aufmerksamkeit auf einen Bibelvers, der uns mit seiner Zusage ebenfalls zu einer Gelassenheit führen möchte :

 

“All Eure Sorgen werft auf IHN, denn ER sorgt für Euch.“ (1. Petrus 5,7)

 

Vielleicht lesen Sie auch noch einmal (weiter unten) meine Meditation “Dein Jesus hoch am Kreuz“ vom vergangenen Ostersonntag.

 

Genießen wir nun den heutigen Sonn-en-tag

und schauen wir schon deswegen gelassener nach vorn,

weil uns genau diese innere Haltung, aufleben und ruhiger werden lässt. ;-)

 

Herzliche Grüße,

diesmal wieder aus Hamburg.

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 29. Mai 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “we are ALL connected“

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

im “Vorspann“ dieser Rubrik, s.o., habe ich geschrieben, dass ich seit dem Dezember 2020 Mitglied in einem (spirituellen) Netzwerk in den USA bin, wo ich ebenfalls einiges von mir veröffentliche.

 

Das Besondere daran, man kommt mit den unterschiedlichsten Menschen aus verschiedenen Nationen zusammen und im Laufe der Zeit entstehen zu einzelnen “Ähnlichgesinnten“ intensivere Verbindungen.

 

Auf diese Weise entstand auch ein zunächst “zarter“ und mittlerweile, ein wirklich freundschaftlicher Austausch mit nordamerikanischen Native Americans (amerikanische Ureinwohner, Indianer), was mir viel Neues, jedoch auch Bedrückendes in Form von Berichten zugeführt hat.

 

Hatte ich zunächst eine Teilnehmerin des Netzwerkes angeschrieben, um mich zu ihrer äußerst vielfältigen Homepage zu äußern, bekam ich schon kurze Zeit später eine Einladung zu einem Zoom-Meeting, das donnerstags von 19.00 - 21.00 Uhr stattfindet - amerikanische Zeit !

 

Nun ja, dachte ich, das ist ja klasse. Bei uns ist es halt “nur“ freitagmorgens von 2.00 - 4.00 Uhr. “Oha“, - das ist natürlich sportlich, aber meine Neugier hatte Energien freigesetzt und so habe ich mir den Wecker gestellt und den “Sprung ins Wasser“ gewagt.

 

Was für ein Glück !

Es war und ist einfach nur bereichernd und ich komme sogar wieder dazu Englisch sprechen zu können.

 

Thematisch geht es um das Vermitteln und Weitergeben alter Traditionen, wie Sprache, Zeremonien, Wissen der Vorfahren etc., aber auch darum, wie ökologische Fragestellungen neu zu bewerten und einzuordnen sind.

 

Ebenso werden aktuelle Probleme der Ureinwohner angesprochen, die noch heute zu gravierenden Benachteiligungen und Beeinträchtigungen führen.

 

Leider _

muss sich die Kirche auch diesbezüglich einiges an Kritik gefallen lassen, da sie den seit “geraumer Zeit“ bestehenden Glauben der Ureinwohner mit dem “neuen Glauben“ überschreiben wollte ! Dies aber weniger im nächstenliebenden Sinne, als überwiegend mit recht autoritären und drastischen Maßnahmen.

 

Gerade erst im März und April dieses Jahres hatte Papst Franziskus Vertreter der indigenen Völker Kanadas eingeladen, um sich für die Gräueltaten der katholischen Kirche im 19. und 20. Jahrhundert zu entschuldigen.

 

Unter meinem Zoom-Bild steht “Peter Schmalenbach · Germany“, das besonders Amerikaner immer wieder dazu “auffordert“ deutsche Wortbrocken in die Gespräche einfließen zu lassen und von ihren zurückliegenden Deutschland-Erfahrungen zu berichten.

 

Weder als Katholik, noch als Deutscher bekomme ich irgendwelche Kommentare oder Randbemerkungen zu hören, was ich wirklich sehr zu schätzen weiß.

 

Die Aussage “we are ALL connected“, bekommt aus der Sicht der neuen Kontakte eine ganz andere Gewichtung. Hierbei findet auch “neues“, aber eigentlich doch ganz altes Wissen zu unseren heutigen Lebensfragen.

 

Als an einem frühen Morgen zum Abschluss eines Nacht-Meetings ein älterer Teilnehmer aus dem Stegreif heraus ein traditionelles indianisches Lied zur Rahmentrommel sang, war das schon recht berührend !

 

Die Nachtzeiten auf dem Weg über den “Großen Teich“ verfliegen im Nu. Ich lege mich dann noch einmal hin und bin morgens, zu meiner “normalen“ Zeit sogar wieder “top-fit“ und einsatzbereit.

 

Unsere heutige Zeit, sie bietet so viele Möglichkeiten, um zu auch außergewöhnlichen “Expeditionen“ aufzubrechen - und das sogar im heimischen Arbeitszimmer tief in der Nacht. ;-)

 

Genießen wir auch den heutigen Sonntag

und bleiben wir offen für die vielen noch verborgenen Geheimnisse in unserer weiten Welt.

 

Herzliche Grüße

und natürlich bis bald,

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 8. Mai 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “der WOW-Effekt“

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

die Gedanken sind frei und so kommt es immer wieder vor, dass unsere Zeit von existentiellen Fragen begleitet wird. Dann vernehmen wir Worte in uns, wie :

Was habe ich nur getan, dass ich in diese Lage hineingeraten bin ?

Wieso sind wir unbeschadet aus einer bedrohlichen Situation herausgekommen ?

Wer oder was steht hinter all den vielen Fügungen im Leben ?

 

Existiert vielleicht doch ein Gott ?

 

Zu dieser Thematik gibt es genügend Bücher, Vorträge und “Erklärungen“ - doch - unsere Suche, sie geht ständig weiter, weil unsere Fragen immer noch nicht zufriedenstellend beantwortet worden sind. 

 

Wie aus vielen meiner Beiträge “herauszuhören“ ist, habe ich es sehr mit der Wahrnehmung, mit dem Beobachten, mit dem “Feeling“ von Stimmungen und Situationen.

 

Das Befragen und bewusste Wahrnehmen des eigenen Innenlebens führt oft zu Deutungen, zumindest aber zu Annäherungen, die erste Erklärungen zu unseren Fragen bereit halten.

 

Zu dem auch immer wieder auftauchenden Gedanken, was Gott überhaupt ist, habe ich durch einen Fernsehbericht recht anschauliche Auslegungen gesehen und gehört.

 

Eine jüdisch-deutsche Gruppe stand hoch oben auf einem Felsen mit herrlichem Blick über eine atemberaubende Landschaft. Dazu erklärte ein Teilnehmer, dass Gott nicht derjenige ist, der uns kontrollieren, maßregeln und observieren will, sondern “das“ ist, was wir gerade bei diesem herrlichen Ausblick empfinden und das aus uns sogar ein überwältigtes “WOW“ hinausströmen lässt.

 

In der Bibel (Mt. 18,3) heißt es, dass wir dem Glauben, wie Kinder begegnen sollen. Sie nehmen noch überwiegend “ungefiltert“ und unbeeinflusst das Leben und seine Schattierungen auf, gehen also relativ unvoreingenommen und spontan an die Geschehnisse des Lebens heran.

 

Ähnlich habe ich es vor einiger Zeit mit meiner 4-jährigen Enkelin Emilie erlebt.

 

Opa Peter hatte ( was aber natürlich alle Omas und Opas können ! ) “etwas ganz Tolles“ gemacht, was ihrem tiefsten Inneren ein langgezogenes, bewunderndes “WOW“ entlockte (ich denke, Sie hören es gerade in sich).  ;-)

 

Ist das einer dieser weltumspannenden “Urlaute“, die einer grenzenlosen Bewunderung entspringen ? Gut möglich.

 

Nun aber zurück zu der Gruppe auf dem Felsen, die ergriffen den so einmaligen Blick in die Weite genoss und dabei sich Gedanken zu möglichen Hintergründen machte.

 

So, wie diese Personen das sehr Beeindruckende auf- und wahrgenommen haben, so kennen wir sicherlich alle diese Situationen und Ereignisse, die wir zunächst so gar nicht einordnen konnten, die uns aber schon “sagten“, dass es da noch “etwas ganz Großes“ geben muss, das hinter all dem Wunderbaren steckt.

 

Man muss zwar nicht alles im Leben erklären und verstehen (können), aber wir sollten es wertschätzen, weil eben NICHT ALLES selbstverständlich ist.

 

Wertschätzen, was ist das eigentlich und wie kann ich das “machen“ ?

 

Für mich ist das eine bewundernde Art von Beachtung, die mit einem gedanklichen Auseinandersetzen verbunden ist. Man vergleicht, erkennt und forscht mit den Sinnen tiefer nach.

 

So entstehen Momente des Überdenkens und Staunens, sogar einer gewissen Demut, was sich in Worte (in ein Gebet ?) fassen lässt.

 

 

DANKE, _

dass ich diese Welt, so wie ich sie sehe, überhaupt erleben darf.

 

DANKE, _

dass ich sooft schon behütet durch Situationen geführt worden bin, die anfänglich

so belastend auf meiner Seele, so schwer auf meinem Weg vor mir lagen.

 

DANKE, _

dass ich weiß, dass auf Täler auch Höhen folgen, die mich schon bald wieder

gelassener und beruhigter nach vorne schauen lassen.

 

DANKE, _

dass  …………………………………………………………………………………...

 

 

Lebenssituationen berühren uns vielfältig. Zudem haben wir schon vieles mit Erfolg geschafft und recht gut regeln können.

 

Mit “wundersamer“ Unterstützung werden wir das auch in Zukunft “managen“ und erleben können - da bin ich mir sicher !

 

In diesem Sinne _

wünsche ich Ihnen und Euch einen gelassenen Sonntag und eine zuversichtliche kommende Zeit, vielleicht sogar mit diesem ganz tollen “WOW“ am Rande unserer Wege und Aktionen.

 

Herzliche Grüße,

sicherlich bis bald

 

und  . . .  allen Müttern

einen schönen Muttertag !

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Ostersonntag, 17. April 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “FROHE OSTERN“

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

 

zunächst einmal wünsche ich allen ein FROHES OSTERFEST.

 

 

Möge auch uns der heutige Tag zu besonderen Taten inspirieren und beflügeln.

 

 

Einzug - Verfolgung - Verurteilung - Kreuzestod - Auferstehung _

 

Welche Dramatik beherrschte die Geschichte der letzten Tage und welch erlösende Tat verbirgt sich hinter der Feier des heutigen Ostersonntags.

 

Wie begehen wir diesen Tag - als eine christlich-religiöse Feier, oder als ein Fest, das den Frühling und die Lebensfreude neu erwachen lassen ?

 

Mit welcher Grundeinstellung wir auch immer in den heutigen Sonntag hineingehen, es gibt da etwas, das uns alle miteinander verbindet - die Suche nach Frieden, nach Angenommensein, auch nach Harmonie und dem Gefühl in sich ruhen zu wollen.

 

Selbstverständlich ist das nicht - das erfahren wir gerade in relativer Nähe zu uns.

 

Warum machen wir Menschen uns das Leben eigentlich so schwer ?

Wo liegen die dafür (fraglichen) Gründe ? Ist es das wirklich wert ?

 

Während diese Gedanken gerade aus mir “heraussprudeln“, höre ich (ausnahmsweise im Hintergrund, da ich sonst lieber ohne “Nebengeräusche“ nachdenke und schreibe) das Lied “Look at the World“ von John Rutter.

 

Für mich ist dieser (englische) Komponist und Dirigent ein beeindruckender Mensch, der vor Lebensfreude nur so sprüht und das Leben spritzig-kreativ mitgestaltet.

 

Klänge, Bilder, Worte können zu inspirierenden Elementen werden, die uns ganz tief in der Seele ansprechen und berühren (wollen). Das geschieht NICHT von selbst, die persönliche Bereitschaft müssen wir schon mitbringen.

 

Wir haben es somit (ein wenig) selbst in der Hand, in welches Licht wir die Welt und das Leben rücken (lassen wollen).

 

Eigentlich lernen wir doch stetig nur dazu. Verborgene Zusammenhänge werden mit der Zeit klarer, unterschwellige Fragestellungen verlieren (hoffentlich) an Schwere und Träume bekommen eine ersehnte Leichtigkeit.

 

OSTERN _

das ist das Aufstreben des Lichtes.

 

Aus einer Tragödie heraus entsteht Neues _

neues Leben, neue Perspektiven, neue (befreiende) Gedanken.

 

Und _

wenn ich jetzt meinen heutigen Impuls mit der christlichen Bedeutung des Osterfestes unterstreiche, so möchte ich dazu eine Meditation heranziehen, die ich vor längerer Zeit im Rahmen einer meiner “StilleMomente”-Abende in der Kapelle des Ratinger St. Marien-Krankenhaus angeleitet habe.

 

Anschließend schrieb ich die folgenden Zeilen, die das Ziel und die Bedeutung einer befreienden Einkehr widerspiegeln.

 

Ich lade Sie nun ein _ ob Sie religiös eingestellt sind oder auch nicht, sich vorbehaltlos auf diesen Text einzulassen und ihn in einer von Ruhe geprägten Stimmung bewusst und bildlich aufzunehmen.

 

Anschließend lassen Sie ihre Gedanken mit geschlossenen Augen “nachsinnen“. Achten Sie mal darauf, in welche Richtung sich Ihre innere Stimmungslage verschiebt und welche Erleichterung Sie erfahren.

 

 

Dein Jesus
hoch am Kreuz


ER
nimmt Dir

das Schwere
die Lasten

die Dich

vielleicht
gerade jetzt

so sehr
im Tiefsten
berühren

Mit dem
Ein-atmen

sammelst Du
( das in Dir )

was
bedrückt
beunruhigt

um es IHM
im Aus-atmen

anzuvertrauen
abzugeben

Für Dich
ja für Dich

lädt ER sich
Deine Sorgen auf

Erduldet
das Dunkle

um Dich
zu befreien

um Dir das
zu schenken

was
zurückführt
in eine Ruhe

die auch
Dein Leben

anhaltend
und heilsam

bestärkt

 

P.S. - 2016

 

 

. . . Zeit für Ihre ganz persönliche “Nachruhe“ . . .

 

 

Am vergangenen Mittwochabend wurde auf dem Essener Burgplatz “Die Passion“ aufgeführt (eine moderne Inszenierung, die auch seit 2011, jeweils Gründonnerstag in den Niederlanden stattfindet), die der Fernsehsender RTL live übertrug und der ich für meinen vorangegangenen Text eine zusätzlich bestärkende Aussage entnommen habe.

 

Zum Ausklang sang der wiederauferstandene “Jesus“ die tröstliche Zusage :

 

“Halt Dich an mir fest, wenn Dein Leben Dich zerreißt.

 Halt Dich an mir fest, wenn Du nicht mehr weiter weißt.

 ICH kann Dich verstehn.“

 

Für austauschende Gespräche, die den Hintergrund und die auch verborgenen Möglichkeiten dieser Worte “beleuchten“, bin ich immer gerne bereit. 

 

Uns allen wünsche ich ein Frohes und hoffentlich von Frieden geprägtes Osterfest. Eine gute kommende Zeit mit offenen Blicken und wachen Sinnen für die vielen kleinen Anregungen im tagtäglichen Leben.

 

Lassen Sie abschließend Ihre Gedanken zu der stimmungsvollen Musik und den beein-druckenden Bildern des Liedes “For the Beauty of the Earth“ dahinschweben. John Rutter hat es komponiert, diese Aufführung aber nicht dirigiert.

=> https://www.youtube.com/watch?v=qRh2ZcxddtA

 

Herzliche Grüße

und bis bald,

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 27. März 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “ENTschleunigung UND ...“

 

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

ich bin mir sicher, dass nicht nur ich es so empfinde.

 

Frühmorgens auf dem Fußweg zu meiner Praxis herrscht oft eine dermaßen große Hektik auf den Straßen, die förmlich die Luft auflädt und die nicht gerade ruhig oder gelassen in den Anfang eines neuen Tages hineingehen lässt.

 

Wie kommt das ?

Wo liegt die Ursache ?

Wohin soll das noch führen ?!

 

Nun ja, unsere Wahrnehmung wird “reifer“, … oder aber … man macht sich mehr und anders Gedanken, über “Gott und die Welt“ und bewertet das alltägliche Treiben eben auch sensibler.

 

Statt mit dem Fahrrad auf dem Weg zu sein, gehe ich sehr gerne zu Fuß, weil es dem Nachdenken Abstand und dem Innenleben ganz neue Anregungen zuführt. Wie oft schon ist es so zu herzlichen und nachwirkenden Gesprächen gekommen.

 

Nun ein “Gedanken-Sprung” :

Am 22. Januar dieses Jahres verstarb im Alter von 95 Jahren der vietnamesische Buddhist Thích Nhất Hạnh. Die ersten Informationen hierzu bekam ich durch einen meiner Internet-Netzwerker in Alaska, woraufhin ich weiter recherchierte, da auch ich seine recht interessanten Beiträge sehr schätze.

 

Ergänzend dazu erwähne ich den Jesuitenpater Hugo Makibi Enomiya-Lassalle SJ (geboren 1898 in Nieheim / Westfalen), der als deutsch-japanischer Jesuit und ZEN-Meister eine sehr prägende und “neuzeitliche“ Verbindung von Christentum und ZEN-Buddhismus (Christlich-buddhistischer Dialog) geschaffen hat.

 

Wieso kommen mir diese beiden Pioniere und Meinungsbildner im Hinblick auf meine frühmorgendlichen “Stress-Gedanken“ in den Sinn ?

 

Beide waren und sind Fürsprecher einer “Strömung“, die Wert auf eine achtsamere  und rücksichtsvollere Lebens- und Handlungsweise legt und die sich einem tieferen Erlebenwollen unseres Daseins nähert.

 

Das also, was wir eigentlich alle anstreben und weswegen es heute eine große Bewegung der Spirituellen Suche gibt.

 

Am diesjährigen Aschermittwoch, dem 2. März 2022, hielt Papst Franziskus bei der Generalaudienz ein Plädoyer für die Langsamkeit, wobei er folgendes Zitat äußerte : “Die Geschwindigkeit bringt uns in eine Zentrifuge, die uns wegfegt wie Konfetti. Wir verlieren das große Ganze völlig aus den Augen.“

 

Für mich sind das weise Worte, die ebenfalls dazu einladen und auffordern, unserer Lebenszeit “mit Köpfchen” zu begegnen.

 

Unsere Möglichkeiten einer Nachforschung und “Ideenanregung“ sind heute so einmalig, vielfältig und beinahe unerschöpflich.

 

Hierzu zählen Bücher, Schriften, das Internet und die so wichtigen austauschenden Gespräche, wobei gerade Letzteres durch die virusbedingten Einschränkungen LEIDER in den Hintergrund getreten ist, was ich wirklich sehr bedauere ! Zoom-Meetings sind jedoch eine ganz tolle Alternative.

 

Ich freue mich schon auf die Zeiten, wenn wir (hoffentlich bald) wieder unbelastet zu inspirierenden Gesprächskreisen zusammenkommen können. Schauen wir mal.

 

UND nun noch _

einige Worte zum aktuellen und sehr bedrückenden Angriffskrieg Russlands in der Ukraine, der nur unmenschlich, unverständlich und rücksichtslos ist !!!

 

 

In der Hoffnung, dass Einsicht und Vernunft gewinnen werden, möchte ich zu einer “StilleZeit“ anregen, die die Schwere der menschlichen Nöte beachtet und bedenkt.

 

Die heilsamen Energien einer Inneren Einkehr haben schon immer dazu beigetragen Leiden auf “wundersame“ Weise zu lindern. Wenn Sie möchten auch in Form eines Gebetes, das sich nach Ihren eigenen Regeln den Weg nach draußen bahnt. Es wird auf jeden Fall erhört werden.

 

Probieren Sie es einfach mal aus und nehmen Sie sich diese Zeit für einen stillen Moment. Unterbrechen Sie Ihren “Lebenslauf“ und entzünden Sie vielleicht auch eine Kerze, als Symbol des Lichtes, das Klärung in dunkle Zeiten bringt.

 

 

Stichworte zu meinen aufsteigenden Gedanken und Gefühlen :

 

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Mit Zuversicht

grüße ich Sie und Euch von Herzen.

 

Mein  nächster  Impuls

erscheint  Ostersonntag,

am  17. April 2022.

 

Bis bald also

und gönnen Sie sich nun Ihre “StilleZeit“,

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 6. März 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “FASTEN- und UMKEHRzeit“

 

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

mein heutiger Impuls fällt sicherlich recht persönlich aus, sehen Sie ihn daher als ein vertrauliches Gespräch unter Freundinnen und Freunden an.

 

Nach den Tagen des “Feierns“, das wohl auch dieses Jahr eher im Hintergrund stattgefunden haben wird, folgt nun die Fastenzeit, eine Zeit der Einkehr, der Besinnung und Umkehr, als Vorbereitung auf das Osterfest.

 

Sowohl die Evangelische, als auch die Katholische Kirche haben jedes Jahr engagierte Fasten-Angebote und Impulse, die den Menschen Einhalt gewähren wollen. Werden sie auch wirklich umgesetzt, diese Möglichkeiten einer Neuorientierung ?

 

Bekanntermaßen wird der christliche Glaube aktuell sehr auf die Probe, auch in Frage gestellt. Dabei geht es weniger um die Mutmaßung einer Gottes-Existenz, als vielmehr darum, wie sich die “Organisation Kirche“ darstellt, aufstellt und in das Leben einbringt.

 

Noch vor Kurzem habe ich mich dazu mit einer guten Freundin in einem Café getroffen, weil sie sich einfach mal mit mir zu den gerade anstehenden kirchlichen “Querelen“ austauschen wollte, was ich auch wirklich sehr gerne getan habe, liebe G.  :-)

 

Wenn ich dazu ein persönliches Statement abgeben darf, kann ich nur “sagen“, dass mir die Institution Kirche einen “Roten Leitfaden“ aufzeigt, den ich allerdings mit eigenen, auch kritischen Überlegungen begleite - und weiterhin - begleiten möchte.

 

Doch gerade die Nachrichten und Berichte der letzten Zeit rütteln da schon (mehr als) sehr an einer Respekt- und Glaubwürdigkeit der Kirchenstrukturen !?!

 

Glaube, Kirche, Religion sollten einen von Mitmenschlichkeit geprägten Bezug zum Leben behalten (oder wieder bekommen ?), denn genau das ist die eigentliche christliche Intention.

 

Seit Urzeiten haben Menschen nach Begleitung und Unterstützung bei Fragestellungen des Lebens gesucht und sie schließlich auch bekommen.

 

Wie empfinden und verstehen Sie das nahende österliche “Ereignis“ ?

 

Ist es “nur“ eine atemberaubende Geschichte oder etwas, das wirklich stattgefunden hat, um uns Erlösung und Erleichterung zukommen zu lassen ?

 

Hilft Ihnen dieser Gedanke auch persönlich weiter ?

Ein wenig, gar nicht oder eher mehr ?

 

Die Fastenzeit, als eine vorbereitende und umstimmende Zeit, die uns zwischendurch (im Alltag) immer mal wieder etwas zurücknehmen und resümieren lassen möchte, mobilisiert belebende Energien, die das alltägliche Geschehen heilsam unterstützen. 

 

Hinzugenommene StilleZeiten lassen Sichtweisen und die vielfältigen Ausrichtungen des Lebens im Bewusstsein zum Überdenken aufsteigen und von dort aus sogar nachwirken.

 

Was hat das für einen Sinn ?

 

Auf jeden Fall den, zum Nachdenken geführt zu werden und das Leben nicht nur einfach dahinplätschern zu lassen, sondern aufrichtig wertzuschätzen.

 

Was soll daraus entstehen ?

 

Ein umsichtiges Miteinander, das von menschlichen Unsicherheiten begleitet werden darf, das aber letztendlich das ersehnt Friedliche in der Welt mit aufbauen wird.

 

Und das Resümee ?

 

Nehmen wir doch die kommende Vorbereitungszeit als bereichernde Tage und Wochen an, die gerne etwas anders als sonst gestaltet sein dürfen, die behutsam der inneren UNruhe entgegenwirken und uns zu einem empathischen und weitsichtigen Handeln führen wollen.

 

Genau das entspricht dann einer tiefgründigen und vom christlichen Geist geprägten Lebenseinstellung, die sich hoffentlich auch in den Entscheidungen zur Beilegung der Konflikte in der Ukraine ausbreiten und bemerkbar machen wird.

 

Lassen wir nun unseren freundschaftlichen Austausch mit eigenen Eingebungen ausklingen und nachschwingen - vielleicht sogar zu den folgenden, einfach nur passenden “Lied-Worten“ von Udo Lindenberg. Hören Sie mal genau auf den Text.

=> https://www.youtube.com/watch?v=hgwytOPOR5E

 

Herzliche Grüße,

diesmal wieder aus Hamburg.

 

Eine Gute Zeit und bis bald,

 

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 13. Februar 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “Faszination LOURDES“

 

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

der 11. Februar (1858) ist der Tag der ersten Marien-Erscheinung in Lourdes, weswegen ich heute das “Lourdes-Thema“ aufgreife.

 

Schon immer habe ich mich gerne auf Wege begeben, die Neues entdecken und erfahren lassen. So kam es im Jahr 2003 zu einer “Initialzündung“, die die Freude an Pilgerwegen noch tiefer empfinden ließ.

 

Zusammen mit einer Chorgemeinschaft ging es damals zum ersten Mal auf eine (Zug-) Kranken-Wallfahrt in die südfranzösischen Pyrenäen nach Lourdes.

 

Schnell ergriff mich die außergewöhnliche Stimmung dieses Fleckchens Erde, die von Einkehr, Gesprächen, Erlebnissen, dem Leben in einer besonderen Landschaft und einem spirituellen Auftanken für den Alltag geprägt ist.

 

Eingebunden in die “Einsätze“ des Chores, die auch einmalige Einblicke “hinter die Bühne“ erleben ließen, habe ich mich - zwischendurch - auf erste eigene Wege des näheren Erkundens begeben.

 

Das war bereits so begeisternd, dass ich seitdem zu sehr vielen Pilgerfahrten nach Lourdes aufgebrochen bin. Überwiegend mit dem Flugzeug, aber auch schon mal in einem Reisebus.

 

Nun, ohne vorgeplante Aufgaben und Termine, konnte ich tiefer und anders in die verborgenen Geheimnisse dieser Stätte und ihrer Geschichte eintauchen.

 

Hinzu kam das Kennenlernen vieler Menschen mit den unterschiedlichsten Nationalitäten. Sprachbarrieren lassen sich so einfach überbrücken, vorausgesetzt, man geht - so gut wie möglich - offen aufeinander zu. In dieser Hinsicht kann es manchmal auch vorteilhafter sein, alleine aufzubrechen.

 

 

Dieses stimmungsvolle Bild der Grotte habe ich an einem Abend meiner Pilgerfahrt im Jahr 2016 aufgenommen.

 

Oft werde ich gefragt, ob ich denn auch schon auf dem Jakobsweg gewesen bin. NEIN, - ich habe es auch (noch) nicht geplant, da es eine ganz andere Form des Pilgerns ist, die ich (zur Zeit) nicht anstrebe.

 

Mich beeindrucken und interessieren die sogenannten Kranken-Wallfahrtsorte und Stätten, die “Übernatürliches“ hervorgebracht haben. Wie oft habe ich in Gesprächen von wundersamen Heilungen erfahren, die niemals an die Öffentlichkeit gelangen werden, die aber die betroffenen Menschen dazu geführt haben, zu ganz persönlichen Pilgerwegen des Dankes aufzubrechen.

 

Gegenden, die mich ansonsten sehr ansprechen sind beispielsweise Banneux und Moresnet Chapelle in Belgien, aber auch die Imagination des ehemaligen Zisterzienser-Klosters Ihlow in Ostfriesland. Ziele, die ich ebenfalls mit meinen Pilgergruppen besucht und erkundet habe.

 

Nicht zuletzt wird es die Verbindung zu meinem Beruf sein, weswegen mich geschichtsträchtige Anlaufstellen mit außergewöhnlichen Gesundungen anziehen, wo ich mit besonderem Interesse den Erzählungen und Wegen einer Umkehr näher auf den Grund gehe.

 

Dies hat mich auch zu der bemerkenswerten Entstehungsgeschichte der “Healingrooms“ in Amerika in den 1920-er Jahren gebracht - dazu aber vielleicht ein anderes Mal mehr. :-)

 

WICHTIG ist es,

UNvoreingenommen - wie sooft im Leben - auf Erkundungen von Pilger- und Wallfahrtsstätten zuzugehen, denn vorgefasste, oder einfach nur übernommene Meinungen stellen oft Hindernisse dar, die nur recht fordernd zu überwinden sind und “Geheimnisse“ unsagbar schwer, wenn überhaupt, entdecken lassen.

 

Zu “meinem“ Lourdes habe ich eine Webseite mit Bildern eingerichtet, die Sie besuchen können und auf der Sie auch Näheres zu der Geschichte dieses weltbekannten Kranken-Wallfahrtsortes erfahren können.

 

S. dazu => https://PS-Lourdes.beepworld.de <=

 

Lassen Sie sich dazu inspirieren eigene Wege einer Suche nach dem Wundersamen und noch Unentdecktem in unserer Welt zu beschreiten. Machen Sie es aber “UNvoreingenommen“ und Sie werden erleben, - “Schätze“ öffnen sich.

 

Dazu wünsche ich Ihnen und Euch gute gedankliche und reale Exkursionen !

 

Mein nächster Impuls liegt fast bereit

und erscheint am ….. , also in Kürze.  ;-)

 

Herzliche Grüße.

Genießen wir den Sonntag und freuen wir uns

auf die Erfahrungen der kommenden Woche.

 

Bis bald,

Ihr und Euer

Peter Schmalenbach

_

 

Sonntag, 30. Januar 2022

“GEDANKEN zum SONNTAG“ - “vom LABYRINTH zur Lösung“

 

 

Liebe Freundinnen und

liebe Freunde der “Sonntag-Impulse“,

Labyrinthe gleichen einer geordneten “Unordnung“ - zumindest dem ersten Anschein nach. Sie können geplant oder eher zufällig entstehen und wollen durch ein bewusstes Beschreiten fördern und fordern. Auch haben sie immer ein Ziel, einen Leitfaden, einen Ausweg, was schon einer Rettung, einer Hoffnung und einer Zuflucht sehr nahe kommt.

 

Warum werden Wege erschwert, wenn es doch leichter geht ?

Hat das Verborgene, das Unübersichtliche einen tieferen Sinn ?

 

Labyrinthe, die angelegt und entdeckt wurden sind oft zeitlos und haben die unterschiedlichsten Bestimmungen. Mit dem “Flow-Prinzip“ sind sie sicherlich nicht zu verbinden, denn es geht weniger um ein Sichfallenlassen, als vielmehr darum unseren Entdeckergeist und Spürsinn zu “kitzeln“.

 

Berühmt ist unter anderem das Boden-Labyrinth in der Kathedrale von Chartres, das eine Pilgerfahrt, wie auch einen Weg zur Selbst-Erkenntnis beschreibt und vorlegt. Solche Pfade laden dazu ein, das Leben und seine Seiten aus der Ruhe heraus meditativ anzugehen.

 

 

Auf diesem Bild ist das Labyrinth in Sonsbeck nahe der Gerebernus-Kapelle zu sehen, das im Jahre 2017 als Gemeinschaftswerk unter der Mitwirkung der Landjugend erstellt wurde und das ich mit einer meiner Pilgergruppen besucht habe. (In der Kapelle befindet sich einer von zwei in Deutschland erhaltenen Kriechaltären.)

 

Gibt es auch labyrinthähnliche Formen, die unsere Alltage sinnvoll und hilfreich unterstützen ?

 

Auf jeden Fall, denn wenn wir die “Berge und Täler“ unserer Zeit wie “Irrwege“ unter dem Einsatz unserer forschenden Sinne begehen, eröffnen sich Hinweise und Anregungen, die uns einiges deutlicher werden lassen.

 

Eine Möglichkeit zur Ergründung von Lebensthemen ist das “Mind-Mapping” (entwickelt von dem britischen Mentaltrainer, Redner, Autor Tony Buzan), das anstrebt, die nach einer Klärung suchenden “Hirnströme” zu entwirren, zu ordnen. Eine bewährte Methode zur Lösung von Aufgaben, die ich persönlich als äußerst hilfreich empfinde.

 

Um ein Thema anzugehen, setze ich mich an meinen Schreibtisch, nehme mir ein Blatt Papier und schreibe zunächst listenartig das auf, was ansteht, was bewegt, fragt oder beansprucht.

 

So begebe ich mich auf einen ersten Erkundungsweg und schaffe eine vorbereitende Zusammenstellung für den dann folgenden Schritt.

 

Auf einem neuen, nun quer abgelegten Blatt Papier platziere ich “hervorstechend“ in der Mitte ein zentral anstehendes Thema und kreise es ein. Mit Linien und Symbolen schaffe ich Verbindungen zu spontan aufsteig